Samstag, 30. Januar 2016

DIY: Der Hocker beziehen - oder der Kampf der Titanen

Guten Morgen ihr Lieben!

Diesen Post habe ich bereits in *hüstel* 2014 angefangen und damals hätte ich wohl nicht damit gerechnet, dass das Projekt "Hocker" so lange brauchen würde. Da ich aber keine große Lust habe, den ganzen Post noch einmal umzustricken, lasse ich das einfach so und nehme euch mit auf eine kleine Zeitreise ;o)

2014:
Ja, ihr Lieben, ihr habt richtig gelesen, es gab hier einen harten Kampf! Aber erst einmal, schön, dass ihr da seid, wenn ihr mögt, dann holt euch mal schnell noch einen Kaffee oder Tee, denn dies wird eine etwas längere Geschichte.

Kann's losgehen? Als ich damals am Anfang des Jahres meine Kommode gefunden habe, stand auch ein kleiner unschuldig aussehender Hocker mit am Straßenrand. Er hatte ganz niedlich gebogene Beine und eigentlich wusste ich noch nicht so recht wohin damit, aber vielleicht würde sich das ja noch ergeben.

Wer hier mitliest, der weiß ja, dass dann irgendwann die Renovierung meines Wohnzimmers eine gewisse Eigendynamik gekriegt hat und irgendwie passte dann auch gedanklich der Hocker da mit rein. Vor meinem geistigen Auge, sah ich mich also abends nicht mehr faul auf dem Sofa liegen, sondern bequem sitzend strickend oder häkelnd, die Füße auf den kleinen Hocker gebettet. Also quasi gemütlich und produktiv :-)

Der Tag an dem ich diesen Post nun schreibe ist der Tag, der um eine Stunde länger ist (manchmal bräuchte ich das durchaus öfter als nur einmal pro Jahr!). Und da gerade das Wetter noch ganz okay ist, dachte ich mir, ich nehm mir den Hocker vor. Ganz ehrlich, ich weiß ja nicht, was da schon für ein Pöter oder Käsefüßchen drauf gesessen, bzw. gelegen hat, also wollte ich den Hocker nicht in meiner Wohnung auseinander nehmen. Das war mir dann doch ein wenig zu unappetitlich, dagegen fand ich den Platz vor der Garage eigentlich ganz optimal.

Also Werkzeug geschnappt, alte Klamottis an und ab dafür.

Ich war die ganze Zeit der festen Überzeugung, dass der Bezug vom Hocker mit Posternägeln festgemacht ist. Naja, irren ist ja menschlich ;-)

Schnell habe ist gemerkt, dass es sich um eine optische Täuschung handelte. Es waren keine einzelnen Posternägel, sondern ein Band, was alle paar Zentimeter von einem Nagel fixiert wurde. Soweit so gut...

Obwohl mich in dem Moment ja schon der Gedanke beschlich, dass der Bezug dann ja anderweitig festgemacht sein musste.
Und ja, er war getackert.
Sorgfältig getackert.
Überaus aufwendig getackert.
An manchen Stellen sogar doppelt übereinander getackert.
Also, ich fasse mal kurz für alle zusammen: Die Polsternägel waren kleine Blender und der Stoff war außen herum am Gestell getackert. Fest getackert. Erwähnte ich schon, dass er echt fest getackert war?

Selbst mit einem kleinen flachen Schraubendreher war da nicht viel auszurichten, also habe ich weitestgehend erst einmal den Stoff herunter gerissen, damit ich zwischen Tackerklammer und Holzrahmen etwas Luft bekam. Anschließen habe ich mich dran gemacht und die Tackerklammern rausgeprokelt.
Ich gestehe, hier überkam mich zum ersten Mal der Gedanke, einfach einen großen Hammer zu holen, ein, zwei gezielte Schläge und das Ding würde in die Tonne passen und morgen von den Herren in orange abgeholt werden - immer noch besser, als wenn mich die Herren in weiß abholen!

