Samstag, 27. September 2014

Blogparade

Hallo ihr Lieben an diesem wunderbar sonnigen Samstagnachmittag!

Der Herbst ist ja so ein Thema für sich, aaaaber wenn sich der Morgen so präsentiert, fällt das Aufstehen fast schon leicht - aber nur fast :-)



Heute will ich endlich mal eine alte Schuld einlösen. Vor einer gefühlten Ewigkeit hat mich die liebe Anke von "Mein Fachwerkhäuschen" *klick* gefragt, ob ich an der Blogparade teilnehmen möchte. Natürlich wollte ich sehr gerne, aber wie das immer so ist: Gut Ding will Weile haben :-)

Liebe Anke, ich danke Dir, dass Du an mich gedacht hast und lege dann hier auch mal endlich los! Ich hoffe, Du bist mir nicht böse, dass ich so lange gebraucht habe.

Dann werde ich mich erst einmal den Fragen stellen:

Worum geht es in Deinem Blog?
In erster Linie geht es um mein kreatives Leben, mein Blog ist also so etwas wie mein kreatives Tagebuch. Da ich einen Bürojob habe, mag ich es einfach, in meiner Freizeit etwas mit meinen Händen zu schaffen. Das können "kleine Projekte" sein, die mit Stricken oder Häkeln zu tun haben, das können aber auch größere Projekte, wie das Möbel aufarbeiten sein, bei denen man äh, frau auch gerne mal ab und zu mit schwerem Gerät anrückt :-)
Tja, dann geht es um Hannover, meine Stadt, in der ich verwurzelt bin und es geht auch immer mal wieder um Kochen & Backen, ganz einfach weil ich beides als sehr entspannend empfinde und einfach gerne genieße und gut esse.

Was unterscheidet Deinen Blog von anderen Blogs?
Gibt es da einen Unterschied? Ich weiß nicht, ich denke, die Mischung macht es auch und ist auch das, was den Einzelnen ausmacht. Anfangs habe ich noch viel nachgedacht, wann muss ich posten, was kann kann ich zeigen, letztlich bin ich aber zu dem Schluss gekommen, dass es so gut ist, wie es sich für mich anfühlt.

Warum gestaltest/schreibst  Du überhaupt etwas?
Ich glaube, meinen Blog wie schon oben geschrieben als Tagebuch zu sehen, trifft es am ehesten. Aber das betrifft ja nur das Schreiben. Zwischendurch schreibe ich auch mal kleine Geschichten, die haben aber nichts mit dem Blog zu tun und werden hier auch nicht auftauchen. Warum ich etwas gestalte? Weil mir hunderte von Ideen im Kopf herumgeistern und wenn ich davon nicht etwas umsetzen würde, dann würde glaube ich irgendwann mein Kopf mal explodieren. Abgesehen davon verschenke ich sehr gerne selbst gemachte Sachen an Menschen, die dies zu schätzen wissen und ich mag individuelle Sachen, die halt nicht jeder hat.

Wie laufen solche kreativen Prozesse bei Dir ab?
Meist sehe ich etwas und dann ist da plötzlich dieser kleine Funke... und jede länger man drüber nachdenkt, desto größer wird er. Ganz oft ist es aber so, dass sich die Sachen im aktiven Entstehungsprozess noch verändern, sie entwickeln eine gewisse Eigendynamik, so als würden sie leben und sich selbst entwickeln. Das finde ich immer sehr spannend - auch wenn ich es eigentlich mag, wenn ein Plan funktioniert ;-)

So, jetzt habt ihr mal wieder einen kleinen Einblick ins Hause LeineLiebe bekommen, ich hoffe, es hat Euch gefallen.

Dann werde ich mal die nächsten Blogs vorstellen.

Da haben wir zum einen Anja mit Ihrem Blog "HomeLove" *klick*.


Anja und ihren Wunderbaren Blog in ein paar Worten zu beschreiben ist gar nicht so leicht. Zu Anjas Haushalt gehören neben Mann, Kindern und Fellnasen auch noch jede Menge Körbe, Kuschelfelle und außergewöhnliche Dekoelemente, für die sie ein absolutes Faible hat. Und bei jedem eingerahmten Spruch denke ich immer nur: Yo! Genau so ist das! ;-)

In ihrem Blog berichtet sie auch von Urlauben oder Büchern, die sie gerade entdeckt hat. Sie hat auch eine Schwäche für das Blumenkissen von Lucy, kann sich aber keine Pflanzennamen merken und dabei stehen immer hübsche Blumen in der Vase und sooooo schlimm sieht der Garten auch nicht aus!


