Samstag, 30. Januar 2016

DIY: Der Hocker beziehen - oder der Kampf der Titanen

Guten Morgen ihr Lieben!

Diesen Post habe ich bereits in *hüstel* 2014 angefangen und damals hätte ich wohl nicht damit gerechnet, dass das Projekt "Hocker" so lange brauchen würde. Da ich aber keine große Lust habe, den ganzen Post noch einmal umzustricken, lasse ich das einfach so und nehme euch mit auf eine kleine Zeitreise ;o)

2014:
Ja, ihr Lieben, ihr habt richtig gelesen, es gab hier einen harten Kampf! Aber erst einmal, schön, dass ihr da seid, wenn ihr mögt, dann holt euch mal schnell noch einen Kaffee oder Tee, denn dies wird eine etwas längere Geschichte.

Kann's losgehen? Als ich damals am Anfang des Jahres meine Kommode gefunden habe, stand auch ein kleiner unschuldig aussehender Hocker mit am Straßenrand. Er hatte ganz niedlich gebogene Beine und eigentlich wusste ich noch nicht so recht wohin damit, aber vielleicht würde sich das ja noch ergeben.

Wer hier mitliest, der weiß ja, dass dann irgendwann die Renovierung meines Wohnzimmers eine gewisse Eigendynamik gekriegt hat und irgendwie passte dann auch gedanklich der Hocker da mit rein. Vor meinem geistigen Auge, sah ich mich also abends nicht mehr faul auf dem Sofa liegen, sondern bequem sitzend strickend oder häkelnd, die Füße auf den kleinen Hocker gebettet. Also quasi gemütlich und produktiv :-)

Der Tag an dem ich diesen Post nun schreibe ist der Tag, der um eine Stunde länger ist (manchmal bräuchte ich das durchaus öfter als nur einmal pro Jahr!). Und da gerade das Wetter noch ganz okay ist, dachte ich mir, ich nehm mir den Hocker vor. Ganz ehrlich, ich weiß ja nicht, was da schon für ein Pöter oder Käsefüßchen drauf gesessen, bzw. gelegen hat, also wollte ich den Hocker nicht in meiner Wohnung auseinander nehmen. Das war mir dann doch ein wenig zu unappetitlich, dagegen fand ich den Platz vor der Garage eigentlich ganz optimal.

Also Werkzeug geschnappt, alte Klamottis an und ab dafür.

Ich war die ganze Zeit der festen Überzeugung, dass der Bezug vom Hocker mit Posternägeln festgemacht ist. Naja, irren ist ja menschlich ;-)

Schnell habe ist gemerkt, dass es sich um eine optische Täuschung handelte. Es waren keine einzelnen Posternägel, sondern ein Band, was alle paar Zentimeter von einem Nagel fixiert wurde. Soweit so gut...

Obwohl mich in dem Moment ja schon der Gedanke beschlich, dass der Bezug dann ja anderweitig festgemacht sein musste.
Und ja, er war getackert.
Sorgfältig getackert.
Überaus aufwendig getackert.
An manchen Stellen sogar doppelt übereinander getackert.
Also, ich fasse mal kurz für alle zusammen: Die Polsternägel waren kleine Blender und der Stoff war außen herum am Gestell getackert. Fest getackert. Erwähnte ich schon, dass er echt fest getackert war?

Selbst mit einem kleinen flachen Schraubendreher war da nicht viel auszurichten, also habe ich weitestgehend erst einmal den Stoff herunter gerissen, damit ich zwischen Tackerklammer und Holzrahmen etwas Luft bekam. Anschließen habe ich mich dran gemacht und die Tackerklammern rausgeprokelt.
Ich gestehe, hier überkam mich zum ersten Mal der Gedanke, einfach einen großen Hammer zu holen, ein, zwei gezielte Schläge und das Ding würde in die Tonne passen und morgen von den Herren in orange abgeholt werden - immer noch besser, als wenn mich die Herren in weiß abholen!

Äh ja, mit dem Aufgeben habe ich es ja nicht so, wenn ich mir erst einmal etwas in den Kopf gesetzt habe. Und irgendwann war die Tat vollbracht.

Aber ahnt ihr, was jetzt kommen mag? Genau, der Schaumstoff war oben auf den Holzrahmen getackert. Tief durchatmen, den ersten Frust abbauen, in dem man den Schaumstoff einfach mal grob herunterreißt, zum Schraubenzieher greifen und wieder loslegen.