Äh ja, mit dem Aufgeben habe ich es ja nicht so, wenn ich mir erst einmal etwas in den Kopf gesetzt habe. Und irgendwann war die Tat vollbracht.

Aber ahnt ihr, was jetzt kommen mag? Genau, der Schaumstoff war oben auf den Holzrahmen getackert. Tief durchatmen, den ersten Frust abbauen, in dem man den Schaumstoff einfach mal grob herunterreißt, zum Schraubenzieher greifen und wieder loslegen.

Von unten hatte ich schon gesehen, dass eine Art Vlies die Unterschicht des Polsters bildet, bis dahin konnte ich mir aber nicht wirklich einen Rein darauf machen, wie das so alles funktioniert. Aber nachdem der Schaumstoff erst einmal weg war, habe ich gesehen, dass zwischen Vlies und Schaumstoff Gurte befestigt sind, gut das erklärt ja so manches :-)

Erwähnte ich eigentlich, dass die Gurte ebenfalls angetackert waren? Und das Vlies auch? Für beides gilt, dass es zunächst einzeln auf den Rahmen getackert, dann umgeschlagen und der Umschlag selbst auch noch einmal festgetackert wurde.

Sorry, das hat aber für mich beinahe schon nichts mehr mit Qualität zu tun, sondern eher mit Wahnsinn oder vielleicht damit, dass der Tacker gerade neu erfunden oder angeschafft wurde???? Anders kann ich mir dieses Tackergemetzel beim besten Willen nicht erklären!

Ganz ehrlich, ich glaube ich habe ein handfestes Tackertrauma!



Knapp zwei Stunden, eine vermackelte Hand und gefühlte tausend Tackerklammern später sah das Ganze dann so aus. Ufz!
















2015:
Ich weiß, wenn ihr dies hier lest, dann ist schon wieder etwas Zeit ins Land gegangen, denn gerade eben ist der Bezugsstoff aus der Waschmaschine gekommen und ich schreibe hier ganz entspannt den Post (jetzt wo alles noch gerade so frisch ist :-), aber es ist ja jetzt schon später und in der Zwischenzeit habe ich neues Vlies, neue Gurte, neuen Schaumstoff und den Tacker (Ja, ihr habt richtig gelesen!!!) aus Papas Werkzeugkeller besorgt :-)

2016:
So dachte ich mir das zumindest damals. Ich wollt ja auch schnell sein. Aber da war ich wohl etwas zu schnell, denn ich hatte das geschrieben, bevor ich beim Raumausstatter vorbei düste, um alles zu kaufen...


















Denn, auf so einen Hocker kommen keine normalen Gurtbänder - so wie ich sie abgemacht hatte, sondern spezielle breite Gummigurte, die auf ordentlich Spannung gezogen und dann befestigt werden müssen. Das habe ich allerdings nur zufällig in dem netten Gespräch heraus gefunden, als ich diese komische Polstervlies kaufen wollte.
Das gab es da so auch nicht und mir wurde geraten, einfach Nessel drauf zu spannen. Der einzige Effekt, den der Stoff an der Unterseiten haben soll ist der, dass wenn der Schaumstoff mal älter ist, er nicht nach unten bröseln kann. Und soll ich euch was verraten, bis dahin bin ich sogar letztes Jahr gekommen.
Da stand er nun. Der Hocker. Weiß gestrichen und gewachst, mit den richtigen Gurten bespannt und mit aufgetackertem Nesselstoff. Der Arme stand aber direkt neben dem Esstisch, auf dem ich auch nähe und bastele. So bekam er alsbald ein Tablett oben drauf gestellt und das war es dann. Eine super Ablagefläche - und wer will auf so etwas schon verzichten?

Ich bin ja kein großer Freund von Vorsätzen, aber so insgeheim dachte ich schon, dass es schön wäre, mal ein paar Ufos zu beenden.



Also bin ich vor zwei Wochen los getigert und habe mir richtig guten Schaumstoff geholt. Ich habe auch extra vorher noch eine liebe Freundin befragt, deren Mann beruflich damit zu tun hat.











