Sonntag, 29. Juni 2014

Geduldsprojekt Betonlampe




 Hallo Ihr Lieben!

Dieser Post fällt mal wieder in die Kategorie "von langer Hand vorbereitet", denn wer eine Betonlampe selber machen will, der braucht schon etwas Geduld. (Irgendwie taucht hier das Thema Geduld immer wieder auf, dabei ist das nicht unbedingt immer meine stärkste Seite...)

Oh manoman, wenn man in meine Garage guckt, dann entdeckt man nicht nur Möbel, deren Potential meist nur ich allein erkenne, sondern auch leere Flüssigwaschmittelflaschen. Ehrlich, ich schwöre, ich bin KEIN Messi!!!

Die Idee habe ich im letzten Jahr schon im www entdeckt und mich erst einmal an Teelichthaltern aus Trinkbechern versucht. Die sind ganz gut gelungen und Beton ist mir auch nicht ganz so fremd. Ich habe nach einer Anleitung gesucht und auch gefunden, aber leider kann ich diese hier noch nicht verlinken, da ich natürlich nachgefragt, derzeit aber noch keine "go" erhalten habe.



Folgende Zutaten braucht man für den Betonfuß:

Beton
gereinigte Flüssigwaschmittelflasche
Lampenfassung
Kabel mit Stecker und Schalter
Schlauch
Wasser
Klebeband
Schere/Messer/Cutter
Eimer
Blumenschaufel
Waage/Messbecher








Eine vernünftige Vorbereitung des Arbeitsplatzes  ist nicht zu unterschätzen, vor allem, wenn man alleine werkelt und man niemanden mal schnell zu Hilfe rufen kann.






Zuerst wird die Flasche geköpft.


Das geht deutlich schwerer als gedacht, aber wenn man einen Anfang hat, kann man das Cuttermesser gut unterhalb des Verschlußgewindes entlangziehen.








Dann muss ein Loch an der Seite hinein geschnitten werden, in welches das Lampenkabel geführt wird. Ist man allerdings so perfektionistisch veranlagt wie Frau LeineLiebe und will für die Ewigkeit bauen, dann betoniert man nicht das Kabel ein, sondern ein Stück Schlauch. Das habe ich als Meterware in der Zooabteilung vom orangenen Baumarkt mit dem Tierchen bekommen. Kostet nur ein paar Cent, hat aber den Vorteil, dass man notfalls das Kabel später austauschen kann.















Ich habe mich übrigens für die Seite mit dem Griff entschieden, ich fand es dort einfach harmonischer. Wenn man allerdings schon im Vorfeld genau weiß, wie die Lampe später stehen wird, kann man das Kabel auch auf der Rückseite rauskommen lassen. (Das fällt mir aber jetzt erst ein, wo ich diesen Post schreibe!)






Zum Einfüllen des Betons habe ich mir einen Trichter gebaut. Da ich nicht wie in der Anleitung vorgeschlagen das Deckblatt eines Magazins hatte, habe ich eine Klarsichtfolie geopfert. Eine Seite Papier hinein zur Stabilisierung und dann zum Trichter gedreht und mit Klebeband fixiert.










Jetzt geht es endlich ans Anmischen :-) Aber Vorsicht: Beton staubt und den Staub sollte man besser nicht einatmen. Grundsätzlich ist Beton so eine Sache bei der es sich empfiehlt, mit Handschuhen zu arbeiten. Einmalhandschuhe sind da nicht schlecht, da sie für Bastelarbeiten das erforderliche Fingerspitzengefühl zulassen!






Und wenn man zu gierig auf das Panschen mit Beton ist, dann passiert so etwas: Ich  hatte vergessen, das Loch für den Schlauch abzukleben... Das konnte aber schnell behoben werden!







Die Lampenfassung ist unten halbrund, daher habe ich aus Alufolie einen "Dummy" gebaut, den ich in am Flaschenhals in den Beton hereingedrückt habe, um später entsprechend Platz für die Fassung zu haben.