Von unten hatte ich schon gesehen, dass eine Art Vlies die Unterschicht des Polsters bildet, bis dahin konnte ich mir aber nicht wirklich einen Rein darauf machen, wie das so alles funktioniert. Aber nachdem der Schaumstoff erst einmal weg war, habe ich gesehen, dass zwischen Vlies und Schaumstoff Gurte befestigt sind, gut das erklärt ja so manches :-)

Erwähnte ich eigentlich, dass die Gurte ebenfalls angetackert waren? Und das Vlies auch? Für beides gilt, dass es zunächst einzeln auf den Rahmen getackert, dann umgeschlagen und der Umschlag selbst auch noch einmal festgetackert wurde.

Sorry, das hat aber für mich beinahe schon nichts mehr mit Qualität zu tun, sondern eher mit Wahnsinn oder vielleicht damit, dass der Tacker gerade neu erfunden oder angeschafft wurde???? Anders kann ich mir dieses Tackergemetzel beim besten Willen nicht erklären!

Ganz ehrlich, ich glaube ich habe ein handfestes Tackertrauma!



Knapp zwei Stunden, eine vermackelte Hand und gefühlte tausend Tackerklammern später sah das Ganze dann so aus. Ufz!
















2015:
Ich weiß, wenn ihr dies hier lest, dann ist schon wieder etwas Zeit ins Land gegangen, denn gerade eben ist der Bezugsstoff aus der Waschmaschine gekommen und ich schreibe hier ganz entspannt den Post (jetzt wo alles noch gerade so frisch ist :-), aber es ist ja jetzt schon später und in der Zwischenzeit habe ich neues Vlies, neue Gurte, neuen Schaumstoff und den Tacker (Ja, ihr habt richtig gelesen!!!) aus Papas Werkzeugkeller besorgt :-)

2016:
So dachte ich mir das zumindest damals. Ich wollt ja auch schnell sein. Aber da war ich wohl etwas zu schnell, denn ich hatte das geschrieben, bevor ich beim Raumausstatter vorbei düste, um alles zu kaufen...


















Denn, auf so einen Hocker kommen keine normalen Gurtbänder - so wie ich sie abgemacht hatte, sondern spezielle breite Gummigurte, die auf ordentlich Spannung gezogen und dann befestigt werden müssen. Das habe ich allerdings nur zufällig in dem netten Gespräch heraus gefunden, als ich diese komische Polstervlies kaufen wollte.
Das gab es da so auch nicht und mir wurde geraten, einfach Nessel drauf zu spannen. Der einzige Effekt, den der Stoff an der Unterseiten haben soll ist der, dass wenn der Schaumstoff mal älter ist, er nicht nach unten bröseln kann. Und soll ich euch was verraten, bis dahin bin ich sogar letztes Jahr gekommen.
Da stand er nun. Der Hocker. Weiß gestrichen und gewachst, mit den richtigen Gurten bespannt und mit aufgetackertem Nesselstoff. Der Arme stand aber direkt neben dem Esstisch, auf dem ich auch nähe und bastele. So bekam er alsbald ein Tablett oben drauf gestellt und das war es dann. Eine super Ablagefläche - und wer will auf so etwas schon verzichten?

Ich bin ja kein großer Freund von Vorsätzen, aber so insgeheim dachte ich schon, dass es schön wäre, mal ein paar Ufos zu beenden.



Also bin ich vor zwei Wochen los getigert und habe mir richtig guten Schaumstoff geholt. Ich habe auch extra vorher noch eine liebe Freundin befragt, deren Mann beruflich damit zu tun hat.











Den Schaumstoff musste ich noch ein wenig in Form bringen. Leider hat man die Schnittkanten deutlich gesehen. Ich hatte mir aber bereits vorher überlegt, dass ich den Schaumstoff einmal in Dacronwatte einschlage, damit die Kanten gemildert werden.
Bei der Gelegenheit habe ich gleich noch zusätzlich Füllwatte unter die Dacronwatte geschoben, um die Oberfläche etwas zu runden.





Wer das nachmachen möchte, nachdem ich mit dem Poster fertig war, habe ich im Netz entdeckt, dass man die Füllwatte eigentlich unter den Schaumstoff schiebt, um ihn so von unten anzuheben. Tja, ich kann es jetzt nicht mehr ändern.


