Samstag, 27. Juni 2015

Kameratasche - die Erste

Hallo ihr Lieben!

Als allererstes ein ganz liebes Winke-Winke an die neuen Leser hier! Schön, dass ihr da seid ;o)

Ich habe mir - nachdem meine heißgeliebte kleine Knipskiste den Geist aufgegeben hat - endlich eine digitale Spiegelreflex gegönnt :-)
(An dieser Stelle dürft ihr euch jetzt gerne einen weiblichen Fred Feuerstein vorstellen - Jabbadabbaduuu-u-uuuu)





Gut. Da eine Kamera keine Füße hat braucht sie auch keine Schuhe, aber gaaanz wichtig natürlich eine Tasche. Wer sich jetzt ganz clever an den Post-Titel erinnert, der ahnt vielleicht schon, was demnächst noch auf euch zukommt.

Aber ernsthaft, es heißt ja schließlich DIE Kamera, also eindeutig weiblich. Eine Tasche??? Ein Ding der Unmöglichkeit *lach*.







Okay, aber mal wieder zurück zum Thema. Ich finde ja, dass eine fröhliche Kamera (und dafür halte ich meine ja eindeutig) auch eine fröhliche Tasche benötigt und nicht etwa mausgrau, schwarz oder gar trollpopelgrün.
Also habe ich mich mal auf die Suche im Netz gemacht, ob ich nicht eine schöne Anleitung finde. Und siehe da, die gibt es. Sozusagen als Maßanzug "auf Figur" geschnitten. Als käufliches e-book. Grundsätzlich habe ich so gar nichts dagegen, wenn sich jemand die Mühe macht, ein e-book zu erstellen, dafür auch Geld zu verlangen, aber ehrlich, wer von uns schaut denn nicht mal zuerst, ob es ähnliches auch als free-book gibt.

Tatsächlich bin ich fündig geworden und das gleich doppelt.
Bei Nici habe ich eine Anleitung quasi als Formschnitt gefunden. Wer mal schauen möchte, hier entlang bitte *klick*.
Eine zweite Anleitung für eben auch eine Kamerahülle gibt es als free-book bei Frederike und ihrem Blog Seemansgarn-handmade *klick*.
Ich danke euch beiden für die tollen free-books und die Erlaubnis, euch hier zu verlinken.





So, aber was habe ich nun gemacht? Genau, beide zu einem verbastelt, weil das für mich am besten gepasst hat und noch eine zusätzliche Tasche eingebaut.











Aber von Anfang an: Ich wollte gerne eine Hülle für meine Kamera haben, damit sie geschützt ist, wenn sie mal ohne viel Gepäck mitreist. Sprich, ich beschränke mich auf nur ein Objektiv und nicht viel weiteres Zubehör. Halt einfach mal eben mitgenommen.


Das Gute an beiden Anleitungen ist, dass man die Tasche am Kameragurt befestigen kann und dann baumelt sie beim Fotografieren einfach am Band herum. Mich stört das nicht großartig und wenn, dann ist sie ja immer noch ganz schnell abzutüddeln.

Die Idee, die Kameraform samt Objektiv nachzuempfinden, fand ich klasse. Also grundsätzlich kam der Schnitt von Nici in Frage. Wohingegen ich die Taschenklappe beim free-book Annabel für mich einfach praktischer fand.








Bei dieser habe ich die Außenseite der Taschenklappe in zwei Teile zerlegt und einen Reißverschluss mit eingebaut. Da kann dann doch mal die Ersatz-SD-Karte oder der Ersatz-Akku mitreisen.


Also eingekauft und losgelegt. Ist doch immer wieder toll, wenn man einen Grund findet, endlich mal wieder Stoff zu kaufen :-)



Dumm nur, wenn der Perfektionismus dann doch mal wieder zum Vorschein kommt. Praktischer Weise soll die Tasche aus Wachstuch sein. Und stabil, also eine Fütterung mit Decovil light. Guter Plan - theoetisch. Praktisch nicht nähbar. Ganz ehrlich, ich habe mir fast die Finger gebrochen und unterm Strich sah das mal so richtig sche*** aus.


Ihr seht also, hier geht durchaus nicht immer alles glatt und ich bin auch nicht eitel genug, nicht auch mal zu zeigen, wenn es so richtig daneben gegangen ist!


Der Nahttrenner ist eben doch ein treuer Freund beim Nähen. Ich hatte dann noch einmal versucht, das Ganze vorher per Hand zu heften, damit es dann unter der Maschine besser flutscht. Fehlanzeige. Nach gehörigem Frust habe ich mich dann dazu entschieden, die Rückseite der Tasche aus Wachstuch zu machen, falls man sie mal auf eine feuchte oder dreckige Oberfläche legt. Die Taschenklappe war ja zu dem Zeitpunkt kein Thema, die ist auch aus Wachstuch.