Den Schaumstoff musste ich noch ein wenig in Form bringen. Leider hat man die Schnittkanten deutlich gesehen. Ich hatte mir aber bereits vorher überlegt, dass ich den Schaumstoff einmal in Dacronwatte einschlage, damit die Kanten gemildert werden.
Bei der Gelegenheit habe ich gleich noch zusätzlich Füllwatte unter die Dacronwatte geschoben, um die Oberfläche etwas zu runden.





Wer das nachmachen möchte, nachdem ich mit dem Poster fertig war, habe ich im Netz entdeckt, dass man die Füllwatte eigentlich unter den Schaumstoff schiebt, um ihn so von unten anzuheben. Tja, ich kann es jetzt nicht mehr ändern.


Ich dachte eigentlich, dass ich die Dacronwatte mit Kleber an den Schaumstoff bringe, sollte ja nur für die Verarbeitung halten, ist erstmal Stoff drauf, kann da eh nichts mehr verrutschen. Das hielt aber leider so überhaupt gar nicht, so dass ich mit einem Faden und einer dünnen Nadel mit tiefen langen Stichen die Dacronwatte am Schaumstoff angenäht habe.

In der Zwischenzeit war ich mir mit dem Stoff, den ich eigentlich verwenden wollte, nicht mehr so sicher. Den finde ich immer noch klasse, aber bei der Arbeit hat man gemusterten Stoff nicht mal eben ausgetauscht. Schlussendlich habe ich mich noch einmal auf die Suche gemacht und eine schlichten Stoff in taupe gefunden, der super zur Wandfarbe passt :-)
Zugeschnitten, gekettelt, gewaschen, gebügelt und weiter im Text.

Jetzt wurde es ernst. Ich hatte mir gedacht, dass ich das Bespannen wie einen Reifenwechsel angehe, bei dem man ja auch immer schön über Kreuz arbeitet. Also den Stoff zunächst in der Mitte festgetackert und dann zu den Ecken hin gearbeitet. Dann aber musste ich feststellen, dass ich die Ecken nicht hin bekam. Der Schaumstoff ist mit seinen 5 cm an sich schon hoch, dann noch der Aufbau dazu und die Abrundung zu den Kanten hin. Grmpf. das ging gar nicht. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie oft ich den Abend das Projekt unterbrochen habe, nur um dann spätestens 10 Minuten später doch wieder vorm Hocker zu hocken.

Irgendwann habe ich dann angefangen, eine Ecke zu bespannen, so dass sie gut aussieht. Ich habe mich sogar getraut, etwas Stoff weg zu schneiden, damit man die Ecke besser legen konnte. Die Ecke sah dann auch super aus, nur leider passt der bereits in den Mitten angetackerte Stoff überhaupt nicht mehr. Also habe ich mir dann erst einmal die anderen Ecken vorgeknöpft, nur um dann abermals Tackerklammern aus diesem Hocker zu popeln. Da war doch was mit einem Tackertrauma, oder?

Aber dann war es vollbracht, der Stoff war angetackert. Gut, so manche Klammer sitzt nicht ganz gerade, aber ich bin auch kein professioneller Polsterer. So.

Nach der Pflicht kommt die Kür. In diesem Falle heißt das: Polsternägel.
Die liebe Biene von der Stoffwiese hat ja gerade ein fast identisches Modell auf ihrem Blog gezeigt *klick*. Sie hat dazu geschrieben, dass sie erst einmal einen anderen Nagel ins Holz geschlagen hat, um dann ein vorgearbeitetes Loch für den Polsternagel zu haben. Das Holz vom Rahmen ist schon verdammt hart. Einen winzigen Moment hatte ich es auch ernsthaft in Erwägung gezogen, ein schönes Band auf den Stoff zu kleben. Aber lasse ich mich von so einem Hocker in die Knie zwingen? Das wüsste ich aber!
Da ich die Polsternägel gerne in silber haben wollte, es in dieser Ausführung aber dieses Schummelband nicht gibt, mussten also einzelne Nägel ran.