Satt Beton einfüllen und dann das andere Teil der Fassung in den Beton einlassen.
Ehrlich gesagt, habe ich an diesem Punkt noch keine Ahnung, ob das alles beim Ausschalen so hinhauen wird, wie ich mir das denke...

... und jetzt heißt es mal wieder Geduld haben und warten. Lieber einen Tag länger als zu kurz, denn schließlich soll alles gut durchhärten.


Wenn ich mal ehrlich bin, dann ist es jetzt Wochen her, dass ich den Part bis hierhin schon geschrieben habe. Aber was lange währt, fängt auch irgendwann an zu Leuchten? Wie das heißt nicht so? Doch, guckt mal weiter....


Endlich konnte es mit dem Ausschalen beginnen. Die einzig logische Möglichkeit ist eigentlich dort, wo der Schlauch hinaus kommt. Ich wollte ja schließlich am Hals nicht das Gewinde der Fassung versehentlich lösen.

Ein Anfang war schnell gemacht, danach allerdings... Ich sage nur: Nagelschere! Mit etwas anderem war kein Herankommen, schließlich wollte ich die Oberfläche ja nicht beschädigen. Die Dinger sind echt ziemlich unkaputtbar!






Das war wirklich Millimeterarbeit und hat KEINEN Spaß gemacht. Einzig und allein die Tatsache, dass ich draußen auf dem Balkon in der Sonne geknibbelt habe, hat mich (und die Nachbarn) vor lautem Fluchen bewahrt...


Auf den Bildern könnt Ihr aber ganz gut erkennen, dass sich immer noch Restfeuchtigkeit in der Flasche gehalten hat. Aber nach dem Ausschalen hatte ich eh erst einmal das Näschen voll und habe die Flasche noch eine Woche in der Ecke stehen lassen.









Dann habe ich sie mit mattem Klarlack gestrichen. Die Oberfläche an sich ist schön glatt geworden, aber irgendwie hat man immer einen leichten Zementschleier an den Händen, wenn man sie anfasst.







Jetzt kam der eigentlich für mich schwierigste Teil, weil ich von zwei Sachen handwerklich keinen großen Schimmer habe: Strom und Wasser, dazwischen geht alles.
Ich muss gestehen, dass ich mir sogar schon Hilfe organisiert hatte für den finalen Zusammenbau der Fassung, aber dann kam mal wieder alles anders.

Kurzversion?: Meine Jalousie für's Fenster kam mit der Post und die wollte ich anbringen, also eigentlich handelt es sich um einen Ersatz für eine kaputt gegangene. Beide sollten ein Meter breit sein, waren sie aber nicht, also musste ich für den Halter ein neues Loch bohren, wobei ich auf einem Stahlträger gelandet bin. Ach ja, die Kurzfassung, ich vergaß: 2 Stunden, ein paar neue Löcher, Gesuche nach dem aus dem Karton der Bohrmaschine herausgefallenem Bohrfutterschlüssel und einer Mischung aus Verzweiflung, Ärger und Nicht-von-so-einem-Kram-besiegen-lassen-wollen, hing die Jalousie und getragen von diesem Hochgefühl hatte ich beschlossen, dass mich so eine kleine Fassung nicht mehr aus selbiger bringt!
Tschakka!



Das Kabel ließ sich superleicht durch den Schlauch schieben, irgendwie hatte ich da gedacht, das würde schwerer gehen.








Und da ist sie nun:


Den Lampenschirm gab's beim großen Möbelschweden, derzeit denke ich noch drüber nach, ob ich ihn so schlicht lasse oder nicht, was mein Ihr?

Ich bin auf jeden Fall stolz wie Bolle, dass ich das alles alleine geschafft habe. Erste positive Feedbacks gab es auch schon!