Für die Seitenwand habe ich Stoff vom Möbelschweden verwendet, der ist fester als normaler Baumwollstoff. Die Vorderseite ist dann ein Teil meiner alten Lieblingsjeans geworden. Die Kombination hat sich nicht ganz so arg gewehrt. Ein kleiner Tipp, den ich euch geben kann: Die Vorder- oder Rückseite liegt auf dem Anschiebetisch und die Seitenwand wird hoch gehalten und quasi fast im 90° Winkel angenäht. Dann geht es ein wenig besser und die Rundungen flutschen etwas besser.

Durch das Decovil light kam die nötige Stabilität ins Spiel. Für das Futter habe ich mir ein traumhaft schönen und sündhaft teuren Stoff ausgesucht. Und ich bin echt - wenn auch zähneknirschend - über meinen eigenen Schatten gesprungen und habe für die Innenseite der Klappe, die man ja beim Öffnen sieht, echt eine besonders schöne Stelle aus dem Muster heraus geschnitten.


Verschwendung pur. Hat echt ein wenig weh getan, aber das Ergebnis rechtfertigt diese Verschwendung!





















Natürlich darf auf gar keinen Fall noch etwas schöner Tüddel fehlen. Da kam mir dieser zauberhafte kleine Fliegenpliz-Charms-Anhänger gerade recht. Na, Petra, erkennst Du ihn??? Danke noch einmal Du Liebe!

Im Praxistest hat sich der angenähte Magnetverschluss als nicht wirklich praktisch erwiesen. Kann auch sein, dass ich ihn etwas zu hoch angenäht habe, aber da werde ich noch mal ran müssen. Ich habe mich jetzt für einen sogenannten Ranzen-Verschluss entschieden. Bei dem wird die Steckschließe an die Klappe geschraubt und das Teil mit dem Riegel wird durch den Stoff gepiekt und dann werden die Enden umgebogen. Dafür brauche ich nur einen Teil der Steppnaht auftrennen, dann müsste ich ihn eigentlich von innen unsichtbar anbringen können. Das kann ich euch dann ja nochmal zeigen, denn machen kann ich das derzeit nicht Dank der gelben Brieftauben...

Ehrlich, posttechnisch ist hier seit zwei Wochen absolute Ebbe. Ich mag mir gar nicht vorstellen, was dann so alles auf einmal angeschwirrt kommt. Nun denn, ich kann's ja eh nicht ändern...
In diesem Sinne wünsche ich euch ein schönes Wochenende :-)



NACHTRAG!!!

Ich wollte der lieben Rosi ja schon beinahe bescheinigen, dass Sie eine neue Brille braucht und dann ist mir aufgefallen, dass ich ein Bild ganz vergessen habe!!! Den Fliegenpilz konnte man nämlich nur mit ganz scharfen Äugelein auf dem Bild mit den geöffneten Reißverschluss der Deckeltasche erkennen.

Aber jetzt! Fragt mich nicht, wie mir das Bild durchgehen konnte!!! Ich habe keine Ahnung!


Danke liebe Rosi für's Wachrütteln ;o)

Sonntag, 21. Juni 2015

Flattermänner zum Sommeranfang!!

Guten Morgäääähn!

Es ist Sonntag, da darf man das um diese Uhrzeit mal!

Ein kurzes Wort nur zum letzten Post. Eure Resonanz fand ich echt klasse. Irgendwie macht so eine kleine Verwechslung das Leben so menschlich ;o) Und nochmal, ich wollte hier absolut niemanden anprangern, aber so hattet ihr das ja auch glaube ich nicht aufgefasst.

Kommen wir nun zu den kleinen Flattermännern. Nee, nicht Batman und Konsorten, kleine Schmetterlinge! Diese duftig, luftig kleinen Gesellen, die meist wunderschön bunt daher kommen und uns im Sommer hier und da ein Stück des Weges begleiten.

Bereits im letzen Jahr habe ich mir eine kleine Schmetterlingshäkelei ausgedacht. Bleibt cool, das Rad habe ich sicher nicht neu erfunden!
Aber ich habe ein wenig getüftelt und verschiedene Flügelvarianten ausprobiert usw.

Achtung, kleine flatterige Bilderflut!











Anke von Mein Fachwerkhäuschen *klick* und


















Biene von der Stoffwiese *klick* waren außerdem so lieb, sich als "Versuchskaninchen" zur Verfügung zu stellen und eine Runde Probe zu häkeln.


































Danke euch beiden!!!!

Natürlich gibt es ganz viele Bilder von der Entstehung und eine ausführliche Anleitung mit Häkelschriften und Beschreibungen der einzelnen Flügelvarianten.