Zuerst habe ich die gleich mit dem Hammer eingeschlagen, ab und an mal einen krumm gehauen, aber eigentlich ging das ganz gut. Irgendwann bin ich aber an beiden Seiten auf so hartes Holz gestoßen, dass wirklich nichts mehr ging. Also abtauchen in den Werkzeugkasten und die dünnsten Bohrer gesucht, die ich habe. Dann jedes Loch vorgebohrt, durch den angetackerten Stoff wohl gemerkt, da hatte ich auch ein wenig Bammel vor, hat aber gut geklappt, wohl auch, weil der Bohrer nur 1,5 mm dick war.
Ach was soll's ihr habt ja lange genug ausgehalten: Langer Rede kurzer Sinn: Nach etlichen verbogenen Polsternägeln - das sind bei weitem nicht alle - und einem abgebrochenen Bohrer war es endlich vollbracht.



Eigentlich... Denn irgendwie haben mich die Klammern, die man sehen konnte, doch etwas gestört, aber ich hatte da so eine Idee und glücklicher Weise den passenden Nagellack, so dass ich die Klammern kurzerhand von silber in taupe verwandelt habe.
Andere kleine Macken musste ich noch einmal mit Kreidefarbe bearbeiten...

Jetzt ist aber FERTIG!





Und am Ende des Tages: Füße hochlegen!!!


Ihr habt bis dahin wieder tapfer durchgehalten! Danke dafür.
Ein paar Fertig-Fotos gehen aber schon noch, oder? Ich freu mich doch soooooo ;o)




Die Decke habe ich übrigens direkt zur Projektvollendung bei Ern***'s Family geschossen. eine reduzierte Kinderdecke, aber mal ehrlich, in Farbe und Größe doch wie dafür gemacht. Die hat doch nur auf MICH gewartet :-)

















Dafür belohne ich euch noch mit meinen Freitagsblümchen. Diesmal aber wieder zu Hause :-)
Richtig tolle knalle lila Tulpen, quasi mit Farbe gegen den Schlecht-Wetter-Blues!


Und ab damit zu Holunderblütchens Flower Friday...*klick*

Und da es ja derzeit hier nicht mehr friert, konnte ich beim besten Willen diesen Primeln nicht widerstehen! Also wenn das kein Vintage-Look für Primeln ist, dann weiß ich es auch nicht!
Und das Beste ist, die kann ich sogar sehen, wenn ich gemütlich mit Füßen hoch auf dem Sofa lümmel :-)

Und da ich jetzt gerade eh schon stundenlang an diesem Post herum bastele, Fotos von hier und da zusammen trage und bearbeite, kommt es auf fünf Minuten mehr wohl auch  nicht mehr an. Also allen Mut zusammen genommen und bei noch einer Aktion dabei sein:
Der 12-tel Blick *klick* bei Tabea.



So, jetzt aber genug von mir! Habt eine schönes Wochenende!!!


P.S.: Vergesst nicht den Eiertausch!!!

Sonntag, 24. Januar 2016

Eiertausch

Kaum ist der letzte Weihnachtskrempel verstaut, hüpfen wir schon auf großen Pfoten und mit langen Ohren auf Ostern zu.

Viele haben mich "angesprochen", ob es nicht bei der LeineLiebe auch ein Osterwichteln geben kann.
Ich weiß, dass eine andere liebe Bloggerin gaaaaaaanz viele Wichteleien über das ganze Jahr organisiert *zwinker liebe Nicole* und irgendwie dachte ich mir, ich mach da mal was anderes.

Oma hätte jetzt gesagt "Das Kind hat nur Knepe im Kopp"...

Wie dem auch sei, ich habe etwas Feines für euch ausgebrütet - welch Wortspiel ;o) - jetzt geht es endgültig mit mir durch....

Ich lade euch zum fröhlichen Eiertausch ein.