Und zum anderen haben wir den Blog "Muckibär und Schneckenkind" *klick* von der lieben Silke.



Silke lebt mit Mann und Töchterlein im schönen Süden Deutschlands und eigentlich verbinden mich mit ihr viele Leidenschaften. Sie kocht und backt gerne und hat einen ganz charmanten Taschentick - aber welche Frau hat das denn eigentlich nicht? Außerdem macht sie total schöne Basteleien, derzeit rund um den Herbst und wie ihr auf der Collage sehen könnt, hat auch Silke schon mal mit Beton geschmaddert :-)

So, Mädels, ich hoffe, ich habe euch und eure tollen Blogs in Eurem Sinne beschrieben, und wenn ich von einem Tick spreche oder davon, dass man sich Blumennamen nicht merken kann, dann meine ich das auf keinen Fall böse, aber ich denke, ihr habt das schon richtig verstanden.
Außerdem hoffe ich, dass ihr mir meine kleinen recht unprofessionellen Collagen nachseht...

Allen anderen wünsche ich jetzt viel Spaß, hüpft mal rüber zu den Mädels und schaut euch um.

Und bevor ich euch in ein sonniges entspanntes Wochenende entlasse, möchte ich Euch noch etwas ans Herz legen. Die liebe Tanja von "zuckersüße Äpfel" *klick* hat erneut zum Mitmachen und Lächeln verschenken aufgerufen. Diesmal geht es aber nicht um Mützen sondern um sogenannte Hickman-Taschen. Wieso, weshalb, warum? Schaut mal bei ihr vorbei und dann schmeißt ihr das Nähmaschinchen an!

So ihr Lieben, das war es fast für heute - zu guter Letzt möchte ich noch meine neue Leserin begrüßen! Ist toll, dass Du da bist!

Habt es fein und bis bald :-)

Samstag, 20. September 2014

Blumenkissen

Hallo und ein fröhliches Winke-Winke!

Guckt mal schnell....



Na, habt ihr es schon erraten?


Ach, ich bin sooo glücklich, *seufz*. Nebenbei neben dem üblich Möbel aufpolieren, habe ich es auch endlich mal wieder geschafft, mein Sofa weiter zu bestücken und mir einen lang gehegten Wunsch zu erfüllen: Das Blumenkissen von Lucy/Attic24, zum Original geht's hier entlang bitte *klick*.


Wie so vieles im Leben ist es alles nur ein Angehen. Also habe ich mir schöne Wolle besorgt, eine Mischung aus Baumwolle und Poly. Bei reiner Baumwolle hatte ich die Befürchtung, dass mir die Blütenblätter zu fest werden, gerade nach dem Waschen...

Gut, es hat auch ein klein wenig gedauert, bis ich endlich genau den Farbton gefunden hatte, den ich mir vorgestellt hatte.




Ein Anfang war dann doch schnell gemacht und Blütenblatt um Blütenblatt wuchs, der Wollbestand schrumpfte beständig. Und so kam es, dass ich irgendwann da saß... Blöder Weise hatte ich die Wolle im Restpostenladen erstanden :-(
6 Knäuel à 50 Gramm, 5 Knäuel sind schon für die Vorderseite drauf gegangen, dann waren annähernd 40 cm Durchmesser erreicht, kleiner wollte ich es auch auf keinen Fall haben.

Da ich mich ja durch nichts entmutigen lasse, habe ich also mit dem verbliebenen Knäuel die Rückseite gehäkelt und was soll ich Euch sagen, es hat bis kurz vor's Ende gereicht.

Ich - grenzenloser Optimist - bin dann erst einmal in den Restpostenladen getigert, um zu gucken, ob nicht irgendein schlaues Menschenkind die Wolle in der Hand hatte und sie einfach an anderer Stelle ins Regal gepfeffert hat - leider nein :-( Nix zu machen. Aber die nette Dame an der Kasse meinte dann, dass die Wolle zum Standard-Sortiment gehört und bestimmt wieder rein kommt, sie wolle den Vertreter noch einmal fragen.

Dann bemühe ich also mal wieder meinen "running Gag": Geduld. Also alles zusammen gepackt, zur Seite gelegt und gewartet...