Ich habe mir gedacht, dass ich euch die Anleitung zum Tausch anbiete. Na, was meint ihr? Wer also möchte, der schreibt einfach eine Mail oder einen entsprechenden Kommentar. Entweder gegen etwas Selbstgewerkeltes oder vielleicht auch gegen ein Knäuel Wolle? Kann man ja immer gebrauchen.

Wo wir gerade beim Thema Tauschen sind. Der Tauschfreitag hat ja Sommerferien, aber schon vor einigen Wochen habe ich noch einmal getauscht. Und ein ganz schlechtes Gewissen, dass ich die Beute hier immer noch nicht gezeigt habe! Jetzt aber...

Von der lieben Susi von Heathers Welt *klick* kamen diese zarten zauberhaften kleinen Wesen hier an:


Und mit der lieben Marlene von Jojos kleine Welt *klick* habe ich dieses traumhaft schöne Tuch getauscht!


Auch euch beiden nochmal einen ganz herzlichen Dank für all die schönen Tauschgeschäfte!

So ihr Lieben, das war es auch schon wieder von mir. Habt noch ein zauberhaftes Wochenende und lasst es euch gut gehen.


P.S. Wer passend zum SOMMERANFANG die liebe SONNE und die liebe WÄRME sieht, der möge sie BITTE, BITTE, BITTE DRINGEND hier vorbei schicken zwecks Vermeidung von Depression und Frostbeulen!

Samstag, 13. Juni 2015

Das fehlende Stück zum Glück

So meine Lieben, da bin ich wieder. Aaaaaber, wer bin ich und wenn ja wie viele?
Diese Frage drängte sich mir jetzt schon auf, nachdem mich gleich mehrere von euch in den letzten Kommentaren zu "Yvonne" gemacht haben.

Bin ich eine gespaltene Persönlichkeit und weiß es nur noch nicht? Die weibliche Form von Dr. Jekyll & Mr. Hyde?
Neiiiiin, echt, ich habe mich herrlich amüsiert und sitze hier noch immer mit einem breiten Grinsen, denn irgendwie ist mir das neulich bei der lieben Anke auch passiert, schwupps war sie zu Petra geworden!

Schwamm drüber, you made my day!

Kommen wir doch mal wieder zu etwas Handwerklichem. Im Wohnzimmer sind einige Veränderungen von statten gegangen, auch wenn ich nach über einem Jahr immer noch nicht verkünden kann, dass ich fertig bin, aber das ist okay. Dafür ist ja vieles ganz alleine gemacht und da bin ich mächtig stolz drauf!

Ich werde euch in der nächsten Zeit ein wenig mehr aus dem Wohnzimmer zeigen, denn anscheinend habe ich ja so langsam wieder meinen Rhythmus gefunden.

Heute ist das "frischeste" Stückchen dran. Wahrscheinlich weil ich es gerade mit der Pfingstrose drauf so hübsch dekoriert finde :-)

Also gerade als ich gedacht habe, dass ich ja sooo lange nichts Hübsches mehr am Straßenrand gefunden habe und dass mir eigentlich eine kleine Kommode fehlen würde, war sie auch schon da. Auf dem Weg von der Familie nach Hause, einfach so. *grins* Manchmal muss man eben Glück haben.

Nur leider war das gute Stück natürlich braun und mit einem alten Griff in der Mitte der Schublade.



Ein Griff in schön war leider nicht aufzutreiben, also habe ich kurzerhand den alten Griff abmontiert und die Löcher verspachtelt. Neue Löcher gebohrt und kleine Möbelknäufe angeschraubt. Easy peasy :-)








Und hier ist meine perfekte neue kleine Tisch-Kommoden-Was auch immer Lösung.





Das Dingelchen hat Rollen, was ich zum staubsaugen ja ultimativ praktisch finde, außerdem hat es mehr Bodenfreiheit, so dass sich die häßlichen Staubmonster gar nicht erst ansiedeln können.
Außerdem hat es einen Boden, auf dem mein nicht gerade zierlicher Drucker Platz gefunden hat. Das war ja die Hauptanforderung für dies Möbelstück.




Die Schublade ist eine tolle Dreingabe und macht das Ganze erst so richtig rund.



Ich bin total glücklich und vollauf zufrieden, auch wenn das heißt, dass ich den Kerzenhalter über dem Sofa versetzen muss... Irgendwas ist ja immer. Immer.













Das "Vorgängermodell" war übrigens dieser schmucke Phonotisch, der damals aus der Verzweiflung heraus gekauft wurde. Ich wollte halt irgendwas haben, in dem ich den Drucker unterbringen konnte. Nachdem ich dann so peu à peu angefangen habe, auf "heller" umzustellen, hatte er zunächst eine weiße Holzplatte als Versteck bekommen. Aber so ist es natürlich viiiiel schöö-ö-öner *breitgrins*.








