Freitag, 30. Januar 2015

Tauschfreitag bei minilou - Handyhülle

Guten Morgääähn,

so, diesmal weiß ich ja rechtzeitig Bescheid, also geb ich mal den frühen Vogel ;o)
Erst einmal möchte aber ein dickes fettes Danke an Petra von"minilou" *klick* schicken, die das hier alles überhaupt möglich macht!

Okay, heute biete ich hier eine Handyhülle zum Tausch an.
Guckt mal....


Die Hülle ist aus dickem grünen Filz von mir gestaltet. Ihre Außenmaße sind 10 x 15 cm. Auf die Hülle wurde ein kleines Reh aus beigefarbenen Vichykaro appliziert. Dafür habe ich Vliesofix benutzt, das Reh aber zusätzlich noch per Hand mit kleinen Zierstichen festgesteppt, denn es soll ja die tägliche Nutzung der Handyhülle gut überstehen. Am unteren Ende habe ich noch ein rosefarbenes Webband mit eingenäht - "Rehlein Mellie", falls das jemand von euch kennt (und eins meiner absoluten Lieblingswebbänder!) Als Verschluss habe ich einen kleinen Filzriegel angebracht. Auf der Außenseite der Rückseite ist dieser festgenäht und lässt sich auf der Vorderseite der Handyhülle mit einem Kamsnap verschließen. 
Ich habe mal mein Handy für euch probetragen lassen und kann euch sagen, dass folgenden Smartphones aus meinem Bekanntenkreis auf jeden Fall passen:

Samsung Galaxy S3 und S4 (beide mit einem Flip-Cover - wie auf dem Bild)
I-Phone 4 (mit Silikonhülle)
Sony Xperia 2 (mit Silikonhülle)

Ich freue mich, wenn ihr Spaß an so einer Handyhülle hättet und würde liebend gerne mit euch tauschen, also immer her mit den Angeboten, ich bin soooo gespannt :-)
Daher schreibe ich heute mal nicht, was ich mir unter Umständen wünschen würde sondern lasse mal alles ganz entspannt auf mich zukommen, freu!

Sonntag, 25. Januar 2015

Häkelkleid für die kleine Patenschnecke

Bevor hier bald die nächste Geburtstagsrunde eingeläutet wird, will ich noch schnell das letzte Geburtstagsgeschenk zeigen. Die kleine Patenschnubbelschnecke hat natürlich nicht nur eine Torte bekommen, sondern auch ein echtes Designerstückchen aus dem Hause "LeineLiebe" - *lach*




Aber das Kleidchen hat eine Vorgeschichte:
Vor ein paar Jahren habe ich beim surfen im www ein süßes Kleidchen - allerdings komplett ohne Anleitung - entdeckt und das musste für die Süße natürlich gemacht werden. Das Kleid hat ein gehäkeltes Oberteil und daran ist aus Stoff dann der Rockteil genäht, allerdings ist der recht hoch angesetzt - so ungefähr wie eine A-Linie.
(Ist das nicht toll - ein Sommerfoto!!!!)

Mit ein wenig probieren, vorwärts und rückwärts häkeln war es dann vollbracht.


Das Problem daran steht ganz am Anfang der Geschichte: "Vor ein paar Jahren", denn auch Patenschnecken - mögen sie auch noch so süß sein - haben die Angewohnheit zu wachsen :-)
Jaaaa, das ist ja auch grundsätzlich gut so, hat aber den Nebeneffekt, dass das geliebte Kleidchen nur noch der kleinen Schwester passt, die jetzt damit fröhlich durch die Gegend hüpft.

Gut, kann ich auch verstehen, dass das echt doof ist. Und nachdem mir über Diana dieser Herzenswunsch angetragen wurde, wie kann ich denn da bitte "nein" sagen? Geht gar nicht!!!