Ich dachte eigentlich, dass ich die Dacronwatte mit Kleber an den Schaumstoff bringe, sollte ja nur für die Verarbeitung halten, ist erstmal Stoff drauf, kann da eh nichts mehr verrutschen. Das hielt aber leider so überhaupt gar nicht, so dass ich mit einem Faden und einer dünnen Nadel mit tiefen langen Stichen die Dacronwatte am Schaumstoff angenäht habe.

In der Zwischenzeit war ich mir mit dem Stoff, den ich eigentlich verwenden wollte, nicht mehr so sicher. Den finde ich immer noch klasse, aber bei der Arbeit hat man gemusterten Stoff nicht mal eben ausgetauscht. Schlussendlich habe ich mich noch einmal auf die Suche gemacht und eine schlichten Stoff in taupe gefunden, der super zur Wandfarbe passt :-)
Zugeschnitten, gekettelt, gewaschen, gebügelt und weiter im Text.

Jetzt wurde es ernst. Ich hatte mir gedacht, dass ich das Bespannen wie einen Reifenwechsel angehe, bei dem man ja auch immer schön über Kreuz arbeitet. Also den Stoff zunächst in der Mitte festgetackert und dann zu den Ecken hin gearbeitet. Dann aber musste ich feststellen, dass ich die Ecken nicht hin bekam. Der Schaumstoff ist mit seinen 5 cm an sich schon hoch, dann noch der Aufbau dazu und die Abrundung zu den Kanten hin. Grmpf. das ging gar nicht. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie oft ich den Abend das Projekt unterbrochen habe, nur um dann spätestens 10 Minuten später doch wieder vorm Hocker zu hocken.

Irgendwann habe ich dann angefangen, eine Ecke zu bespannen, so dass sie gut aussieht. Ich habe mich sogar getraut, etwas Stoff weg zu schneiden, damit man die Ecke besser legen konnte. Die Ecke sah dann auch super aus, nur leider passt der bereits in den Mitten angetackerte Stoff überhaupt nicht mehr. Also habe ich mir dann erst einmal die anderen Ecken vorgeknöpft, nur um dann abermals Tackerklammern aus diesem Hocker zu popeln. Da war doch was mit einem Tackertrauma, oder?

Aber dann war es vollbracht, der Stoff war angetackert. Gut, so manche Klammer sitzt nicht ganz gerade, aber ich bin auch kein professioneller Polsterer. So.

Nach der Pflicht kommt die Kür. In diesem Falle heißt das: Polsternägel.
Die liebe Biene von der Stoffwiese hat ja gerade ein fast identisches Modell auf ihrem Blog gezeigt *klick*. Sie hat dazu geschrieben, dass sie erst einmal einen anderen Nagel ins Holz geschlagen hat, um dann ein vorgearbeitetes Loch für den Polsternagel zu haben. Das Holz vom Rahmen ist schon verdammt hart. Einen winzigen Moment hatte ich es auch ernsthaft in Erwägung gezogen, ein schönes Band auf den Stoff zu kleben. Aber lasse ich mich von so einem Hocker in die Knie zwingen? Das wüsste ich aber!
Da ich die Polsternägel gerne in silber haben wollte, es in dieser Ausführung aber dieses Schummelband nicht gibt, mussten also einzelne Nägel ran.

Zuerst habe ich die gleich mit dem Hammer eingeschlagen, ab und an mal einen krumm gehauen, aber eigentlich ging das ganz gut. Irgendwann bin ich aber an beiden Seiten auf so hartes Holz gestoßen, dass wirklich nichts mehr ging. Also abtauchen in den Werkzeugkasten und die dünnsten Bohrer gesucht, die ich habe. Dann jedes Loch vorgebohrt, durch den angetackerten Stoff wohl gemerkt, da hatte ich auch ein wenig Bammel vor, hat aber gut geklappt, wohl auch, weil der Bohrer nur 1,5 mm dick war.
Ach was soll's ihr habt ja lange genug ausgehalten: Langer Rede kurzer Sinn: Nach etlichen verbogenen Polsternägeln - das sind bei weitem nicht alle - und einem abgebrochenen Bohrer war es endlich vollbracht.



Eigentlich... Denn irgendwie haben mich die Klammern, die man sehen konnte, doch etwas gestört, aber ich hatte da so eine Idee und glücklicher Weise den passenden Nagellack, so dass ich die Klammern kurzerhand von silber in taupe verwandelt habe.
Andere kleine Macken musste ich noch einmal mit Kreidefarbe bearbeiten...

Jetzt ist aber FERTIG!





Und am Ende des Tages: Füße hochlegen!!!