Die Spielregeln?

Ganz einfach: Ihr tauscht Ei gegen Ei, also genau genommen drei, das ist denke ich schöner zum Dekorieren.

Ob ihr nun beispielsweise ein Kunststoffei bestrickt, so wie ich das hier *klick* schon einmal gemacht habe, oder ihr selbiges behäkelt, benäht, beklebt, beklöppelt oder bemalt ist ganz euch überlassen.

Auch ob das Ei echt oder aus Plastik oder aus Styropor oder Holz oder ganz aus Stoff oder Papier oder gar Beton ist oder, oder, oder.... Völlig egal!!!

Lasst eurer Kreativität freien Lauf und rockt bei eurem Tauschpartner die Osterdeko!

Wer meint, er möchte noch etwas dazu tun, soll mir recht und egal sein, das bleibt jedem selbst überlassen, wichtig und entscheidend sind nur die Eier! Also am Ende dann nicht traurig sein!

Und ich bin mal risikofreudig: Ob eingetragener Leser oder nicht, ob mit Blog oder ohne, diesmal ist es ganz egal. Ich hoffe, dass da keine bösen Überraschungen lauern!

Wer also fröhlich mittauschen möchte, der schreibt bitte eine Mail mit dem Betreff "Eiertausch" an leineliebe (at) gmail.com

Bitte gebt eure Anschrift und Farbwünsche an und schon dreht sich das lustige Eiertausch-Karussell.

Ich bin soooo gespannt, wie ihr die Idee findet und wie zahlreich ihr dabei seid!

Eure Eier sollten bis spätestens 18.03. auf die Reise gehen und natürlich so verpackt sein, dass euer Tauschpartner Spaß hat und nicht sprichwörtlich Rührei bekommt.
Daher ist der Anmeldeschluss der 01.03.!
Mitgemacht werden kann europaweit, aber wie immer gilt, wenn ihr das überhaupt nicht wollt, dann schreibt das bitte mit in die Mail.

So, dann warte ich mal gespannt und harre der Dinge Mails, die da kommen.

Und jetzt - da der Schnee hier weitestgehend schon wieder weg getaut ist - nehme ich euch noch einmal mit auf einen kleinen Winterspaziergang.



Letzte Woche um diese Zeit war alles grau in grau - also keine Chance für ein vernünftiges Bild.

Der Montag dann mit strahlend blauem Himmel und Sonnenschein... und einem pickepacke vollen Tag und der Kamera daheim.











Am Dienstag alles besser gemacht: umdisponiert, Kamera gleich mit ins Büro genommen, früh Feierabend gemacht und dann genossen, geknipst und ja, auch ein wenig gefroren ;o)









Mit den Bildern und der Ruhe, die sie ausstrahlen, musste ich euch jetzt einfach mal alleine lassen.

Euch einen kuscheligen Sonntag, habt es fein!

Freitag, 22. Januar 2016

Sockenparade zum Tauschfreitag und ein duftender FlowerFriday

Guten Abend ihr Lieben!

Es ist Wochenende und ihr seid hoffentlich alle gemütlich daheim eingekuschelt. Für die Nacht sind ja schlimme Wetterverhältnisse angesagt!
Mal sehen, wie es dann morgen wird.

Schon so lange wollte ich euch meine Sockenparade zeigen. Ja, ich gestehe, ich hänge an der Nadel, nur die Art wechselt immer zwischen Nähnadel, Häkelnadel oder Stricknadeln. Das kommt immer auf die Tagesform an und die Umstände. Aber wenn es draußen kalt und ungemütlich ist und etwas Gutes im Fernsehen läuft, dann kann man problemlos mal ein paar Socken stricken. Und "paar" ist jetzt absichtlich klein geschrieben!

Ich gesteh auch hier wieder, dass die Fotos schon lange auf der Festplatte vor sich hin dümpeln... So manches Sockenpaar ist gar schon über ein Jahr alt *hüstel*

Aber seht selbst:





Für einen Tausch mit Ellen von Nellemies *klick* habe ich dieses Paar gestrickt. Sie hatte mir dafür ein Kissenvordereil bestickt, das hatte ich euch aber bereits gezeigt.