Also habe ich erst einmal eine Skizze erstellt, wie ich mir das so vorstelle, die ich dann Diana mit der Bitte um "Vermessung" in die Hand gedrückt habe. Glück hat der, der eine Freundin hat, die einen auch ohne Worte versteht, denn schon bald hatte ich das hier zurück ;-)



Vor das wesentlich größere Problem stellte mich die Woll- und Stoffwahl. Es sollte der Schnecke schon gefallen, ich wollte mich aber etwas von der vorhanden Kleidung unterscheiden.

Daher entschied ich mich für mausgraue Sockenwolle in Kombination mit grauem Jersey mit vielen Blümeleins drauf. Irgendwann gesellten sich auch noch pink-farbene Kellerfalten dazu. Naja, das kenn ich schon von mir, der dynamische Wandel im Entstehungsprozess :-)




Aber zunächst musste anhand der Maße erst einmal der Schnitt für das Rockteil erstellt werden. Aber ich wusste gerade nicht, wo ich mein weißes Seidenpapier untergebuttert hatte, also musste ein Prospekt herhalten...






Da ich das Kleid genau auf Patenschneckenmaß zurecht gebastelt habe, habe ich keine Anleitung im klassischen Sinn für euch, aber ein paar nützliche Informationen, sollte jemand so ein Kleidchen nacharbeiten wollen.

Das Oberteil habe ich im klassischen Grannymuster gehäkelt, also immer in Dreier-Stäbchengruppen, die Gruppen der Folgereihe werden in die Zwischenräume der Vorreihe gehäkelt. Das Oberteil ist so aufgebaut, dass es von unten nach oben gehäkelt wird und zwar über die gesamte Breite (Rückenmitte bis Rückenmitte). Die Träger vorne und hinten werden mit den Arm- und Halsausschnitten zusammen abgearbeitet. Ich habe lange getüftelt, wie ich am besten die Abschrägungen hinbekomme und bin dann zu diesem Ergebnis gekommen: In die letzte "Lücke" der Vorrunde wird noch eine Dreierstäbchengruppe gehäkelt, dann wird eine feste Masche in die folgende Dreierstäbchengruppe der Vorrunde gehäkelt. Statt der üblichen drei Wendeluftmaschen werden nur zwei gehäkelt und zapp - schon ist die Schräge da. Alles klar soweit?
Klingt echt verwirrend, das weiß ich wohl, aber ihr wisst ja, dass ihr euch gerne melden könnt.
Ich muss auch gestehen, dass ich irgendwie total vergessen habe, zwischendurch mal Bilder zu machen... grrrr....

Die Schrägen habe ich an die Armausschnitte gehäkelt sowie an Rücken- und Halsausschnitt. Je nachdem wie weit man eine Reihe häkelt kann man einen V-Auschnitt (Rücken) oder einen runden Ausschnitt (wie am Hals) arbeiten.
Hinten wird das Kleid mit vier kleinen Knöpfchen geschlossen und ich hätte schwören können, dass es hierzu Bilder gibt!

Rund um den Halsauschnitt habe ich gehäkelte Blümchen aufgenäht, deren Farben allesamt im gemusterten Jersey vorkommen.
Aber schaut doch selbst:

 Ein wenig Blingbling darf ja nicht fehlen, also hat jede Blüte ihre eigene kleine Perle bekommen :-)

Und hier ist das fertige Kleidchen:

Durch die Kellerfalten hat das Kleid nach unten hin ordentlich Volumen - da kann man sich doch prima mit drehen :-)

Eigentlich wollte ich es umnähen, da ich es ein wenig länger genäht habe, als nötig. Aber dann habe ich es nur mit der Ovi mit pink farbenen Garn versäubert. Ich dachte, dass Diana ja spielend den Rest machen kann und das Kleid so die optimale Länge bekommt und dann noch etwas mitwachsen kann, aber bislang ist die Ovi-Naht doch des Rätsels Lösung und das Kleid genau so geblieben. Einfach perfekt :-)

Da wir gerade beim Häkeln sind, Stefanella von "Häkeln im Quadrat" *klick* hat zu einem CAL aufgerufen. Was das genau ist? Ein Crochet-A-Long! Da wird über einen vorher festgelegten Zeitraum ein bestimmtes Projekt gehäkelt. In diesem Fall sind es Grannys, die dann im Mai ein Kissen ergeben sollen. Die Farbwahl ist hierbei jedem selbst überlassen.

