Montag, 21. April 2014

Ein Lächeln für eine Mütze

Guten Morgen liebes Bloggerland! Ich hoffe, Ihr hattet (und habt noch) frohe Ostern mit all Euren Lieben!

So langsam kommt hier die Sonne raus, das darf sie auch! Heute ist schließlich ein besonderer Tag im Hause LeineLiebe, der wird sein 30+x Jahren immer mit Sonnenschein begangen, irgendwie kann ich gar nicht verstehen, warum das heute nicht so ganz klappt...

Egal, denn ohne ein paar Regentropfen gäbe es ja auch keine Regenbögen und Sonne kann man auch im Herzen tragen :-)

Jetzt aber zu meinem eigentlichen Anliegen: "Ein Lächeln für eine Mütze!"

Zu dieser Aktion hat die liebe Tanja von den "zuckersüßen Äpfeln" *klick* aufgerufen. Von der Aktion war ich gleich vom ersten Moment an voll überzeugt und habe mich durch meine Stoffvorräte gewühlt.

Ich habe sogar ganz viele Fotos vom entstehen geschossen, aber ich glaube die erspare ich Euch heute, ich muss auch noch den Kaffeetisch vorbereiten :-)

Also kommen hier die fertigen Ergebnisse:




Nach einer Anleitung für cooles Beanies von hier *klick* gab es eine Beanie für einen coolen Hund und eine kleine Lady.

Auf meiner Suche nach Anleitungen bin ich aber auf noch etwas gestoßen...

Ratet mal, was das werden könnte:


Ja, ich weiß schon, für die Hardcorefans unter Euch nicht schwer zu erraten. Nach einer Häkelanleitung von hier *klick* entstand noch eine zuckersüße Hello K!tty Mütze.



Ich hoffe sehr, dass sie den Kids gefallen werden und wünsche mir so sehr, dass alle schnell wieder gesund werden.

So, meine Mützchen gehen die Woche auf den Weg zu Tanja.

Jetzt habt es fein und genießt noch ein wenig die Zeit mit Euren Lieben!












Samstag, 12. April 2014

Osterfrühstück mit gehäkelten Eierwärmern

So, da bin ich gut gelaunt am Wochenende! Die Sonne lacht, unsere Roten haben gerade gegen Hamburg gewonnen... Das Leben kann echt schön sein!!!

Fehlt Euch eigentlich noch eine Idee, um Euren österlichen Frühstückstisch zu pimpen? Dann hättet Ihr noch die Gelegenheit Eierwärmer zu häkeln. Die gehen ganz fix und geben dem Tisch eine bunte, freche und frühlingsfrische Note.


Ich habe meine bunten Hasis aus Topflappengarn gehäkelt, bei der Nadelstärke habe ich mich für die 4 entschieden. Somit haben die Hasen eine schöne Griffigkeit, sind aber nicht zu steif.

Angeschlagen habe ich 8 Maschen auf einem Magic-Fadenring und dann gleichmäßig innerhalb der ersten drei Runden auf insgesamt 30 Maschen zugenommen. Damit gehen meine Hasis auch noch über den Rand meiner Eierbecher, aber das kann man sich ja passgenau hinwurschteln :-) Ebenso wie die Länge...
 

Die Öhrchen wollte ich nicht zu klein haben, daher habe ich 13 Luftaschen angeschlagen und darauf 12 feste Maschen gehäkelt. In der Rückreihe habe ich mit 5-6 ganzen Stäbchen begonnen, dann bis eine Masche vor Ende halbe Stäbchen häkeln. Die letzte Masche ist eine feste Masche. Eine weitere feste Masche gibt es als Hasenohrspitze in die obere Mitte, danach geht es auch schon wieder "bergab", erst mit einer festen Masche, dann mit halben und schließlich mit ganzen Stäbchen.


Den Anschlags- und Restfaden solltet Ihr lang genug lassen, dann kann man ihn nämlich gleich zum Annähen der Ohren benutzen. Noch ein Schleifchen oder ein Blümchen als Deko keck ans Öhrchen genäht und das war's auch schon.


Diese Woche hat Susanne von der Hamburger Liebe ebenfalls Eierwärmer auf ihrem Blog gezeigt, dort habe ich mir die Idee mit den unterschiedlichen Knopfaugen gemopst. Danke für die gute Idee!

Also, ich freu mich auf's Osterfrühstück :-)

Euch noch ein schönes Wochenende!!!










Donnerstag, 10. April 2014

gehäkeltes Dreieckstuch


Ich hatte Euch ja vor kurzem versprochen, eines meiner UFOs zu zeigen. Na dann legen wir mal los.