Wer es bis hierhin geschafft hat: Gratulation, das war bestimmt nicht einfach! So, ich bin jetzt mal Kuchen futtern und nachher Fußball gucken!

Euch noch einen schönen Sonntag:-)

Montag, 23. Juni 2014

Von der Elbe an die Leine...

...."schwappte" die Anleitung für ein neues Granny-Square.

Aber erst einmal Hallo und Herzlich Willkommen zu diesem kleinen Post :-)

Die liebe Heike vom Elbeglück hat ein neues Granny-Square entworfen. Supersuperschön! Wie kann ich es Euch am besten beschreiben??? Vielleicht ein Granny mit Sonnenstrahlen?

Durch die Arbeit mir Reliefstäbchen entsteht ein tolles plastisches Bild, so dass man den Eindruck hat, dass eine Sonne strahlt. Aber seht mal selbst, ich war nämlich schon fleißig :-)


Gut, bei dem komischen Wetter war es jetzt nicht so leicht, ein hübsches Foto zu knipsen.
Könnte mal jemand dem Sommer sagen, dass er jetzt dran ist????

Im letzten Dezember habe ich bei den Grannylieseln weiße Grannys getauscht und mir ein Kissen aus den Grannys gemacht. Ich glaube, das hatte ich hier auch schon einmal geschrieben. Auf jeden Fall gefällt mir mein Kissen so gut, dass ich gerne noch ein zweites machen würde. Immer wenn ich eine schöne Anleitung sehe, dann geht's an die Nadel und die weiße Wolle. Und immerhin habe ich Dank Heikes neuer Anleitung schon ein Drittel geschafft. Die anderen beiden "Vorratsgrannys" sehen so aus:



Also, wer sich auch gerne Sonnenstrahlen häkeln möchte, der hüpft mal schnell hier entlang zum Elbeglück *klick*.

So, dann habt einen schönen Abend und bis ganz bald!

Montag, 16. Juni 2014

Freutag mit Fußballtorte

Hallo und guten Abend!

Man war das ein Tag heute! Welch ein Schützenfest! Jungs, das habt ihr klasse gemacht! Äh, soviel also dazu, dass ich noch voll im WM-Freudentaumel bin ;-)

Aber eigentlich wollte ich Euch ja was gaaaanz anderes berichten! Heute hat nämlich ein sehr lieber Freund von mir Geburtstag! Da haben wir uns natürlich alle bei ihm zum Fußball gucken eingeladen. Und besondere Ereignisse erfordern besondere Torten!

Also musste eine Fußballtorte her und da Schafe die Lieblingstiere des Geburtstagskindes sind, war die Kombi ja klar. Und das ist dabei heraus gekommen:







Leider musste ich auf dem Weg einmal scha(r)f  bremsen und schon kugelte ein Schaf über die Torte und sie sah dann nicht mehr ganz so taufrisch aus. Aber das Geburtstagskind hat sich trotzdem sehr gefreut und lecker war sie auch noch! Ich falle hier gleich ins Fresskoma...











Ein weiterer Beitrag zum "Buffet" waren noch meine "Deutschlandspieße". Ich war ungelogen in 5 Supermärkten, aber so richtig dunkle Trauben konnte ich beim besten Willen nicht auftreiben. Naja, ich glaube schwarz-rot-Gold kann man trotz allem erkennen...








Als Geschenk gab es unter anderem Holunderblütensirup und Hugo-Gelee. Ich hatte ja schon geschrieben, dass ich nach Rezepten Ausschau gehalten habe, um meiner Unmengen an Sirup Herr zu werden. Auf der Seite mit der Kochmütze habe ich dann das Rezept entdeckt und ich schwöre Euch, das Gelee ist soooo lecker! Der Oberhammer!



Gestern Abend gab es "Resteverwertung", denn nach all der Vorbereitungen, habe ich auf dem Balkon einen kleinen Hugo genossen denn vom Geleekochen hatte ich noch einen kleinen Schluck Prosecco übrig.