Wie es der Zufall wollte musste ich dann zu einem Termin nach Wunstorf, einer Kleinstadt in der Region Hannover und da gibt's den gleichen Restpostenladen. Ich kann euch sagen, ich hatte schon ein mulmiges Gefühl und war gefangen zwischen Hoffen & Bangen...
Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt, also ab in den Laden und das Wollregal gesucht. Die Wolle gefunden - in hellgrün, flieder und orange. Panisch im Hinterkopf überlegt, was ich denn wohl jetzt mit meinem Kissen machen und gleiche Taktik wie oben angewandt: Regal systematisch durchsuchen.

Und was soll ich Euch sagen, der Typ Wolle (ich hätte jetzt fast schon Rasse geschrieben vor lauter Wortfindungsstörung) lag am anderen Ende noch in vielen anderen Farben unter anderem auch in ROSA!!!!!! Die Kirsche auf der Sahnehaube war dann noch allen Ernstes die gleiche Partie!
Sollte jemand von einem Erdbeben in Wunstorf gehört haben, das könnte durchaus durch die Steine ausgelöst worden sein, die mir da gerade vom Herzchen gepurzelt sind ;-)

Was lernen wir daraus? NIEMALS AUFGEBEN!

Es konnte also wieder die Nadel geschwungen werden und wie ihr unschwer erkennt, habe ich mich spontan dazu entschlossen, das Kissen noch etwas wachsen zu lassen. Ich werde jetzt einfach die Rückseite parallel zur Vorderseite häkeln und damit alles auf einer Größe halten. Da ich ja meine Mindestwunschgröße bereits erreicht habe, ist das mehr als okay für mich.

Eigentlich stört es mich ja ein wenig, dass das Inlet eingenäht wird, so von wegen Wäsche und so. Ich hatte auch kurzfristig über eine Alternative Rückseite nachgedacht, das Ganze aber wieder verworfen, was soll's. Schließlich muss ich das Inlet ja eh selber nähen und füllen. Wer hier mitliest, der weiß ja, dass ich ein großer Fan von "Das Runde muss in das Eckige" bin, aber ich könnte mich NIEMALS dazu durchringen ein eckiges Inlet in das Kissen zu stopfen! Never! Geht gar nicht!

Also habe ich kurzerhand rosa Baumwollstoff gekauft und ein Inlet genäht.




Gefüllt habe ich es mit sogenannten Hohlfasern, die hatte die Familie noch von einem ausrangierten Kopfkissen übrig behalten. (Dicken Knutscher an Mama & Papa) Die kann ich außerdem mit in der Maschine waschen!
Problem erkannt - Gefahr gebannt oder wie sagt man so schön?








Ja und nun - tadaaaa, mein Blumenkissen!

Wer gerne eine deutsche Übersetzung für die Anleitung hätte, dem empfehle ich einfach mal nach "Blumenkissen von Attic24" zu googlen - eine Fundgrube ;-)



Und wo wir gerade bei Blumen sind... Meine liebe Diana hat vor kurzer Zeit irre schöne Stoffblüten gewonnen. Guck mal hier *klick* Total schön :-) Eine hat sie mir geschenkt und ich habe mir eine Anstecknadel daraus gebastelt, *seufz* ich find sie sooo schön....

Ein ganz dickes DANKE :-)






Sonntag, 14. September 2014

In love with... mit dem XXL-Cabrio durch Hannover

Hallo ihr Lieben!

Heute lade ich euch zu einer ganz besonderen Tour durch „meine Stadt“ ein. Ihr wisst ja bereits, dass ich Hannover sehr sehr gerne mag. Was bietet sich da also eher an, als eine Stadtrundfahrt zu machen?


Seit Kurzem kann man die in Hannover in einem Doppeldeckerbus machen, der bei entsprechend schönem Wetter offen durch die City düst.

Meine kleine Patenschnecke und ihr großer Bruder wollten unbedingt einmal mit dem Bus – quasi dem XXL-Cabrio – fahren, also habe ich mir die Beiden kurzerhand geschnappt und auf ging’s. Der Sommer und die dazugehörigen Ferien waren zwar schon fast vorbei, aber am Ende hat es ja gepasst!