Da ich die Idee von Stefanella, das Kissen auf dem Balkon zu nutzen, irgendwie schön - und bei diesem Wetter sehr motivierend - finde, habe ich beschlossen, einfach ein Bad in meiner Wollkiste zu nehmen, bin tief herein getaucht und habe lauter kunterbunte Reste zu Tage gefördert. Jetzt wird jede Woche ein Granny entstehen. Ich werde euch auf dem Laufenden halten - ist ja auch gleichzeitig eine schöne Idee, um ganz regelmäßig zu posten :-)
Stefanella selbst hält ihr Projekt auch ganz bunt und nennt es daher Gypsy-CAL.




Hier ist mein erstes Granny :-)


Das macht doch Lust auf Frühling UND auf MEHR oder MEER? hihihi....

Und zu guter Letzt für heute schicke ich noch ein dickes warmes Hallo an meine neuen Leser - ach was freu ich mich, dass ihr das seid! Schööööööööööön!!!

Donnerstag, 22. Januar 2015

Schneckentorte

Hallihallo und herzlich Willkommen!

Nachdem ihr mir in den letzten Kommentaren so viele liebe Worte zu meinen inzwischen leider verblühten Tulpen da gelassen habt, gehe ich mal davon aus, es lechzt alles nach Frühling! Tja, leider muss ich euch da vermelden, dass zeitweise der Himmel über Hannover nun ja, sagen wir undicht ist und da es ar...kalt - äh... ooops, ganz schön kalt geworden ist, naja, denkt euch den Rest.
Also habe ich hier einen kleinen Frühlingsgruß in Form meiner gerade frisch dekorierten Ecke für euch ;o)

So ihr Lieben, jetzt geht es kalorienreich weiter, denn die kleine Patenschnecke hatte ja Geburtstag und wie der Name schon sagt, musste diesmal eine Schneckentorte her. Gut, hätte sie die Wahl gehabt, dann wäre der Wunsch glaube ich eindeutig ein Einhorn oder ein Fi**y-Pferdchen gewesen, aber ich hatte mich so in ein Bild von einer Schnecktorte verliebt, dass ich die unbedingt selbst ausprobieren musste.
Und ich bin durch viele Supermärkte in Hannover gedüst, bis ich endlich die Schnecken von Ha**bo in meinem Einkaufswagen hatte.

Kurz vor ihrem Geburtstag hatten wir ja noch mächtig viel Wind hier und beim morgendlichen Lüften habe ich auf dem Balkon folgenden Schatz entdeckt:

Ein Blatt von einer Platane war herauf geweht worden. Sehr praktisch, Lieferung frei Haus quasi ;o)

Das Blatt war natürlich ganz trocken, also durfte es ein ausgiebiges Bad in einer Schüssel mit Wasser nehmen, damit es erstens sauber und zweitens wieder schön flexibel wird.


Was das alles mit einem Kuchen zu tun hat? Wartet es ab, die Auflösung folgt noch!

Dann muss am Vorabend unbedingt noch eine Schokoladenganache angesetzt werden, damit diese richtig abkühlen und fest werden kann. Hierfür habe ich ein Päckchen Sahne aufgekocht und anschließend 200 gr Kuvertüre darin geschmolzen. Leider war zartbitter ausverkauft, also musste vollmilch ran, aber ich sage euch, dass zartbitter für mich farblich und geschmacklich eher in Frage kommt.

Am nächsten Morgen sieht die Creme dann so aus:

Unten seht ihr die aufgeschlagene Variante. Einfach so lange den Mixer bemühen, bis die Creme einen schönen Stand hat. Durch das Verhältnis 2:1 von Schoki zu Sahne wird die Creme eh fester.

Gefüllt habe ich die Torte diesmal mit einer Mischung aus Himbeeren, steif geschlagener Sahne und Quark. Lecker, fruchtig und frisch.


