Freitag, 27. Februar 2015

erneute Tauschgeschäfte

Guten Morgen ihr Lieben!

Ach was habe ich mich gefreut, dass mein kleiner Wäscheklammerbeutel so viel Anklang gefunden hat. Aber dazu später mehr.

Ich werfe mich heute erneut in die Tauschrunde bei minilou *klick*, diesmal mit einer kleinen zuckersüßen Gießkanne - merkt ihr was? Der Frühling ruft, deswegen dürften auch meine supertoll duftenden Hyazinthen mit auf's Bild!

Und die Sonne hat am Mittwoch, als dies Bild entstanden ist, den ganzen lieben langen Tag lang ihr Bestes gegeben. Das war Balsam für die Seelen und die Augen (außer natürlich, wenn direkt reingeblinzelt hat ;o) ).

Ich bin gespannt, ob euch die kleine Gießkanne gefällt und freu mich auf viele Tauschvorschläge :-)

Allerdings werde ich erst heute Abend dazu kommen, mich bei euch zu melden, nicht, dass ihr euch wundert!

So, kommen wir noch einmal zum Wäscheklammerbeutel zurück...
Den hatte sich die liebe Ulli *klick* gesichert. Dafür habe ich von ihr diese traumhaft schönen Armbänder bekommen.

Liebe Ulli, die sind so toll und passen vor allen Dingen echt gut :-) Hach, ich freu mich.

Und dann habe ich natürlich auch selbst ausgiebig in den Tauschangeboten gestöbert und bei der lieben Sabine *klick* Prinzessinnenbügel entdeckt. So was von traumhaft schö-ö-ö-ö-n.

Also habe ich einfach eine Tauschanfrage gestellt und Sabine wollte auch gerne einen Wäscheklammerbeutel haben. Naja, dann eben noch mal ran an die Nähmaschine, hatte ja den Vorteil, dass ich nach Farbwünschen nähen konnte. Und so entstand dann dieser schlicht-elegante Beutel:


Den kann ich euch hier zeigen, weil er schon angekommen und für gut befunden wurde :-) Da freu ich mich natürlich drüber. So, aber jetzt zeige ich euch mal die Bügel.
So schön verpackt brachte sie der nette Paketbote die Treppe hinauf bis an die Wohnungstür :-)


Und so wunderschön sind sie ausgepackt...


Liebe Sabine, ich danke Dir recht herzlich für den tollen Tausch und freue mich jedes Mal, wenn ich an den Bügeln vorbei gehe. Allerdings hat es noch nichts auf die Bügel geschafft, denn dann könnte ich sie ja nicht mehr in all ihrer Pracht bewundern... Welch Dilemma *lach*
Mit im Paket waren noch viele viele kleine Tags und diese absolut zuckersüße Erdbeere, in die ich mich sofort schockverliebt habe! Die ist so so so so so schön!

Außerdem laufen noch zwei weitere Tauschgeschäfte. Aber selbst wenn ich wüsste, dass die Sachen schon angekommen sind, könnte ich sie euch nicht mal zeigen, denn ich habe vergessen, sie zu fotografieren *vordenKopfklatsch*. Ich gelobe Besserung....

Am Wochenende werde ich mich diesmal nicht bei euch melden, das hat aber auch einen guten Grund, denn nächste Woche steht hier etwas ganz Besonderes an. Also schaut unbedingt am Dienstag wieder vorbei!

Dann noch schnell für diese Woche mein Granny für den Gypsy-Cal bei Stefanella.


Wenn ihr mehr über den Gypsy-Cal erfahren möchtet, in der Sidebar findet ihr die Verlinkung.

Ich bin dann mal in der Tauschbörse stöbern :-) Habt einen feinen Tag!


Samstag, 21. Februar 2015

The Beachhouse - das neue Zuhause für meine CDs

Hallo ihr Lieben!

Ja, manchmal geht es dekadent zu im Hause LeineLiebe, da wohnen die CDs schon mal in ihrem eigenen Beachhouse ;-)

Ich muss gestehen, dass ich diesen Post schon etwas länger "auf Halde" habe, bin irgendwie nicht zu gekommen, gut, könnte an der Bilderflut liegen...
Aaaaber, vielleicht kann ich ja den Frühling locken, wenn ich ihm von einem Beachhouse vorschwärme???