So Ihr Lieben, ich muss jetzt ins Bett und verabschiede mich jetzt mit diesem kleinen Schlummertrunk.
Wenn ich das richtig sehe, dann lädt mir Blogger gerade die Bilder nicht hoch ;-) Das probiere ich gleich morgen früh nochmal! Na bitte, geht doch!!!

Sonntag, 15. Juni 2014

Fundsache Couchtisch

Hallo Ihr Lieben!

Jetzt schicke ich diesen Post endlich online, geschrieben habe ich daran schon länger, denn die Mission "Fundsache Couchtisch" ist eine langwierige Angelegenheit.

Nachdem ich das Teilchen vom Straßenrand gerettet hatte, wohnte es erst einmal in der Garage, zusammen mit den anderen Fundsachen durch die Ihr hier auch irgendwann noch einmal durch müsst ;-).

Aber nachdem ich das Wohnzimmer nun angegangen bin, kann ich ja auch mal sukzessive weiter machen.

Da das Wetter dann endlich besser wurde, konnte ich dem strahlend blauen Himmel nicht widerstehen.




Am besten zeige ich Euch aber erst einmal ein Vorher-Foto. Habt Ihr Lust?


Nicht gerade der Brüller, oder? Aber doch irgendwie mit Potential. Also schnell bei Papa LeineLiebe im Keller vorbeigeschaut und dort das richtige Werkzeug ausgeliehen. Danke Papa!

Mit einem Spachtel habe ich zunächst die alte gesplitterte Oberfläche runtergeholt und anschließend habe ich die Platte schön glatt geschliffen.


So aufbereitet wanderte der Tisch zunächst für eine Grundreinigung auf den Balkon, um dann eine gefühlte Ewigkeit im Wohnzimmer zu stehen. Und das hatte gleich mehrere Gründe:

  • die bange Frage, ob der wirklich passt. Immerhin ist er eine ganze Ecke höher wie mein jetziger Tisch. Er stand schon Probe, aber weiß gestrichen wird er noch mal ganz anders wirken (Das will ich doch zumindest hoffen).
  • die weiße Farbe... "Pure" von Annie S. hat aufgrund der hochen Nachfrage Probleme mit der Produktion - grmpf - das fällt wohl unter höhere Gewalt, oder? 
  • meine kleine gesundheitlich Auszeit






Also stand er da doof rum.... und stand... und stand....


Und dann endlich - kurz vor Pfingsten - das erlösende Telefonat: Die Farbe ist da!
Ach was habe ich mich gefreut und mich dann zügig in Richtung "La vie en rose" aufgemacht. Aber den Freitag war anscheinend ganz Hannover mit dem Auto unterwegs und ehrlich, in den ganzen Staus auf den Autobahnen kann NICHT EIN HANNOVERANER gestanden haben, denn die haben ALLE die Stadt "verstopft" und für die Strecke, die man normalerweise in 20 Minuten fahren kann, habe ich fast eine Stunde gebraucht!

Aber nein, ich wollte es ja so, also kein Gejammer mehr! Denn schließlich konnte ich über das lange Pfingstwochenende nach Herzenslust an meinem Tisch herumwerkeln :-)






Hier seht ihr ihn mit einem verdünnt aufgetragenem Vorstrich der Kreidefarbe.







Für den Tisch habe ich das erste Mal auch das Soft-Wax von Annie S. ausprobiert. Bei neuen Sachen bin ich immer etwas skeptisch, es graut mir ein wenig vor dem großen Unbekannten, aber letztlich geht es dann doch los und oftmals bin ich dann ganz überrascht, wie gut es eigentlich geht.
Genauso ging es mir mit dem Wachs. Die Konsistenz ist fast schon wie die einer Creme (die aus der blauen Dose - ihr versteht?) und mit einem Baumwolltuch, das man sich ein paarmal um die Finger wickelt, so als würde man Schuhe putzen wollen, konnte ich super die Tischbeine bearbeiten.