Um es mit dem guten alten Horst Schlämmer zu sagen: Isch habe Rücken!

Naja, nicht immer natürlich, aber gerade wenn es so ein fieselig fieses Wetterchen draußen ist, dann möchte ich mich am liebsten den ganzen Tag einkuscheln. Geht ja aber nicht, also musste eine Lösung her. Und Oma hat es schon richtig erkannt, ein Dreieckstuch ist da die Lösung!

Im letzten Jahr habe ich bereits ein hellbraun melliertes Half-Granny-Square-Tuch gehäkelt und ich liebe es! Mittlerweile hat sich die Form auch richtig schön angepasst.
Aber auch wenn ich noch so aufmerksam bei der Farbwahl war, damit sie neutral genug für's Büro ist und trotzdem zu vielem meiner Garderobe passt, musste jetzt ein zweites Tuch her.
Entschieden habe ich mich wieder für 4-fädige Sockenwolle, diesmal in mittelgrau.

Was soll ich sagen? Irgendwie haben die Wolle und ich erst auf Umwegen zueinander gefunden. Zunächst hatte ich mich für ein Dreieckstuch mit einem tollen Blütenmuster entschieden. Aber als ich gut die Hälfte fertig hatte, fand ich die Muster-Farb-Kombination überhaupt nicht passend. Aber so gar nicht, die logische Konsequenz also? Genau, aufribbeln und alles auf Anfang!

Denn zwischenzeitlich hatte ich bei Wollywood diese Anleitung gefunden *Klick zur Anleitung*.

Das Muster konnte ich mir für meine Wolle sehr gut vorstellen, also wieder ran an die Nadel. Die Wolle in der Anleitung wird allerdings mit Nadelstärke 7-8 gehäkelt, meine Sockenwolle dagegen mit Nadelstärke 3! Ihr könnte Euch vorstellen, dass ich da um einiges länger dran gesessen habe. Dafür wird das Muster, welches mir vorher aber auch schon sehr gut gefallen hat, viel filigraner.

Das Muster an sich ist einfach zu häkeln und kein Hexenwerk, nur manchmal ist frau dann doch nicht so multitasking wie sie meint. Wenn man nebenbei Fernsehen guckt und sich nicht richtig konzentriert, dann haut man da auch mal Fehler rein. Passieren diese im normalen Musterverlauf merkt man spätestens in der Rückrunde, dass man irgendwie Mist gebaut hat. Wenn man aber so schlau ist, versehentlich einfach mal so "falsch abzubiegen" und die Mitte zu versetzen, tja, da kann einem auch keiner mehr bei helfen :-)  


Blöderweise habe ich das erst bemerkt, als ich nahezu fertig war und das Tuch auf dem Boden ausgebreitet habe, um es größentechnisch mit dem braunen Tuch zu vergleich.

Hier seht ihr noch mal mein Missgeschick:


Es nützte also alles NIX, aufribbeln war mal wieder angesagt... aber selbst das dauerte...

Meine beste Freundin hat den Kopf geschüttelt und an meiner Stelle alles in die Ecke gepfeffert. Aber von so etwas lass ich mich ja nicht unterkriegen. Irgendwie haben die Teilchen, die es quasi in sich haben, immer das Potential zu Lieblingsteilchen zu werden.

Und jetzt ratet mal, in was ich mich gerade bei diesem waschechten Aprilwetter gerade einkuschel :-)

(Ich sage nur Selbstauslöser der 50. Versuch... also bitte entschuldigt die fehlenden Ecken!)

Wer schon länger darüber nachgrübelt, ob er sich ein Dreieckstuch häkeln soll, dem kann ich nur ein definitives JA! mit auf den Weg geben, es lohnt sich.
(Die nächste Wolle liegt hier auch schon wieder, räusper...)

Von daher schicke ich Euch jetzt eine Riesenportion MOTIVATION für neue Projekte, für das Beenden eines UFOs und überhaupt! :-)


Montag, 7. April 2014

Gestrickte Ostereier

"Sonnige Sonntagsgrüße Euch allen da draußen."

So sollte der Post gestern zumindest beginnen, doch dann hat mir die Technik einen Strich durch die Rechnung gemacht :-( Also geht es heute weiter im Text...