So, jetzt wundert euch bitte nicht, ich habe diverse Fotos aus meinem Pivatfundus in diesen Post mit eingefügt. Und das hat einen ganz einfachen Grund: Im Bus sollte man sich auf dem Oberdeck anschnallen und nicht aufstehen. Patentanten dürfen zwar viel Schnök machen, aber bei der Sicherheit hört der Spaß definitiv auf. Also waren natürlich viele Fotos mit „Bus“ gespickt – ich wollte euch aber gerne die Stadt von seiner schönsten Seite präsentieren.

Gut, seid ihr bereit? Ich habe Tickets besorgt, also schnallt Euch bitte an und los geht die Fahrt:

Eingestiegen sind wir am Bahnhof – am Ernst-August-Platz. Hier beginnt die eigentliche Tour, auch wenn es zahlreiche Haltestellen gibt, an denen man aus- und wieder einsteigen kann.

Unser wunderschöner Bahnhof verbindet Hannover mit dem Rest der Republik und auch mit Europa, denn zahlreiche ICE aus allen Himmelsrichtungen halten hier an. Auf dem Bahnhofsvorplatz findet wöchentlich ein kleiner Bauernmarkt statt und im Winter einer der vielen Weihnachtsmärkte. 







Und da haben wir auch schon eines der Wahrzeichen der Stadt: Das Ernst-August-Reiterdenkmal mitten auf dem Bahnhofsvorplatz. Verabreden sich Hannoveraner in der City, dann treffen sie sich ganz oft „unter’m Schwanz“.






Wenn wir den Bahnhof verlassen führt uns die Strecke weiter durch die Theaterstraße in Richtung Opernhaus.






Die Georgstraße hinunter geht es am Bankenviertel und der Börse vorbei – einer Börse an der unter anderem mit Schweinehälften gehandelt wird, natürlich nur auf dem Papier!







Am Ende der Georgstraße befindet sich das Theater am Aegi. Hier habe ich schon als kleines Mädchen in der Vorweihnachtszeit mit meinen Eltern Kinderaufführungen gesehen und als "großes Mädchen" beispielsweise Kaya Yanar oder den Buena Vista Social Club.

Entlang des Cityrings geht es dann durch die Eilenriede in Richtung Erlebniszoo und Congresszentrum. Die Eilenriede ist eines der größten Naherholungsgebiete der Stadt. Der Name kommt übrigens von Erlen, altdeutsch Eilen, die natürlich noch heute dort wachsen. Riede bedeutet sumpfiger Boden. Die Eilenriede ist doppelt so groß wie der Central Park in New York und nicht künstlich angelegt, sondern man hat ihn damals einfach so gelassen.
Das Congresszentrum hat einen wunderbaren großen Kuppelsaal, in dem oft klassische Konzerte oder auch Bälle stattfinden. Dahinter gibt es eine wunderschöne Parkanlage – aber das hebe ich mir für ein anderes Mal auf.




Entlang der Eilenriede erstrecken sich die Oststadt und die List, zwei derzeit wirklich angesagte Wohnbezirke, was sich eindeutig in den Mieten niederschlägt. Dafür hat man es hier aber auch besonders schön. Die Bödekerstraße hat fast durchgehend eine wirklich faszinierende sehr gut erhaltene alte Architektur. Seht einfach selbst:

 



Mitten durch geht die Lister Meile – eine Fußgängerzone, bzw. Einkaufstraße, die vom Bahnhof bis zum Lister Platz reicht. Hier gibt es neben den großen Ketten auch viele kleine sehr individuelle Lädchen zu bestaunen.



Und schon geht es weiter, wir bewegen uns in Richtung Westen, vorbei an der Christuskirche. Die haben meine beiden kleinen Begleiter natürlich gleich erkannt, es ist quasi ihre Haus- und Hofkirche.













Nächster Halt sind die Herrenhäuser Gärten. Wer hier mitliest, hat sicher schon einmal davon gehört, da ich bereits über das „Kleine Fest“ berichtet habe. Hier gibt es auch wirklich nur Busfotos, denn den Herrenhäuser Gärten werde ich einen eigenen Post widmen, ich bitte um ein wenig Geduld. Aber auf den Bildern seht ihr das gerade neu, dem Original nachgebaute Schloss und die alte Orangerie.
















Hinunter geht es die Nienburger Straße vorbei an traumhaft schönen alten Villen und der Leibnizuniversität. Was heute die Uni beherbergt war früher das Schloss der Welfen.