Dann wird die Torte schön mit der Schokoladenganache überzogen und sieht doch fast aus wie ein kleines Beet, oder?

Gut kommen wir also zur Verzierung.

Nein, das ist KEINE Gurke!
In einem Supermarkt habe ich das fertige Fondant von Dr. O entdeckt und gleich mit eingekauft.
Es ließ sich super kneten, aber ich hatte schon gedacht, dass in der Packung etwas mehr drin wäre. Leider kann man auch auf der Packung keine Angabe entdecken, wie weit man damit kommt. Im Nachhinein betrachtet, hätte ich wohl gerne zwei oder besser noch drei Pakete gehabt, aber so musste eben etwas improvisiert werden.


Ich war etwas skeptisch, ob man das Fondant so einfach von der Arbeitsplatte würden lösen können, ebenso hatte ich keine rechte Lust den Klebefaktor am Nudelholz zu testen, also habe ich mich für die Sicherheitsvariante entschieden und das Fondant zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie ausgerollt. Dabei muss man aber immer wieder die obere Folie glatt ziehen, dann kleine Falten übertragen sich sofort in die Oberfläche des Fondants. 

Und hier kommt wieder das Blatt ins Spiel, ich habe es aus seinem kleinen Pool geholt und trocken getupft. 
Und dann habe ich es auf die obere Folie gelegt und einfach mit dem Nudelholz feste drüber gerollt, damit sich die Struktur des Blatts überträgt. 


Wie gesagt, ich hätte gerne mehr gehabt, denn ich musste das Fondant viel zu dünn ausrollen und nicht mal dann habe ich die Größe des Blatts erreicht, dafür haben sich die Hauptadern aber so feste durchgedrückt, dass es beim Dekorieren an diesen Stellen fast gerissen wäre.


Naja, dann mussten die Außenkanten eben so geschnitten werden und ein kleines Loch sollte das Blatt auch noch bekommen, wofür zeige ich euch gleich!

Und hier ist der fertig dekorierte Kuchen *Trommelwirbel*



Seht ihr wofür das kleine Loch ist, da hat sich schon eine kleine Schnecke durchgefuttert ;o) Naja, darf sie ja....
Ich weiß, das ist Jammern auf hohem Niveau, aber sollte ich das nochmal machen, würde ich mehr Fondant nehmen, damit man das Blatt plastischer modellieren kann und ich würde das Blatt auch bereits einen Tag vorher machen und aushärten lassen. Naja, ist ja sicher nicht schlecht immer schön selbstkritisch zu bleiben. 

Der Patenschnecke hat er glaube ich gut gefallen, geschmeckt hat er auch, also unterm Strich ist alles gut ;o) Und hätte ich euch nicht verraten, dass er vor meinem geistigen Auge etwas anders aussah....hihihi

Aaaaaaaaber, einen kann ich noch raushauen, denn letztes Jahr um diese Zeit gab es ja mein kleines Blögchen noch nicht. Da lautete der Wunsch ganz simpel: Einen Schokoladenkuchen. Gut, der Wunsch wurde natürlich erfüllt und im Vorjahr gab es eine "Schweine im Schlammbad" - Torte ;o)


Das sollen genug Kalorien für heute gewesen sein. Ich danke euch von Herzen, dass ihr bei mir vorbei schaut und auch mein derzeit etwas aus den Fugen geratenes Zeitmanagement ertragen habt. Ich freu mich nach wie vor über jedes einzelne Wort von euch!!!

Und eins ich muss unbedingt noch mal nachholen, denn sowohl die liebe Rosi als auch die liebe Diana haben mir für dieses Jahr viel Glück zukommen lassen:


Ich danke euch ganz herzlich und schicke euch einen dicken Knuddler ;o)

Sonntag, 18. Januar 2015

Scoodie - für gute Laune & gegen schlechtes Wetter

 Hallo ihr lieben und einen wunderschönen Sonntag!