Wer die Kreidefarbe kennt, der weiß, dass man Pinselstriche sieht, das ist ja auch so gewollt, auch wenn ich mich im Entstehungsprozess immer erst wieder damit anfreunden muss, bin ich dann vom Ergebnis echt überzeugt.
Auch auf der Tischplatte sieht man diese Struktur und die "Auftragerichtung" vom Wachs. Auf der Dose steht, dass man nach 24-stündiger Trocknung nochmal anschleifen und ein zweites Mal wachsen soll/kann... Habe ich bislang aber nicht gemacht.

Gestern ist der Tisch dann endlich an seinen Bestimmungsort gekommen und vorerst bleibt er so, wie er ist. An die Platte kann man ja bei Bedarf immer noch mal beigehen.

Als ich gestern Abend dann die Fotos schnell bearbeitet habe,
fiel mir auf, dass da was unters Sofa gerutscht ist,
da war's aber zu dunkel für ein neues Bild... Grrrr, irgendwas ist immer!



Ich glaube, ich mag meinen neuen alten Couchtisch, auch wenn er erst einmal eine optische Umgewöhnung ist, denn schließlich ist er 14 cm höher als der alte und nicht mehr eckig. Und in weiß wirkt er auch ganz anders als in seinem Sperrmüll-Look.
Oder was meint Ihr? Ist er zu hoch?

Ach ja, so ganz fertig ist er allerdings doch nicht, denn ich möchte eigentlich noch eine kleine runde Platte auf das Fußkreuz legen, damit ich ein wenig Ablagefläche habe. Da muss ich aber wohl wirklich mal beim Tischler vorbei...

So, ich bin dann mal beim nächsten Projekt ;-)






Freitag, 13. Juni 2014

Raumwunder

Das muss ich jetzt mal kurz noch loswerden vorm Wochenende!


Aber immer schön der Reihe nach!

Meine weltallerbeste Freundin Diana (*klick*) und ich sind IMMER für spontane, eigentlich logistisch unmögliche Aktionen zu haben. Da wird schon mal an einem Nachmittag ein komplettes Kinderzimmer von der alten in die neue Wohnung geräumt, also von gerade noch bespielt bis komplett bespielbar :-)
Ich könnte Euch noch viele solcher Geschichten erzählen und sie haben alle eins gemeinsam: sie machen viel Spaß, stellen meist eine kleine Herausforderung dar und werden immer bewältigt!

Gestern war es dann mal wieder soweit. Räumliche Veränderungen ergaben plötzlich den Platz für eine Arbeitsecke. Ganz kurzfristig ging es dann zum großen Möbelschweden...

In den Einkaufswagen wanderten:
Ein Container mit 5 Schubladen, 2 große Regalwürfel für die Wand, 4 dazugehörige Türen, 6 Tischbeine, eine Tischplatte 1,20 x 0,60 und eine Eckplatte 1,20 x1,20 sowie diverser Kleinkram (Möbelschwede halt, Ihr versteht mich, oder?).

Bereits bevor wir loswollten stellte sich die bange Frage, ob das denn alles in mein Auto passt. Ich habe von Anfang an voller Inbrunst gesagt: Ja, das passt schon! Wobei ich zugeben muss, dass mir an der Warenausgabe dann doch etwas mulmig wurde, als ich die Eckplatte gesehen habe.

Aber was soll ich sagen? Seht selbst:


Mein kleines Raumwunder macht alles möglich. Wir passten übrigens auch noch bequem mit rein und die Klappe ließ sich komplett schließen!

Also, ich will an dieser Stelle bestimmt keine Schleichwerbung für Franzosen machen, aber ICH LIEBE MEINEN KLEINEN TWINGI ;-)

So, jetzt Euch allen ein schönes Wochenende!!!