Weiter geht es nun entlang der Leine. Am Leibnitzufer findet jeden Samstag ein großer Flohmarkt mit ganz viel Trödel statt. Hier seht ihr einen Teil der alten Stadtmauer und 















ein anderes Wahrzeichen der Stadt: Eine Nana! Die Nanas wurden von Niki de Saint Phalle geschaffen, die zwischenzeitlich auch Ehrenbürgerin der Stadt geworden ist. Ihre Werke begegnen einem in Hannover immer wieder.




Und schon sind wir am neuen Rathaus, das kennt ihr schon aus meinem Header. Das neue Rathaus ist auf 6026 Buchenpfählen gebaut, ihr erinnert euch an die Eilenriede? Hannover ist eben Sumpfgebiet. Das Rathaus hat einen einmaligen schrägen Aufzug in die Kuppel, aber auch das ist später einmal einen eigenen Post wert.



Direkt neben dem neuen Rathaus liegt der Glasbau der Nord/LB. Sind Tatortfans unter euch? Dann kennt ihr das Gebäude aus den Hannoveraner Tatorten, denn hier hat die Kommissarin Charlotte Lindholm ihr Büro.




Zurück geht es in Richtung Innenstadt, vorbei an der Aegidienkirche, die 1943 im Krieg durch Bomben zerstört wurde, die Ruinen stehen als Mahnmal für die Opfer von Kriegen und Gewalt. Im Glockenturm befindet sich eine Glocke, die aus Hiroshima stammt, einer Partnerstadt von Hannover. Jedes Jahr am 6.August, dem Tag des Atombombenabwurfs, wird diese geläutet.













Durch die Stadt geht es zum alten Rathaus, welches heute das Standesamt beherbergt. Im Hintergrund seht ihr die Marktkirche. In der Weihnachtszeit steht die Marktkirche inmitten des Weihnachtsmarktes und Heilig Abend quillt die Kirche zur Mitternachtsmesse über.

Wir sind jetzt eine kleine Schleife durch die Stadt gefahren und kommen wieder unten am Leineufer aus. Hier stehen auch die Göttinger Sieben.






















Hier seht ihr das Niedersächsische Landesarchiv













Weiter geht es entlang dem Waterlooplatz mit der Waterloosäule und dem Schützenplatz, auf dem im Sommer das größte Schützenfest der Welt stattfindet. Ihm voraus geht ein Schützenumzug durch die Stadt.


Und heraus kommen wir am „Niedersachsenstadion“, das inzwischen HDI-Arena heißt. Hier hat Hannover96 seine Heimspiele, hier wurden beim Sommermärchen 2006 WM-Spiele ausgetragen und Konzerte finden hier auch statt.


Direkt neben dem Stadion liegt der Maschsee, ein weiteres Naherholungsgebiet. Hier kann man Segeln oder Tretboot fahren oder man kann sich mit einem Solarboot der Verkehrsbetriebe über den See schippern lassen. 

Rund um den Maschsee findet im Sommer für drei Wochen ein großes Fest statt, ja, ihr dürft raten…. das bekommt zu gegebener Zeit einen eigenen Post.


Mit meinen beiden kleinen Begleitern bin ich hier ausgestiegen und wir haben ausgiebig Schwäne, Enten und Karpfen bestaunt. Am Nordufer entlang werden am Geländer der Promenade Liebesschlösser angebracht.








Die Tiere hier sollten nicht gefüttert werden und ich möchte mal festhalten, dass wir das nicht waren! Aber was lernen wir aus dem nächsten Bild? Genau, Schwäne fressen KEINE Smar*ties!


Am Nordufer stehen viele Palmen und mal ehrlich, wenn man die Bilder sieht, würde man doch nicht unbedingt auf Hannover tippen, oder? Die Pflanzen stammen aus den Herrenhäuser Gärten, in denen sie auch überwintern. Sie werden dann mit Polizeieskorte und Tiefladern im Frühjahr überall in der Stadt verteilt. Ist schon irre, wenn man dem Tross gerade mal begegnet.

Dafür haben wir uns ein leckeres Eis gegönnt, bevor wir mit dem nächsten Bus weiter gefahren sind. Entlang dem Landesmuseum, das ich als Kind schon total spannend fand, wenn wir hierhin einen Schulausflug gemacht haben, denn hier ist eine echte Moorleiche ausgestellt. Wobei ich gestehen muss, dass ich mich damals nicht richtig getraut habe, sie anzusehen und auch zwei Nächte lang schlechte Träume hatte….