So, das soll es von mir für heute gewesen sein. Yvonne, möchtest Du vielleicht noch ein paar Worte schreiben???



P.S.: Ich würde jetzt zu gerne Mäuschen spielen, wie viele von euch in die alten Kommentare geklickt haben...

Sonntag, 7. Juni 2015

DIY Kräutersalz

Gut, ich gebe es zu, die Fotos schlummern auch schon länger auf dem PC aber durch dieses ganze Geburtsgtagskuchengebaue finde ich es durchaus vertretbar, dass ich auch noch um diese Jahreszeit Weihnachtsgeschenke zeigen kann ;o)

Spaß bei Seite... Ich habe heute ein DIY für Kräutersalz für euch. Ja, ich habe es zu Weihnachten verschenkt, aber das Gute ist, dass es ja jahreszeitlich so ganz ungebunden daher kommt und wenn man ein kleines Mitbringsel braucht für jemanden der gerne kocht oder wenn man sich selbst etwas Gutes tun möchte, dann ...

Hahaha, merkt ihr was ihr Lieben? Hallo erst einmal. Tja, eigentlich sollte dieser Post kurz nach Weihnachten kommen, dann habe ich ihn aber schon auf Anfang März verschoben gehabt - so gedanklich - und dann kam wieder das Leben 1.0...

Aber nichtsdestotrotz will ich euch heute dann mal zeigen, wie man Kräutersalz ganz einfach schnell selbst machen kann und somit ein schönes Geschenk oder gutes kleines Mitbringsel hat.
Soll ich ehrlich sein, ich wollte euch heute sooo gerne etwas schreiben, aber gestern war Stoffmarkt und ich bin mal wieder zu nichts gekommen. Jetzt ist gerade die ganze Hausarbeit durch und ich dachte ich schau mal, was ich aus dem Entwürfen zaubern kann, die hier noch schlummern, denn draußen scheint sooo herrlich die Sonne, dass ich echt nicht lange vorm Rechner hocken mag :-)

Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass ihr mich versteht und dass es euch keinen Deut anders geht :-)

So, nun aber zum Kräutersalz...

Als erstes habe ich meinen kleinen aber feinen Kräutergarten geplündert was jetzt völlig übertrieben ausgedrückt ist, denn mein "Kräutergarten" ist ein großer Blumenkasten vor dem Küchenfenster



Das ist meine Beute: Rosmarin, Thymian und Oregano.
Kommt ruhig näher. Ich wünschte ich könnte euch jetzt zeigen, wie toll das geduftet hat!!!

Die Kräuter werden nur "kontrolliert", nicht aber gewaschen und dann nebeneinander auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gelegt. 



Dann wird ein zweites Stück Backpapier zum Abdecken der Kräuter verwendet und dann kommt das Ganze für 45-60 Minuten bei ca. 50° in den Ofen (Umluft). Nach Ablauf der Zeit werden die Kräuter gewendet und erneut zugedeckt für 45-60 Minuten in den Ofen geschoben. Ihr erkennt, ob noch Feuchtigkeit in den Kräutern ist oder ob sie trocken genug für die Weiterverarbeitung sind.

Sind sie trocken genug, dann können sie "abgestribbelt" werden, soll heißen, ihr befreit sie von den größeren Zweigen.

Jetzt kommt grobes Meersalz mit ins Spiel.
Ihr füllt die Kräuter in ein Schälchen, in ein zweites identisches Schälchen füllt ihr die gleiche Menge Salz - hierbei richtet ihr euch aber nach der optischen Menge, nicht nach dem Gewicht!



Dann kommt der Inhalt von beiden Schälchen in den Mixer. Ich habe hierfür den Zerkleinerungsaufsatz vom Pürierstab benutzt.

Vorher

Nachher
Jetzt müssen sich nur noch ein paar hübsche kleine Gläser anfinden, die dann nett aufgerüscht werden und fertig ist!

In meinem Fall sah es beispielsweise so aus:


In diesem Fall gab es noch ein selbst gestricktes Spültuch aus ganz dünnem Häkelgarn dazu :-)
Ich hoffe, ihr hattet Spaß und habt vielleicht auch mal Lust Kräutersalz selbst herzustellen. Ich bin selbst vom Geschmack begeistert und meine Mama hat ihr Glas auch schon ratzeputz leer gemacht.

So, das soll es für heute von mir gewesen sein. Ich sitze hier mit offener Tür und werde gerade von den Nachbarn "geruchsgefoltert", die grillen nämlich gerade - mjammi - man ein Segen, dass ich nachher selbst noch zum Grillen eingeladen bin, mir knurrt ja jetzt schon der Magen!

Macht euch noch einen feinen Sonntag!