P.S.: Wir haben gestern noch ALLES zusammen aufgebaut (also mit Dianas Mann und unter den fachkundigen Blicken eines schlafunwilligen Frl. Y) UND haben nebenbei auch noch Fußball geguckt :-)

P.P.S.: @ Diana: So ein klitzekleines bisschen bin ich ja schon neidisch auf Deinen neuen tollen Nahplatz!!!!!!

Donnerstag, 12. Juni 2014

Gemopste Fenterdeko-Idee

HalliHallo und KuckKuck an einem wunderschönen Donnerstag!

Heute startet endlich die Fußball-WM und das Wochenende ist schon in greifbarer Nähe!

Vorgestern habe ich endlich ein neues Fensterelement bekommen, nach vielen Diskussionen und und und. Die Einzelheiten erspare ich uns an der Stelle und wer bitte, der nicht in einem Eigenheim wohnt, könnte davon an dieser Stelle nicht auch ein Liedchen trällern?

Da kam es mir gerade recht, dass ich bei Claudi vor einiger Zeit eine echt superschöne Dekoidee für Fenster, bzw. für Absturzgeländer oder auch französische Balkone entdeckt habe. Bei ihr sieht das so aus: *klick*.

Ich hatte ihr auch damals schon "angedroht", dass ich mir die Idee mal mopsen werde. Tja, Claudi, so schnell kann's gehen :-)

Aber nachdem nun alles abgebaut werden musste, die alten Fenster mit Rahmen rausgerissen wurden und jetzt alles neu und viel schöner und dichter erstrahlt, habe ich parallel zur großen "Nach-dem-Fenstereinbau-Putzaktion" dekoriert:




Hm, das obere Foto ist leider ein bisschen unscharf, denn erstens habe ich gestern das allerallerletzte Licht ausgenutzt weil die Herzen vorher noch nicht fertig waren und zweitens musste ich ein bisschen hochzoomen :-)




Und dann schaut mal, was ich für ein Glück hatte. Ich habe beim rot-weißen Futter-Supermarkt einen Mohn gekauft, das war aber schon alles, was ich über das kleine Pflänzchen wusste, also quasi echt Mut zum Risiko und mit diesen Blüten werde ich jetzt belohnt!
(Meine Nachbarn auch, denn ich habe den Mohn ins Beet vor der Tür gepflanzt)

Ist doch wohl der Knaller, oder?

So, habt noch einen feinen Abend und bis ganz bald....

                              ... denn ich habe eines der "Geduld-Projekte" über Pfingsten fertig bekommen!

Sonntag, 8. Juni 2014

Hallöchen Hugo ;-)

Hallo Ihr Lieben und frohe Pfingsten!

Nun ja, nur dass heute Sonn- und Feiertag ist heißt noch lange nicht, dass im Hause LeineLiebe nicht gearbeitet wird :-) 
Im letzten Jahr hatte ich auf ganz vielen Blogs gesehen, dass Holunderblütensirup selbst gemacht wurde. Und da ich einem "Hugo" so ab und zu nicht abgeneigt bin, dachte ich mir: Das will ich auch machen und zum Verschenken ist es ebenfalls prima.
Tja, nur letztes Jahr war's dann schon vorbei mit der Holunderblüte. Da half nur warten bis 2014.

 
 Und letzten Montag bin ich losgezogen und habe Holunderblüten gepflückt.



Andere kleine Weggefährten gab es auch zu hören und zu sehen, denn direkt in den Holunderbusch wächst eine Brombeere. Was das Pflücken der Holunderblüten auch nicht einfacher machte....



 


Am Ende konnte sich die Ausbeute aber durchaus sehen lassen, obwohl ich eigentlich auf den letzten Drücker unterwegs war.

Selten macht "Einkochen" so einen Spaß, denn man ist nicht nur beim Pflücken, sondern auch in der Küche vom süßen Duft der Holunderblüten umgeben.