Ihr habt bis dahin wieder tapfer durchgehalten! Danke dafür.
Ein paar Fertig-Fotos gehen aber schon noch, oder? Ich freu mich doch soooooo ;o)




Die Decke habe ich übrigens direkt zur Projektvollendung bei Ern***'s Family geschossen. eine reduzierte Kinderdecke, aber mal ehrlich, in Farbe und Größe doch wie dafür gemacht. Die hat doch nur auf MICH gewartet :-)

















Dafür belohne ich euch noch mit meinen Freitagsblümchen. Diesmal aber wieder zu Hause :-)
Richtig tolle knalle lila Tulpen, quasi mit Farbe gegen den Schlecht-Wetter-Blues!


Und ab damit zu Holunderblütchens Flower Friday...*klick*

Und da es ja derzeit hier nicht mehr friert, konnte ich beim besten Willen diesen Primeln nicht widerstehen! Also wenn das kein Vintage-Look für Primeln ist, dann weiß ich es auch nicht!
Und das Beste ist, die kann ich sogar sehen, wenn ich gemütlich mit Füßen hoch auf dem Sofa lümmel :-)

Und da ich jetzt gerade eh schon stundenlang an diesem Post herum bastele, Fotos von hier und da zusammen trage und bearbeite, kommt es auf fünf Minuten mehr wohl auch  nicht mehr an. Also allen Mut zusammen genommen und bei noch einer Aktion dabei sein:
Der 12-tel Blick *klick* bei Tabea.



So, jetzt aber genug von mir! Habt eine schönes Wochenende!!!


P.S.: Vergesst nicht den Eiertausch!!!

Kommentare:

  1. Ich bin oberbeeindruckt, das geflossene Blut (und die Flüche) hat sich gelohnt!
    Annette

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  2. Hut ab!!! - was du alles kannst?!?!
    Ich hab für sowas zwei linke Hände - das war aber ein sehr arbeitsintensives Projekt !
    Ich hätt da noch so eine alte Couch am Speicher . . . ;-)
    Gruß Doris

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  3. Wow, der Hocker ist ein absoluter Traum, da kannst du wirklich stolz auf dich sein :-) Auch, wenn Blut geflossen ist, es hat sich gelohnt! Da werde ich ja total neidisch :-) Liebe Grüße aus der Region Meraner Land!

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  4. Das Blut und der Schweiß gaben sich aber wahrlich gelohnt. Sieht super aus!

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  5. Uui, das war ein gutes Stück Arbeit, aber es hat sich sowas
    von gelohnt. Der Hocker sieht super aus und du kannst ihn so schön nutzen.
    Da sind Schweiss und Schmerzen schnell vergessen.
    Mir geht es auf jeden Fall so, wenn ich alte Möbel aufarbeite.
    Das 12tel-Blich-Foto ist aber auch traumhaft schön.
    Einen schönen Füssehochsonntag wünscht Jana

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  6. Wie heißt es so schön - Gut Ding will Weile haben - Aber es hat sich gelohnt.Dein Hocker ist wunderschön geworden.Lg trudi

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  7. Boah Vanessa, du bist der Wahnsinn! Und zwar im Schreiben deines Postes UND im Restaurieren deines Hockers! Hammer, was du da geleistet hast! Ich kann gut verstehen, dass sich das so lang hingezogen hat. Das ist wirklich ein Meisterwerk! Da hast du dir das Füße hochlegen mehr als verdient :)
    Danke für deinen ehrlichen Kommentar bei mir. Ich komm auch schon immer mehr von den weißen Regalen weg. Es wird wahrscheinlich auf Weinkisten und evtl. was Selbstgebautes rauslaufen.
    Dir noch ein gemütliches Wochenende und ganz liebe Grüße,
    Trixi
    PS: Dem Kopf geht's wieder besser :)

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  8. Moin liebe Vanessa, also das Ergebnis ist wirklich toll geworden, aber Deine Finger - ohje. Davon hast Du bestimmt noch länger gut...
    Du hast Dich wirklich so großartig vorbereitet. Ich habe ja auch schon zwei Stühle restauriert und ich weiß, was für eine Mühe Du Dir gemacht hast!
    Ich wünsche dir einen schönen Sonntag vielleicht mit etwas Sonne.
    Liebe Grüße von Lotte