Dann hatte meine Liebe Diana Geburtstag, ja auch bereits im letzten Jahr, in diesem Jahr gab es nämlich was ganz anderes, aber das seht ihr später (und wenn es gut läuft nicht erst 2017 *lach*) Ich weiß, dass sie selbst gestrickte Socken sehr gerne mag, aber selbst gar nicht mehr zum Stricken kommt.





Bei einem der vielen Kindergeburtstage im vergangenen Jahr hatte ich mich mit ihrem Schwiegervater unterhalten, dass es ja keine klassischen Glühlampen mehr gibt, ich ja aber noch eine Lampe mit Glühlampen in Kerzenform habe und die neuen Leuchtmittel in Kerzenform alle einen überdurchschnittlich hässlichen Kunststoffsockel haben, den man bei der Lampe aber immer sehen würde. Geht also gar nicht - ja ich gestehe, da geht das Design eindeutig vor.
Tja was soll ich sagen, in seinem Fundus hatte er doch glatt noch Glühlampen, wie ich sie brauchte und schwupps bei der nächsten Gelegenheit waren es meine, da er sie nicht mehr gebrauchen kann. Das erklärt dann auch die Banderole ;o)



Ein lieber Freund von mir - der von dem ich mir immer den Garten als Kulisse "ausleihe", hat ganz tolle Granitfliesen im Haus. Sieht echt klasse aus, ist aber ar***kalt. Da sich Besuch aber eigentlich immer bei ihm die Schuhe auszieht (mich eingeschlossen!!!), sollten Gästesocken her. Einmal für Damen und einmal für Herren und damit die Füße garantiert warm bleiben aus 6-fädiger Wolle. Er selbst hatte selbst gestrickte Socken zum Eigengebrauch kategorisch ausgeschlossen, bis er sie selbst zu Hause ausprobiert hat. Inzwischen durfte ich noch ein Herrenpaar stricken, aber die habe ich leider nicht mehr fotografiert. Tja, so kann es kommen...




Dann hatte der Große von Diana Geburtstag und er ist ja auch ein kleiner Fußballfan, natürlich als echter kleiner Hannoveraner ein 96ger! Also habe ich mir von Regia die Stadion Color besorgt. Schwarz-Weiß-Grün bekommt man hier in den Wollgeschäften glücklicher Weise problemlos zu kaufen. Natürlich für den kleinen Mann mit schicker Geschenkbanderole!







Etwas schwieriger gestaltete sich die nächste "Fanbestellung". Ein anderer lieber Freund - auch 96ger - hat noch eine zweite Leidenschaft: Eishockey! Logo, dass man dafür warme Socken braucht, wenn man im Stadion steht. Ich bin einmal mit gegangen und weiß echt, wovon ich gerade schreibe!!!
Hannover hat ja zwei Vereine, er ist aber Fan der Hannover Indians - Hannover ist Indianerland :-)
Ich wusste, dass es eine passende Regia gibt, nur nicht hier, denn die gilt aufgrund der Farben als Bayernsocke! Das habe ich aber ganz schnell ausgeblendet, sonst wären mir sicher die Nadeln gebrochen ;o)
Hier habe ich sogar ein Tragefoto bekommen!!!


Und last but not least ist hier mein Tauschangebot für den heutigen Tauschfreitag bei Petra *klick*


Gestrickt aus Sockenwolle (75% Schurwolle, 25% Poly) in Größe 40. Fest gestrickt mit Nadelstärke 3. Auf der Vorderseite mit einem leichten Rippmuster für guten Tragekomfort. Das Bündchen ist 6 cm lang, der Schaft bis zur Ferse 12 cm.
Leider gibt das Licht nicht mehr her: Die Farben sind schwarz, verschiedene Grautöne und Apricot-Orange-Töne.
Ja, ihr habt ja Recht, das sind nicht meine Farben, aber die von einer Freundin und das war ein 200gr Knäuel. Irgendwann fiel mit "der Rest" in die Hände und ich dachte, ich mach mal ein Paar auf Vorrat für die Geschenkekiste oder eben zum Tausch.
Wer mag kann mir gerne einen Kommentar hinterlassen oder eine Mail an Leineliebe (at) gmail . com schreiben.