Das Ende unserer kleinen Reise ist wieder am Bahnhof, von wo aus wir auch gestartet sind. Ich hoffe, ihr hattet Spaß und es war euch nicht zu windig auf dem Oberdeck!
Uns hat es auf jeden Fall sehr gut gefallen und ich kann jedem Hannoverbesucher diese Tour ruhigen Gewissens empfehlen.

Das war es für mich heute, ich gehe zwar nicht ins Stadion, werde aber mit der Familie das Nordderby der Bundesliga im Fernsehen verfolgen, also macht es gut, genießt des Restsonntag und bis ganz bald! 

Dann bin ich auch dran mit meinem Teil der Blogparade, versprochen!!!

Mittwoch, 3. September 2014

Stuhl Nr. 3 und der Hammerfund...

Hallo ihr Lieben!

Guckt mal, sooo schön ist hier heute der Tag gestartet!
Nach dem ganzen Depri-Niesel-Bäh der letzten Tage mal wieder dringend notwendig!

Aber kommen wir zum eigentlichen Thema: 
Ich darf euch mal wieder herzlich einladen, Platz zu nehmen, denn endlich ist er fertig, der Stuhl Nummer 3!

Ich hatte Euch ja neulich erzählt, dass ich zu Besuch in Wunstorf war. Da ich noch einen speziellen Laden auf dem Weg anfahren wollte – die Geschichte erzähle ich Euch ein anderes Mal – bin ich mal lieber mit Navi durch die Weltgeschichte gedüst. Dadurch bin ich durch ein kleines Dorf gefahren, da wäre ich sonst niemals lang gekommen! Aber das sollte wohl genau so sein!

Auf einmal habe ich einen riesigen Sperrmüllhaufen entdeckt, schnell gedreht, zurück gefahren, schwuppdiwupp angehalten und erstmal gucken.
In „naher Ferne“ sah es schon so aus…


Ja, kurze Zeit später ging dann auch quasi die Welt unter, aber da lagen ja alle Funde schon sicher und trocken im Kofferraum verstaut.






Aus dem großen Haufen habe ich letzten Endes diese beiden Stühle herausgewühlt.
Eigentlich möchte ich um meinen Esstisch herum vier verschiedene Stühle stellen, aber die waren noch so gut… Naja, in der Garage ist ja jetzt wieder ein wenig Platz und eine Verwendung findet sich bestimmt J

Für das doppelte Lottchen :-)

Die „zeigen-wie-es-gemacht-wird-Fotos“ kennt ihr ja nun zur Genüge, also lasse ich die jetzt mal weg. Der Stuhl war heile, also alles ganz easy-peasy!












Und so sieht er fertig aus, bin sehr zufrieden *grins*!



Erinnert ihr euch, dass ich von einem sprichwörtlichem Hammerfund berichtet hatte? Das will ich doch jetzt mal aufklären.
Einen der Stühle musste ich ein wenig mehr aus dem Stapel herauswühlen und gerade als ich ihn raus zog, fiel mir der Hammer vor die Füße.



Mal ehrlich, den konnte ich nun beim besten Willen nicht da lassen. Als ich wieder im Auto saß und mich auf den Weg gemacht habe, sprang natürlich gleich das Kopfkino an.

Variante 1: Ein Auktionshammer
Vielleicht sind damit ja lauter Antiquitäten oder schicke Oldtimer unter den Hammer gekommen? Oder vielleicht ein echter Picasso?

Variante 2: Der Richterhammer
Vielleicht hat der Hammer ja auch einem ehrenwerten Richter gehört, der damit im Namen des Volkes schwere Jungs hinter schwedische Gardinen geschickt hat?

Für welche Variante seid ihr und habt ihr noch andere Ideen? Ich bin gespannt!

Blöder Weise war ich durch den ungeplanten Stopp etwas in Zeitnot und habe mir nicht die Adresse notiert, dann hätte man ja vielleicht mal Frau Google oder das Telefonbuch befragen können.


Verabschieden für heute möchte ich mich mit einem hübschen Spätsommerbildchen, na, liebe Sonne, geht doch!

So, ich muss mich jetzt mal auf einen gemütlichen Fernsehabend einstellen, schließlich wird ja heute Abend noch einmal das Fußball-WM-Finale "nachgestellt".

Und ihr so? Lieber Blogrunde oder Fußball?