 



Ja, da war doch wieder was mit der Geduld!?!

Ein paar Tage müssen die Blüten ziehen. Das Rezept schreibe ich jetzt hier nicht auf. Ich habe soo viele durchgesehen. Auf der Rezeptseite mit der Kochmütze auf anderen Blogs usw. Im Großen und Ganzen sind sie auch alle identisch.







Ich habe aber nicht nur Sirup angesetzte, sondern auch Holunderblütengelee. Das muss auch gar nicht so lange ziehen wie der Sirup.

Wenn man es sprudelnd kocht, bildet sich ganz viel Schaum auf der Oberfläche, der aber ratze-fatz wieder verschwindet. Da war ich sehr angenehm überrascht :-)

Lediglich das Filtern vor dem Einkochen hat mich mal wieder an meine Grenzen gebracht. Durch ein Haarsieb geht noch zuviel durch und ein Kaffeefilter war nach der Hälfte der Menge verstopft. Wie macht Ihr das denn?

Den Sirup habe ich durch eine Mullwindel gefiltert, doppelt gelegt. Ist eigentlich ganz gut geworden. Abgesehen davon ist es ja auch ein Naturprodukt!


 
Heute Morgen war es dann endlich soweit, 6 Übernachtungengab es für den Sud im Topf. Jetzt musste alles ersteinmal durch das Haarsieb und anschließend durch die Windel. Aber ehrlich, wenn man mit so einem großen Topf hantiert, kann hier und da schon etwas überschwppen. Und das Zeug klebt höllisch....




Was in den Rezepten unerwähnt bleibt.... ist, dass der Sirup, wenn er spudelnd kocht sehr hoch aufblubbert und spritzt. Das habe ich in der Intensität bei Nichts anderem bisher so gehabt.

Hier seht Ihr meine "hübsche" Sirup-Ausbeute:


Unterm Strich muss ich allerdings gestehen, dass ich überhaupt nicht bedacht habe, dass sich das Volumen der Flüssigkeit durch den Zucker ja noch erhöht, also mit anderen Worten: Ich hatte VIEL ZU WENIG SCHÖNE FLASCHEN. Was echt ärgerlich ist, vor allem, wenn man kleine Geschenke machen will. Also musste ich in Allerherrgottsfrühe im Schlafanzug schnell in den Keller huschen und zumindest noch große Einmachgläser holen, um der Lage Herr zu werden.

So ist es halt, wenn man nicht richtig nachdenkt. *vordenKopfklatsch*

 
 
Mein Gelee ergab genau drei Gläschen. Es ist nicht mal ein Rest zum Probieren übrig geblieben :-( Dann muss ich als nächstes wohl mal ein Glas zum Frühstück aufmachen.








Nun ja, die Küche musste ich danach sehr gründlich sauber machen, weil es hier und da immer noch geklebt hat. Das Einfüllen in die Flaschen war auch nicht so optimal. Schon als ich die erste Flasche gehalten und mittels Trichter befüllt habe, habe ich gemerkt, dass das so nicht richtig klappt. Das Ganze gipfelte dann darin, dass ich nicht genau geschaut habe, und zuviel eingfüllt habe. So schnell konnte ich gar nicht reagieren, ist ja flüssig das Zeugs. Das Ende vom Lied ist, dass ich mir durch den Handschuh (!) am Daumen zwei Brandblasen eingefangen habe. Naja, wo gehobelt wird fallen Späne. Ich kann die ja morgen mal mit 'nem kleinen Hugöchen kühlen, oder was meint Ihr?

Ach ja und wenn Ihr die Rezepte durchschaut: 3 Liter Flüssigkeit sind für den normalen Hausgebrauch meiner Mienung nach zu viel. Ihr seht ja meine Produktion, jetzt geh ich mal googeln, was man mit dem Sirup noch so alles anstellen kann.Wenn Ihr Ideen habt, immer her damit ;-)