Dienstag, 9. August 2016

Sail away....

... dream your dream!

Guten Morgen ihr Lieben!

Ja, ab und zu müssen wir unsere kleinen und vielleicht auch großen Träume leben. Der Kreativität in unseren Köpfen keine Grenzen setzen. Was soll  ich sagen, stand ich doch neulich in der Küche und habe mir ein Leberwurstbrot geschmiert und dann, plötzlich war da dieser Gedanke, dieser kleine Schalk im Nacken, der einen packt und nicht eher loslässt, bis alles umgesetzt ist.
Mit anderen Worten: Für die einen ist es eine Leberwurstdose - für die anderen der Rumpf eines Bootes.
Und so nahm die Idee nach und nach Gestalt an und mit Beton wollte ich schon längst mal wieder herum spielen...

Neben der Dose braucht ihr auch noch einen Holzstab für den Masten. Diesen findet ihr in jedem gut sortierten Baumarkt. Einfach auf die gewünschte Länge zusägen.

Da ich keine besonders große Lust hatte, den Masten auf Ewigkeiten festzuhalten während der Beton trocknet, habe ich mit überlegt, wie ich den Masten schon vorher befestigen kann. Meine Wahl fiel auf den guten alten Heißkleber. Der Plan war dabei, dass sich der erkaltete Heißkleber mit einem Plopp von der Dose trennt - mehr dazu später ;o)






Heißkleber erkaltet ja recht schnell, also konnte es schon bald an das Beton anmischen und befüllen der Boote gehen.
Und immer schön ausklopfen damit die ganzen Luftbläschen nach oben steigen und platzen.




Hm, jetzt war mal wieder die gute alte Geduld gefragt, wobei ich gestehen muss, dass es diesmal gerade mal für 3 Tage gereicht hat und dann habe ich gedacht, ich versuche es einfach mal...
Die Boote an sich haben sich super gelöst, obwohl ich sogar das Einfetten der Formen vergessen hatte... Nur der Heißkleber hat mir da einen Strich durch die Rechnung gemacht und wollte sich partout nicht lösen. Das ging nur bei einem Boot, bei den anderen hat irgendwann der Holzstab nachgegeben und ist aus dem Heißkleber geflutscht. Aber auch nicht so schlecht, denn da kann man prima den nächsten Masten drin justieren für die nächste Runde Boote...

So ein kleines Segelboot braucht natürlich auch ein Segel. Also schnell die Stoffkiste geentert und ab ans Maschinchen. Ein Stern geht ja immer und schwupps fertig ist das Segel.


Jetzt wird es noch einmal etwas kniffelig.
Mit einer Schere ritzt ihr rundherum in den Masten hinein, einmal oben und einmal unten. Das Segel wird mit Nähgarn befestigt und die kleine Rille verhindert, dass das Segel am Masten ins Rutschen kommt.

Oben an den Masten habe ich noch ein kleines Fähnchen geklebt, das könnt ihr entweder aus selbstklebendem Dekostoffband oder auch aus Washitape machen.

Und fertig ist das Lebenwurstboot...
... oder eine ganze Flotte davon :-)


Die nächsten Bestellungen sind bereits eingegangen, wie ich da allerdings so manchen Segelwunsch umsetze weiß ich noch nicht, aber das wird auch noch!


Mein Segelboot ist diesen Monat ein Hauptelement auf meinem Shelfie, welches ich noch schnell zu Kebo *klick* schicke.

Ansonsten segelt dieser Post zum Creadienstag *klick* und ich segele fahre mal in Richtung Büro.

Aber nicht ohne euch vorher noch die wunderschöne Sommerpost zu zeigen, die von der lieben Petra *klick* hier ankam.
Danke liebe Petra, ich habe mich sehr gefreut. Ein Punkt habe ich auch schon abgehakt, in dem ich neulich nicht einfach zum Auto gelaufen, sondern getanzt bin - im Regen...


Keine Sorge - meine Kollegen sind Kummer gewöhnt :-)
Die Karte wandert noch schnell zur Sommerpostsammlung bei Niwibo *klick*.



Habt es fein und genießt die Sonne, wann immer sie sich zeigt!


1 Kommentar:

  1. Moin liebe Vanessa,
    echt schön geworden, Deine Wurstbrote - äh Wurstboote!!!
    Die Idee ist toll, muss ich mir merken, demnächst haben wir in Hamburg Kreativmesse, ich glaube dann werde ich beim Beton auch mal zuschlagen...
    Du machst das draußen, richtig? Und lässt das dann auch draußen trocknen?
    Die Sommerkarte ist toll, da hast Du ja noch einiges zu tun, hihi.
    Liebe Grüße und eine schöne Woche
    Lotte

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