Habt ihr Lust, dann bekommt ihr von mir heute eine Schritt für Schritt Anleitung, wie man aus einem 0815-CD-Regal einen wirklich schönen Hingucker machen kann.

Guckt mal, als ich angefangen habe, mein Wohnzimmer zu renovieren, habe ich mal ein Bild gemacht mal wieder im letzten Moment, daher ist auch schon alles ausgeräumt und damals sah es so aus:


Ganz sicher war ich mir aber, dass ich es nicht mehr neben dem Bücherregal haben möchte. Ein neuer Platz war auch schnell gefunden, nur gab es dort zwei Sachen zu bedenken. Beim alten Standort fiel weder auf, dass es leicht schräg über die Fußleiste stand, noch sah man den Winkel, mit dem das Regal an der Wand befestigt ist.

Also musste erst einmal die Stichsäge ran mit der ich Aussparungen für die Fußleiste ausgesägt habe.
Am neuen Standort würde man den Winkel aber sehen, da hatte aber mein Papa die rettende Idee: Den Winkel an die Wand mit einem Schenkel nach unten und dann das Regal drunter schieben und festschrauben.



Und wie ihr seht, sieht man nichts von einer Befestigung. Also ein dickes Danke an den Papa :-)
Dann konnten erst einmal die CDs wieder einziehen, endlich ein großer Karton weniger!

So, dann nehme ich euch mal mit raus auf den Balkon, denn jetzt wird es zunächst einmal grobmotorisch :-) Maschinen und Krach - ho ho ho... Nein, das sollte nicht vom Weihnachtsmann kommen :-) Kennt noch jemand Tool Time (Hört' mal wer da hämmert) mit Tim Taylor dem Heimwerkerking? Okay, zurück zum Thema: Mein Beachhouse braucht ein Dach. Ich habe mich für eine recht günstige Variante entschieden und im Baumarkt Kieferlatten mit Nut und Feder gekauft. Die sind zwar teilweise etwas krumm und verziehen sich auch mal, dafür sind sie aber leicht und leicht zu verarbeiten.

Die Latten wurden entsprechend gekürzt und dann verleimt. Zur Stabilisierung habe ich noch kleine Holzstreifen zugesägt, aber ohne Vorbohren sollte man diese nicht verarbeiten, auch wenn das Holz auch noch so weich ist.

Die Spitze habe ich mit Winkeln verbunden.

Dann geht es mit den restlichen Latten weiter. Ich habe alle auf die entsprechende Länge gekürzt. Da man die Tür von der Seite sieht, musste auch die Nut weggesägt werden, eine Latte wurde in der Breite gekürzt, damit sie passgenau vor das Regal passt.

Vom Grundsatz her habe ich nicht 150% genau gearbeitet und die Sägekanten auch nur bedingt gefeilt, denn ich wollte ganz bewusst einen rustikalen Beach-Touch.

Die Federn habe ich mit Wandfarbe weiß gestrichen, die Latten an sich mit der Wandfarbe in taupe. Die Latten wurden verleimt....

Zur besseren Stabilität habe ich eine kleine weiß gestrichene Holzlatte angebracht.
Bis dahin habe ich ja alles alleine gewerkelt, aber der Anbau der Tür war mir dann doch zu heikel, also habe ich mit Unterstützung von einem lieben Freund geholt. Und siehe da, im Handumdrehen war die Tür am Regal fixiert. Ein Magnetverschluss hält sie zuverlässig zu und ein Keramik-Möbelknauf ist der passende Griff dafür!

Soweit so, jetzt geht es ans Feintuning. Natürlich wollte ich kein Dach, unter das man so drunter schauen konnte! Also ging es ab in den pink-orangenen Yippieh-Baumarkt, eine MDF-Platte kaufen. Eigentlich wollte ich mir ein Quadrat zusägen lassen, dessen Seiten der Schenkellänge des Dachdreiecks entspricht und dann einmal diagonal mit der Stichsäge durch.
Aaaaber ich dachte, ich frage trotzdem mal nach, ob die nicht auch dreieckig sägen können. Nee, können sie natürlich nicht, das gibt die Maschine schon nicht her, aber seht mal, was der liebe Mitarbeiter am Holzzuschnitt unter Einsatz seiner Fingerkuppen für mich gezaubert hat: ein Dreieck!