Ich weiß so gar nicht, wo ich heute anfangen soll. Als Erstes schicke ich Euch mal einen kleinen frühlingshaften Blumengruß, nachdem sich die Sonne nach zwei Tagen Arbeit mal wieder eine kleine Auszeit gönnt. Und mit diesem begrüße ich auch gleich die neue Leserschaft :-) Ich freu mich!!!

Auf dem Bild ist auch versteckt, was mich schon seit geraumer Zeit auf Trab hält, aber das ist was für einen anderen Post.

Es tut mir leid, irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich euch sträflich vernachlässigt habe. Gestern Abend - naja, manch zählen es bestimmt auch schon zur Nacht - habe ich begonnen, eine kleine Blogrunde zu drehen, aber durch bin ich noch lange nicht. Und bevor ihr mich total vergesst, wollte ich wenigstens noch schnell einen Post schreiben. Themen gibt es genug, denn meine beste Freundin und ihre zwei süßen Mädels hatten allesamt innerhalb der letzten Tage Geburtstag. Ich sage euch, wenn Feiern in Stress ausartet... Vielleicht habt ihr ja schon beim Diasternchen *klick* gelesen, was so alles los war. Ihr könnt euch also auf einen weiteren Kuchen und ein DIY für ein Kleidchen freuen, aber ich bin ja immer ein Freund von ordnungsgemäßer Abarbeitung, was bedeutet, dass zunächst ein Erwachsenengeburtstag anstand.

Das bedeutet aber gleichzeitig erhöhter Schwierigkeitsgrad, denn was schenkt man bitte seiner besten Freundin, wenn die selbst so gut Handarbeiten kann???
Glücklicher Weise rettete mich da ein Besuch bei einer Bekannten, die hat nämlich zu Weihnachten ein Häkel-Buch geschenkt bekommen "So Scoodie". Durchgeblättert und die Idee gehabt.

Ihr fragt euch jetzt bestimmt, was denn ein Scoodie ist. Nun, das ist die Kombination aus Mütze und wahlweise Schal oder Loop.
Um das Buch vorzustellen, wurden ein paar Anleitungen online gestellt, die ich hier verlinken darf *klick*.
Dann musste nur noch die passende Wolle ausgesucht werden. "Nur noch", ich lach mich schlapp, das ist in etwa das Gleiche wie "mal eben". Geschlagene drei Tage bin ich immer wieder in ein und demselben Laden um die Wolle herum geschlichen. Wahrscheinlich haben die sich dort gefragt, ob bei mir zu Hause die Heizung kaputt ist.
Und es ist jetzt man auch nicht so, dass ich da noch massenhaft Zeit gehabt hätte, nöööööö, wo denkt ihr hin???

Aber am Ende stand die Woll- und Farbwahl fest:

Es handelt sich um ein dickes Baumwollmischgarn, aus welchem ich mir selbst im letzten - och nö, war schon 2013 - einen Loop gestrickt habe. Da ich das Garn und das Gefühl auf der Haut sehr mag, dachte ich, das wäre bestimmt nicht schlecht.


Der Scoodie ist eigentlich durch die Dicke des Garns relativ schnell gehäkelt ;o)

Am Ende wird ein Teil zusammen genäht, was dann die Kapuze ergibt.

Schlagt bitte bei den nächsten Bildern nicht die Hände über dem Kopf zusammen, ich weiß, dass ihr so etwas hier nicht gewöhnt seid. Sagen wir es mal so, der Weihnachtsmann brachte ein ganz modernes Telefon (bislang war ich noch ohne Internetanbindung unterwegs und wir beide befinden uns noch in der Findungsphase :-)

Am unteren Ende der Kapuze habe ich einen doppelten Faden eingeschlauft mit zwei gleichlangen Enden.
















Mit einem Faden wurden nun die hinteren Maschenglieder zusammen genäht...




















... mit dem zweiten Faden die vorderen Maschenglieder.

Am Ende ergibt sich eine schöne nicht zu starre aber trotzdem stabile Naht.