Noch ein Wort zum Tauschfreitag. Was ist denn los da draußen? Kommt die schleppende Beteiligung durch die lange Zwangspause bei der lieben Petra? Dann lasst es die Spatzen mal wieder von den Dächern pfeiffen, dass der Tauschfreitag wieder am Start ist, wäre doch schade drum.

In der letzten Woche habe ich mit der lieben Brigitte - leider ohne Blog -. getauscht und ein wunderbares Küchenhandtuch bekommen. Und zwei Häkelblümchen! Ich freu mich so, konnte aber vorhin auch hier die tollen Farben gar nicht mehr so richtig einfangen.


Danke liebe Brigitte für so ein tolles Küchenhandtuch!!!!

Boah, was für ein Monsterpost... Ist noch jemand da? Dann kann ich euch nämlich noch meinen Beitrag zum FlowerFriday beim Holunderblütchen *klick* zeigen.
Allerdings stehen die diesmal nicht in meinem Wohnzimmer, sondern im Büro. Ich habe gedacht, dass man da ja einen guten Teil des Tages verbringt und warum sollte ich meinen Kollegen und mir nicht auch eine Freude bereiten und ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Ob das bei den Jungs aus der Werkstatt wirklich so geklappt hat - keine Ahnung, aber es kamen zumindest keine Beschwerden!



Also durfte eine Hyazinthe ins Foyer einziehen, in edlem weiß.

Ganz schlicht in eine Glasvase gestellt habe ich lediglich die Erde aus dem kleinen Plastiktopf von der Zwiebel entfernt und nach unten ins Glas rieseln lassen. Einen Zweig Efeu zusammen gedreht und mit ein paar trockenen Birkenzweigen, die der letzte Sturm vom Baum gefegt hat, zusammen mit ins Glas gelegt und fertig ist eine schlichte aber dennoch wirkungsvolle Deko, die einen wunderbaren Duft im Foyer verströmt und jeden Besucher Willkommen heißt.


Auf einem Bein kann man ja aber nicht stehen und schließlich haben wir auch noch einen Pausenraum.

Hier war ich etwas experementierfreudiger und habe beherzt nach einem lila Töpfchen gegriffen. Im vergangenen Jahr erblühte dann ein wundervoller beere Farbton, doch diesmal kam ein zartes flieder zu Tage....

Das finde ich aber auch wunderschön, vor allem wenn die Sonne drauf scheint und die Farbe noch mehr zum Strahlen bringt.

Mit einem strahlend blauen Himmel verabschiede ich mich für heute von euch, ihr habt echt tapfer durchgehalten! Respekt!!!


Habt ein schönes Wochenende und schaut unbedingt am Sonntag noch einmal vorbei, ich habe da etwas Schönes für euch in Vorbereitung ;o)


Sonntag, 17. Januar 2016

Mal was für andere machen...

Ich hatte euch ja neulich schon geschrieben, dass ich noch vom letzten Jahr noch ein paar Bildchen habe, bzw. Projekte, Taten, wie auch immer, die ich euch gerne zeigen wollte.

Anfang letzten Jahres habe ich im Stoffladen meines Vertrauens gejobbt. Genauer gesagt in dem neuen Geschäft, dass gerade übernommen worden war. Das kannte ich noch unter der Führung der alten Inhaber und kann nur sagen, es war höchste Zeit, dass dort einmal ein bißchen frischer Wind Einzug hielt.