Ich konnte meinen Augen kaum trauen und mochte auch nicht sagen, dass es jetzt eigentlich einen Zentimeter zu klein ist... Das macht man dann ja auch nicht. Da suche ich doch lieber nach Alternativen und habe mir kurzerhand eine kleine Leiste besorgt. Das Dreieck wurde auch mit weißer Wandfarbe gestrichen, schön satt, damit man den Pinselstrich noch gut erkennen kann.
Dann die Leisten entsprechend zusägen und festleimen. Das Dreieck an sichwird übrigens wieder von Winkeln gehalten. 


 So fertig, aber an ein richtiges Beachhouse gehört auch eine Nummer!


Für mich hat sich da natürlich die "21" angeboten, an einem 21. bin ich schließlich mal auf diese Welt geschlittert :-)
Das ist übrigens das Nummero-Zeichen, das weiß ich aber auch erst nachdem ich hartnäckig danach gesucht habe...                                                 Also, die entsprechende Stelle mit Kreppband abkleben und den Ausdruck fixieren.
Dann mit einem spitzen Stift die Konturen auf das Kreppband durchdrücken und mit Bleistift nachzeichnen.

 Dann mit einem Bastelskalpell vorsichtig die Zeichen raus schneiden.
 Bestenfalls sollte das Ganze dann so aussehen:
 Jetzt noch einmal mit weißer Farbe drüber streichen, damit die Ränder "verschlossen" sind und die nächste Farne nicht unter das Kreppband laufen kann.

Schnell mal zwischendurch hochschauen und den schönen Sonnenuntergang genießen :-)

Und wenn alles gut getrocknet ist kann es weiter gehen. Wie gesagt, ich wollte es unperfekt und die Ziffern gerne etwas verwittert. Da fiel mir ein, dass ich vom Basteln mit Serviettentechnik noch Kraklierlack im Schrank hatte. Also habe ichdiesen als nächstes satt aufgetragen und erneut gut durchtrocknen lassen.
Und dann mit schwarzer Farbe drüber gestrichen. Leider habe ich diese wohl etwas zu satt aufgetragen, denn die Risse hätten noch mehr sein können aber im Endeffekt gefällt es mir so richtig gut - und ihr müsst es ja nicht weiter sagen :-)

Und so sieht mein Schmuckstück nun komplett aus. Sorry, ein besseres Bild ist leider nicht drin, ich stand schon ganz an die gegenüberliegende Wand gekuschelt. Aber ich denke, ihr könnt euch so ein ganz gutes Bild machen.

Ich bin mit dem gesamten Ergebnis hochzufrieden. Da auf diese Wand auch mal Sonne scheint, hatte ich ein wenig Angst, dass die CD-Cover verblassen, das kann jetzt nicht mehr passieren, außerdem stauben sie nicht mehr ein und die Optik finde ich viel besser als so ein "buntes Regal".

So, ihr habt es geschafft, das war mein DIY zum CD-Regal im Beachhouse-Style mit der kleinen Bilderflut. Ich hoffe ihr hattet Spaß :-)

Jetzt noch schnell das neues Granny vom Gypsy Cal gezeigt....


... habt ein feines Wochenende!!!


Sonntag, 15. Februar 2015

Kann ich bitte Skipper als Kuchen haben?

Ähm, ja so lautet der Wunsch des Ältesten von meiner besten Freundin. Okay, schon klar, wenn man 9 (!) - wo zur Hölle ist denn bitte die Zeit geblieben? - wird, muss schon ein verdammt cooler Kuchen her.

Und ich liiiiiiebe ja Herausforderungen *hüstel*, vor allem, wenn man in diesem Jahr mit einem anderen Kuchen die Latte schon verdammt hoch gelegt hat... Ja, genau, ich meine den Hundekuchen, wer ihn noch nicht kennt - hier entlang bitte *klick*.

Also für alle, die jetzt nicht so Disneyfilmtechnisch bewandert sind und in diesem Fall muss ich mich mit einschließen, denn "Planes" habe ich auch noch nicht gesehen, Skipper ist ein kleines blaues Flugzeug.
Ja ihr Süßen, ihr habt richtig gelesen - blau. BLAU!!!