Und so sieht das gute Stück vollendet aus:

Diana meinte, dass ich ihre Farben gut getroffen hätte und ich muss gestehen, mir gefällt er auch richtig gut. So ein Scoodie ist auf jeden Fall etwas, dass ich für mich auch noch mal häkeln möchte, wenn so andere 598.293 Projekte abgeschlossen sind :-)

Ihr Lieben, für heute war es das auch schon wieder... Wäsche machen und dann schnell lecker Essen fahren, keine Sorge Handarbeitszeug kommt mit, ohne das kennen mich meine Eltern glaube ich schon gar nicht mehr!!!

Und dann muss ich noch ausgiebig mein neues Maschinchen testen. Meine getreue Brother hat mich schmerzlich verlassen... So was braucht doch niemand!!! Jetzt gebe ich der Nähmaschine von Pen*y eine Chance. Die ist aber elektronisch, was bedeutet, dass man wohl doch mal einen Blick in die Gebrauchsanweisung werfen müsste. Bei Faceb**k sind die Meinungen echt unterschiedlich, was dieses Wunder der Technik von Tecstar angeht, also hilft meines Erachtens nur selbst eine ausgiebige Testung mit verschiedenen Stoffen usw.
Hat vielleicht jemand von euch auch dieses Maschinchen gekauft???

Freitag, 9. Januar 2015

DIY Drachenmütze

Wer hier aufmerksam mitliest, der weiß ja, dass am vergangenen Sonntag der erste Kindergeburtstag des Jahres anstand - keine Sorge - es folgen noch ein paar....

Am Samstag habe ich ja fleißig angefangen den Hund zu formen, zwischendurch war ich aber so dermaßen - hm, sagen wir mal - verunsichert panisch, nervös hysterisch und aufgeregt, dass ich zur Beruhigung erst einmal eine Runde häkeln musste.

Leider habe ich die Mama damit ziemlich überfallen, denn sie hatte auch eine Wintermütze geplant und diese natürlich punktgenau zum Geburtstag fertig bekommen. Sorry Diana...:-(

Aber meine gehäkelte Mütze ist durch das dicke Garn und die dadurch entstandenen Zwischenräume sicher nicht sooooo warm.

Eigentlich wusste ich gar nicht so recht, wo die Reise hingehen soll, aber auch hier was das www mal wieder sehr hilfreich und beim Befragen von Frau Google nach gehäkelten Kindermützen war mir ziemlich schnell klar, dass ich eine Drachenmütze häkeln möchte.

Kurzes Abtauchen in den Wollvorrat und schwupps hatte ich die restliche Wolle von meinem Blütenkissen gefunden, rosa ist schließlich prima für die kleine Prinzessin ;o)

47 cm Kopfumfang sollten es werden, doppelter Faden und Nadelstärke 7. Angeschlagen habe ich zunächst 62 Maschen, dann aber beim Weiterhäkeln recht schnell gemerkt, dass die Mütze dann viel zu groß wird....

Ich habe es bei den 62 Maschen belassen und die Luftmaschenkette mit einer Kettmasche geschlossen. Die erste Runde aus festen Maschen habe ich auch noch komplett gehäkelt, in der nächsten Runde habe ich allerdings gleichmäßig verteilt auf 46 Maschen reduziert. In der dritten Reihe habe ich dann noch einmal 46 feste Maschen gehäkelt. Dass die Reihen jeweils mit Kettmaschen geschlossen werden, versteht sich ja von selbst, oder?

Dann geht es fünf Runden lang mit der gleichen Maschenzahl mit Stäbchen weiter, bevor ich dann nach und nach immer mal Stäbchen zusammen abgemascht habe. Das habe ich aber wirklich  völlig "frei Schnauze" gemacht, denn einen Kinderkopf hatte ich gerade nicht zur Hand *lach*. Aber mein Augenmaß war nicht so schlecht, ich habe drauf geachtet, dass die Mütze nach oben eine schöne gleichmäßige Rundung bekam und das war auch schon das ganze Geheimnis.