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  9. Was länger währt , wird endlich gut, liebe Vanessa. Der Hocker ist toll geworden . So etwas such ich auch noch !!! Stricken oder lesen und die Füße hoch !!! Habe immer noch 2 Kommoden auf Vorrat, die darauf warten endlich mal gestrichen zu werden. Aber im Winter habe ich dazu mal so gar keine Lust. Aber bald kommt der Frühling , dann soll es wohl was werden... Dir noch einen kuschligen Sonntag und
    Viele Lieblingslandgrüße von Petra

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  10. Liebe Vanessa!
    Der Hocker ist soooo schön geworden. Da hat sich die Plackerei wirklich gelohnt. Die Farben sind richtig toll, da hast du bestimmt lange Freude dran.
    Liebe Grüße,
    Nicole

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  11. Liebe Vanessa!
    Weißt du nun, warum wir Raumausstatter eine 3jährige Ausbildung machen müssen? Und ganz ehrlich, wenn man nicht einen ganz tollen Betrieb erwischt hat, lernt man da das Polstern nur für die Prüfung. Ich hatte das Glück einen Betrieb mit Polsterwerkstatt zu erwischen. Und trotzdem lerne ich nach mitlerweile 20 Jahren in dem Beruf immer noch was Neues in dem Bereich. Polstern ist wirklich nicht einfach. Erfordert viel Geduld, Kraft und oftmals noch viel blutigere Finger als deine. Tackerklammern waren in deinem Fall echt das kleinere Übel. Wäre alles noch genagelt gewesen, hättest du den armen Hocker ganz bestimmt in den nächsten Container gestopft. Denn nicht nur der Stoff wird mit Polsternägeln angenagelt, auch der komplette Unterbau (natürlich nicht mit so schönen Ziernägeln).
    Daumen hoch aber für deinen mutigen Einsatz dem armen, heimatlosen Burschen nicht nur ein neues zu Hause sondern auch ein neues Gewand zu geben. Für einen Leihen echt super gemeistert!!!

    LG Steffi (Raumausstatterin in Hannover)

    P.S.:Kleiner Tipp (nicht nur für dich, sondern für alle die ihren Sitzgelegenheiten ein neues Aussehn geben wollen) : Schaumstoff läßt sich mit einem elektrischen Küchenmesser (diese Dinger mit denen Mutti den Sonntagsbraten auseinander nimmt) super sauber schneiden.

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  12. Liebe Vanessa, mei, was Du so Schönes zauberst. So eine Plackerei...die sich am Ende sehr gelohnt hat. Der sieht wirklich klasse aus. Habe Deine Zeitreise sehr genossen.
    Liebe Sonntagsgrüße sendet Dir Rosi

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  13. Liebe Vanessa,
    na das war ein Kampf, aber nun wirst du jeden Abend beim Beinehochlegen mit deinem tollen Werk belohnt!
    GLG Silke

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  14. Liebe Vanessa, das hat sich wirklich gelohnt. Der Hocker sieht super aus und da sind die Qualen bestimmt gleich vergessen. Ich weiss nicht, ob ich dafür die Geduld aufbringen könnte...ich bewundere das sehr!
    glg Susanne

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  15. Jetzt hast du mich aber auf die Folter gespannt, liebe Vanessa, aber ich habe sie gefunden, deine schönen lila Tulpen ;-) Einen Hocker habe ich noch nie bezogen, das hast du toll hingekriegt !!! Herzliche Grüsse und eine gute Nacht, helga

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  16. Genial ist dein Hocker geworden.
    Ich nehme dir deinen Kommentar nicht übel... ich hab im Bereich der Oberweite 42 gewählt, an der Hüft auch und dazwischen ist es wohl eher eine 38.
    Ich hoffe, dass irgendwann die 38 auch unten wieder passt - wenn der Rest Schwangerschaftsbauch weg ist. An den riesen Busen muß ich mich wohl gewöhnen... der ist auch ein Jahr nach dem Abstillen nicht wieder zurück auf Körbchengröße B sondern bei D geblieben.
    Grüße Sonnenblume

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  17. Vanessa! Ich habe gerade nochmal total mitgelitten... :) Ach herrje, aber die ganze Arbeit hat sich gelohnt! Sieht prima aus!
    Ganz liebe Grüße
    deine Biene

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  18. Ohhhh liebe Vanessa,
    so ein Kampf steht mir auch noch bevor.....und es graust mir davor!!! Schon 2 Jahre stehen die Hocker bei mir rum und warten darauf renoviert zu werden :-( Was hab ich mir da angetan!!!! Dein Hocker ist wunderschön geworden, gratuliere und hoffe deine Hände haben sich erholt!
    Herzensgrüassli
    Yvonne

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