Grübel, grübel und studier, aber blau ist für Fondant auch nicht gerade eine handelsübliche Farbe... Daher habe ich mir kurzerhand entschlossen, eine blaue Schokoladencreme anzusetzen.











Hierfür habe ich weiße Schokolade in heißer Sahne geschmolzen und anschließend reichlich blaue Lebensmittelfarbe dazu gekippt.








Sieht schon ein wenig aus wie aufgelöster Schlumpf, oder?













Diesmal habe ich mir auch die Zeit genommen, einen Boden selbst zu backen. Das war auch aufgrund der Form viel praktischer. Gebacken habe ich in einer kleinen Fettpfanne, die ich mit Backpapier ausgelegt hatte.











Und ich habe eine Schablone geschnitten, denn schließlich sind kleine Flugzeuge ja symmetrisch :-)











Also bis hierhin hat ja alles super geklappt, Zeit also, den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen: Boden waagerecht durchschneiden :-)





Da die Füllung beim Hundekuchen wirklich gut ankam, habe ich erneut einen Mandarinen-Sahne-Quark gemacht und komplett auf dem unteren Boden verteilt.

 Und aus den Schnittresten das restliche Flugzeug aufgebaut. Also im Prinzip nichts anderes als beim Hundekuchen.

Die Schlumpfcreme ließ sich auch erstaunlich gut aufschlagen. 


Und schon bald waren Teil A 


und Teil B

zu einem vereint ;o)


Skipper hat ein wenig mehr Beschriftung, aber die habe ich ganz geflissentlich unter den Tisch fallen lassen. Was aber auf jeden Fall sein musste, waren die Augen (wieder Mokkabohnen) und die kleinen Flaggen mit den Sternen. 
Leider habe ich die Entstehungsschritte nicht mehr fotografiert, die Grundlage der Flaggen ist aus Zartbitterkuvertüre freihand gegossen, anschließend wurden die Sterne und Streifen mit weißer Zuckerschrift aufgemalt. Der Propeller wurde ebenfalls aus Schoki gegossen, er hat eine dicke fette Zuckerperle als Propellerschraube bekommen.

Und da ist er:


Und noch einmal in seinem natürlichen Lebensraum: Der Kaffeetafel des Geburtstagskindes!!!


Fairer Weise muss ich aber dazu sagen, dass man den nur essen kann, wenn man echt auf weiße Schokolade steht. Da ich weiße Schokolade eigentlich so gut wie gar nicht mag, fand ich ihn jetzt nicht so rasend lecker, die Kinder übrigens auch nicht, die sind wohl an den Geschmack nicht so gewöhnt. Aber Papa und Opa vom Geburtstagskind -beide mögen weiße Schokolade - fanden ihn gut.

Unterm Strich -Alles gut!

Tja, dann schulde ich euch noch das nächste Granny vom Gypsy Cal. Hier ist meine Nummer vier. Irgendwie diesmal zarter in den Farben.



Und wer hier aufmerksam mitliest, der weiß, dass ich meiner Mama noch einen Geburtstagskuchen schulde. Der war mir ja am Abend vor ihrem Geburtstag so richtig misslungen :-(
So, jetzt aber :-)


Ja, der glänzt so, weil der noch taufrisch ist :-) Gerade eben fertig geworden, damit er noch mit in diesen Post passt! Nicht meckern, dass nun ausgerechnet meine Mama keine aufwendige Torte bekommt.... Sie liebt Marmorkuchen! Abgesehen davon weiß meine Mama auch, dass sie jeden Wunsch äußern kann und dann geh ich an die Arbeit :-)
Als kleinen Tipp für alle Interessierten: Fondant sollte man nicht aufheben. Ich hatte es megagut verpackt und ganz lange mit warmen Händen durch geknetet, aber es wurde halt nicht mehr so geschmeidig wie frisch aus der Verpackung. Und leider ist mir beim Auflegen ein Kleeblattblättchen abgeschmiert. Nun denn, so ist er perfekt unperfekt, dafür aber mit viiiiiiel Liebe !

Macht euch einen schönen Sonntag!