Etwas kniffeliger wurde es dann nur noch einmal bei den Drachenzacken. Hierfür habe ich eine Luftmaschenkette mit 45 Maschen angeschlagen zzgl. eine Wendeluftmasche. Dann ging es im folgenden Rhythmus: eine feste Masche, ein halbes Stäbchen, ein Stäbchen, ein Doppelstäbchen, ein Stäbchen, ein halbes Stäbchen, eine feste Masche und eine Kettmasche. Das Ganze endet mit einer festen Masche. Jetzt kann man schon schön die Zackenform erkennen, es war mir aber zu klein und zu instabil, also habe ich eine Reihe fester Maschen drauf gehäkelt. Schon besser aber immer noch nicht perfekt, also habe ich eine weitere Reihe fester Maschen drauf gehäkelt, aber bei den ursprünglichen Kettmaschen habe ich diesmal eine Reihe tiefer eingestochen und nur eine Kettmasche gehäkelt, damit die Zackenoptik besser zur Geltung kommt.
Alles klar soweit?


Ich wollte dafür eigentlich noch eine Häkelschrift machen, aber derzeit rinnt mir die Zeit nur so durch die Finger. Wer Fragen hat, darf sich sehr gerne per Kommi oder Mail melden, dann helfe ich natürlich gerne weiter!!!



Manchmal muss auch hier ein Teddy als Modell herhalten ;o)


















So, jetzt muss ich mich aber auch schon um die nächsten Geschenke und Geburtstagskuchen kümmern, am Jahresanfang nimmt das hier echt kein Ende!Also freut euch, da kommt noch so einiges auf euch zu ;o)



Achso ja, da einige von euch in den letzten Kommis gefragt haben, ob wir uns wirklich getraut haben, den Hundekuchen anzuscheiden, hier ist das ultimative Beweisfoto ;o)


Sonntag, 4. Januar 2015

Hundekuchen

Ja ihr lieben Fellnasenbesitzer, euch muss ich jetzt leider enttäuschen, es gibt kein Rezept für Leckerlis für eure Vierbeiner, aber das ist noch lange kein Grund, jetzt mit dem Lesen aufzuhören.

Ich kenne da nämlich eine süße kleine 2-jährige - oooops, Entschuldigung, seit heute 3-jährige, Lady, die auch eine Fellnase besitzt, eine Kunstfellnase, nämlich ihren Max. Der kann neben laufen auch saufen und wer säuft, der.... na, lassen wir das. Wartet mal, ich stell euch das Mäxchen mal vor:














Bei der kleinen Lady handelt es sich um die Jüngste meiner besten Freundin. Eigentlich wollte ich einen superniedlichen Raupenkuchen backen, aber nun denn, da hatte jemand eigene Vorstellungen. Diana hatte sie gefragt, wie ihr Geburtstagskuchen aussehen soll und dann bekam ich auch schon ein Bild gemailt.

Ich würde euch jetzt zu gerne den Wh***app-Dialog hier rein kopieren, in etwas lief das so:

Diana: Dieses ist übrigens nach genauerer Frühstücksanalyse die Tortenhundvorlage.
ich: Kann ich zaubern?????
Diana: Ich dachte, ich frage mal, was ihre Vorstellung denn ist... 2-jährige sind bei solchen Antworten einfach süß. Weiss nicht. Ja (bist ja meine Freundin) muss so sein!

Ich danke Dir an dieser Stelle für das Vertrauen in meine Back-, Dekorier- und Zauberkünste .
Aber ehrlich, wenn ich zaubern könnte, dann.... na, lassen wir auch das lieber, das würde hier zu weit führen. ;o)

Also bin ich nächtelang durch's www gedüst, habe hier und da mal angehalten und Ideen gesammelt Fingernägel geknabbert und Haare gerauft.
Auf einer russischen Seite habe ich eine ganz gute Anleitung gefunden, also nicht das ich russisch sprechen, lesen oder verstehen könnte, Gott sei Dank hat der oder die  mir unbekannte Verfasser/in alles bebildet und die sprechen ja glücklicher Weise eine eigene Sprache.