Allerdings war der Laden in Bezug auf Deko oder Ausstellungsstücke noch etwas - sagen wir mal - reduziert. Die Damen der alten Belegschaft waren glaube ich noch immer etwas im Zwiespalt und auf meine Ideen und Vorschläge erntete ich oft nur komische Blicke und blöde Kommentare. Aber von so etwas lasse ich mich ja nicht zwingend aus dem Konzept bringen und wer nicht fragt, der nicht gewinnt.



Also habe ich gefragt, ob ich ein wenig Stoff mitnehmen darf, um etwas für den Laden zu nähen - Ja, durfte ich.

So ist eine Beanie aus Jersey entstanden und ein kleines Wende-Kinderhalstuch.


















Im Lager habe ich dann diese beiden Gruselgusten entdeckt. Notgedrungen muste ich ja eine in den Laden stellen....


... dass die vorne im Laden nicht mehr ihren Charme versprühen sollten ist wohl nachvollziehbar, aber zum Wegwerfen fand ich sie nun zu schade. Also, nächste Frage: Darf ich die mitnehmen und für den Laden umgestalten? Ja, durfte ich auch.

Das Programm war denkbar einfach: säubern, entfetten, weißen Mattlack aus der Dose und ab die Post.


Viel besser oder? Die Wimpern habe ich dran gelassen und mit über gesprüht, das gab einen ganz netten Effekt und das schreckliche "Make-Up" war Geschichte. So kann man sich wenigstens auf die dekorierten Objekte konzentrieren.

Demnächst zeige ich euch, was ich noch so Schönes für den Laden und auch zur Abwechslung mal für mich genäht habe ;o)

Habt es fein!

Welt in Watte...Flower Friday & 2in1

Einen wunderschönen Sonntag zu euch!

Wie singt Max Mutzke so schön? Die Welt hinter Glas... Na, ich würde heute mal sagen: Die Welt in Watte gepackt.




Gestern fing es an zu schneien und das waren nicht nur einfach Schneeflocken, das waren Monsterflocken. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal sooo riesige Schneeflocken gesehen habe.

Da gestern gestern lieber Besuch da war, musste ich notgedrungen das Auto aus der Garage holen und anschließend erstmal wieder freilegen!











Und ja, ich bin ein Spießer. Ich mag Schnee, wirklich, aber wenn ich dran denke, dass ich morgen ins Büro muss und mit dick verschneiten Schuhen schon ins Auto krabbeln muss... nee, das geht nicht.


Und was macht man, wenn draußen der Winter Einzug gehalten hat? Genau, man holt sich den Frühling ins Haus. Nach der Weihnachtszeit, in der für Schnittblumen kein Plätzchen frei war und dem Frühjahrsputz am vergangenen Wochenende, durften endlich frische Blümchen einziehen :-)




Und was soll ich euch sagen, eigentlich stehe ich gar nicht so auf rote Tulpen, aber nachdem ich neulich dies wunderschön umfilzte Glas von der lieben Grittli geschenkt bekommen habe...

Irgendwie fand ich, dass das nach roten Tulpen gerufen hat und mit dem Ergebnis bin ich hochzufrieden.

Außerdem ist es ein richtiger fetter Farbtupfer.
Sozusagen Blumen mit Ausrufezeichen ;o)

Und so verlinke ich mein florales Ausrufezeichen beim Holunderblütchen *klick*



Ja und dann bin ich eine persönliche Challenge angegangen. Soooo lange habe ich schon die tollen 2 in 1 Bilder bei euch bewundert, mich aber nie mi dem Thema auseinander gesetzt.
Tja, sollte man mal tun. Ist alles ein Angehen und unterm Strich dann doch kein Hexenwerk.
Also schicke ich mein allerersten 2 in 1 Bild zu Ulli *klick* rüber :-)

Denn aus diesen beiden Bildern....
... wurde dieses!

Die Eiszapfen sind zwar nicht aus diesem Winter, aber ich fand sie passen gerade so schön.

So, ich muckele hier mal weiter, die Lieblingsmama hat ja bald Geburtstag *seufz*...
Habt es fein!