So, sollte also jemand mal einen Hundekuchen brauchen (wahlweise auch Meerschweinchen, Schnabeltier oder Fuchs - diese Assoziationen sind mir nämlich mittendrin gekommen), ich habe hier ein kleines DIY für euch.

Ich hab's mir diesmal allerdings leicht gemacht und einen Wiener Boden gekauft. Ist eigentlich nicht so meins, ich hatte aber ehrlich gesagt die Buchse voll, ob alles klappt und wollte mir ein wenig Arbeit sparen.

Außerdem habe ich eine Füllcreme angesetzt aus 500g Magerquark, 2 Dosen Mandarinen (werden kleingeschnitten), einem Tütchen Bourbon Vanillezucker und zwei Päckchen Sahne, die mit zwei Tütchen Sahnesteif steif geschlagen und dann unter die Mandarinenquarkcreme gezogen werden.

Dazu kommt eine Deckcreme aus der auch das Fell gefertigt wird, die besteht aus zwei Päckchen Sahne, die heiß gemacht werden. In die heiße Sahne kommen 200g Zartbitterkuvertüre, wenn alles geschmolzen ist, ab damit in den Kühlschrank (über Nacht), am nächsten Morgen könnt ihr alles mit dem Mixer zu einer Schokosahne aufschlagen, die je fester sie wird auch immer heller wird.

Für den Rest lasse ich jetzt mal vorwiegend Bilder sprechen, die Arbeitsschritte findet ihr als Bildunterschrift!

Für den Tierkörper eine Knochenform zuschneiden 
Wiener Boden unbearbeitet










abwechselnd mit der Mandarinenquarkcreme schichten
mit einem Boden beginnen und enden










dann aus Kuchenresten den Popo modellieren
aus weiteren Kuchenresten den Kopf/Nackenbereich modellieren










das fertige "Grundmodell" mit Schokosahne überziehen
und das Fell anfertigen










Erst habe ich probiert das Fell mit einem speziellen Silikonstift aufzutragen, aber den zu befüllen war ziemlicher Schmierkram, dauerte Ewigkeiten und war nicht gerade die optimale Lösung. Aus der Verzweifelung werden ja aber immer die besten Ideen geboren. Beim Durchkramen der Küchenschublade habe ich eine Spritze gefunden, mit der ich mal was dekoriert hatte und siehe da, mit etwas Mühe konnte man die Creme sogar in die Spritze ziehen ;o)

da mir die Füßchen zu abgehackt waren,
habe ich mit Kuchenresten noch die Pfötchen
nachmodelliert
und mit Schokocreme verschmiert


Da dürfen dann kleine Tatzen nicht fehlen :-) Die habe ich aus Marzipan ausgestochen und einfach in die Creme gedrückt.

aus dem Marzipan entstand auch die Zunge
natürlich fehlten noch die Öhrchen!!!!



Glücklicher Weise kam mir auch für das Gesicht noch die rettende Idee! Als ich gerade auf der Suche nach Lakritz war, fielen mir Mokkabohnen in die Hände. Wenn man die umgedreht benutzt ergeben sie doch ein süßes Näschen und kleine Äugelein. Die habe ich noch mit einem weißen Zuckerstift nachbearbeitet und damit auch kleinen Glanzpunkte in den Augen gesetzt.

Diana hat fertiges rotes Marzipan spendiert, daraus wurde zunächst
eine Wurst geformt, die dann zwischen
Frischhaltefolie ausgerollt wurde
und dann mit weißen Zuckerherzen verziert das
Halsband ergibt.


So, ta-dah, darf ich vorstellen, hier meine essbare Interpretation des kleinen Mäxchens...



Na, was meint ihr, wird sich das kleine Geburtstagskind freuen?

So, ich hoffe, ihr habt den kleinen posttechnischen Kalorienschock gut überstanden. Wenn ihr das lest, dann werde ich ganz gemütlich an der Kaffeetafel sitzen, bis dahin schwitze ich aber noch eine Runde Blut & Wasser, ob der Transport auch klappt....

Drückt die Daumen!