Na, habt ihr denn auch schon fleißig Ostern dekoriert? Ich habe mich in den Keller gewagt und seinen Untiefen die Osterkiste entrissen :-)

Aber ich war in diesem Jahr ja fleißig und habe an neuer Deko gearbeitet. Irgendwo im WWW habe ich gestrickte Ostereier entdeckt oder besser gesagt: umstrickte. Leider habe ich mir aber nicht den Link notiert, sonst hätte ich Euch gerne mehr verraten. Und da die Eier schon von einiger Zeit entstanden sind (der frühe Vogel und so...), habe ich auch keine Bilder vom Handarbeiten für Euch.

Aber hier kommen ein paar fertige Exemplare:



Hm, also drinnen am Osterstrauß haben mich jetzt die Lichtverhältnisse nicht gerade überzeugt, also mal schnell ein paar Eier abgetüddelt und draußen an einen Zweig gehängt :-)


Eigentlich ist das Umstricken von Eiern kein Hexenwerk, nur ein klein wenig fummelig....
Man beginnt mit einem Magic-Fadenring und 8 festen Maschen, die alle auf der Häkelnadel bleiben und dann auf ein Nadelspiel verteilt werden. Dann werden in jeder zweiten Runde Maschen hinzu genommen, so lange, bis der Umfang für das Ei passend ist. Am besten probiert man einfach mal aus.


Anschließend geht es für ca. 12-15 Runden geradeaus. Auch hier sollte man immer mal wieder ausprobieren, letztendlich sollten ca. 2/3 vom Ei eingestrickt sein. Und dann werden in jeder zweiten Runde zwei Maschen abgenommen, schön verteilen, ähnlich wie bei der Sternspitze bei Socken.

 

Aber nicht vergessen, vor der zweiten Abnahmerunde muss das Ei in die gestrickte Hülle gesteckt werden! Ja, genau, das ist dann der fummelige Teil! (Knoten in den Fingern sind fast garantiert!)

Dafür lohnt sich aber das Ergebnis! Wenn auf jeder Nadel nur noch zwei oder drei Maschen liegen, kann man das Wollknäul kappen, aber den Faden entsprechend lang lassen! Der wird nämlich nun durch alle Maschen gefädelt und dann kräftig zugezogen. Zum Schluss noch sorgfältig vernähen und dann kann auch schon dekoriert werden. Endweder mit Perlchen, kleinen Schleifen oder wie oben auf dem Bild mit kleinen Rosenblüten.

Wer gerne ein Band einarbeiten und am Ende schleifen möchte, der sollte in der Mitte der Eihülle ein Lochmuster einarbeiten und noch vor dem Ei-Einstecken das Band durchfädeln, geschleift werden kann später!

Das war es auch schon. Wenn ihr Fragen habt, meldet Euch einfach :-)

Für meine Frühjahrs- und/oder Osterdeko habe ich auch noch ein Glas in frischem pink umhäkelt. Abends kann man ja doch noch ein klein wenig Kerzenschein vertragen...






Freitag, 4. April 2014

In love with...

... Hannover!

Nun ja, der Name meines Blogs kommt ja nicht von ungefähr :-)

Heute gibt es mal nichts Gewerkeltes zu bestaunen, dafür möchte ich Euch an der vergänglichen Schönheit des Moments teilhaben lassen.

Die Scilla-Blüte auf dem alten Lindener Bergfriedhof, liebevoll das "Blaue Wunder von Linden" genannt.
Aber seht selbst...




Manchmal muss man einfach mal den täglichen Wahnsinn unterbrechen, ganz bewusst tief Luft holen und die Schönheit des Moments genießen.

Der Lindener Bergfriedhof wurde ab 1862 eingerichtet und 1965 außer Dienst gestellt.

Am Eingang geht man direkt auf den alten Küchengarten-Pavillon zu. Dieser wurde 1741 als "Lusthaus" (und Aussichtspunkt, aber Lusthaus klingt doch viel spannender!) im Küchengarten, einem der herrschaftlichen Gärten der Welfen, erbaut und 1913 auf den Lindener Berg versetzt.


Ich wünsche Euch allen ein zauberhaftes Wochenende mit vielen kostbaren Momenten zum Staunen und Innehalten :-)

Mittwoch, 2. April 2014

Sternchen, Sternchen - nur für MICH !!!

Manchmal ist es schon seltsam. Da gibt es Ideen, die kreisen einem im Geiste herum und kreisen und kreisen und kreisen... werden immer weiter gedanklich perfektioniert und kreisen weiter, bevor man das nächste Mal an ihnen feilt.
Und dann gibt es die UFOs, die ihr alle ja sicher auch kennt. Ein Ufo ist übrigens gerade fertig geworden, dazu ein anderes Mal mehr...

Tja und dann gibt es Inspirationen, die spontan die Maschinerie im Kopf in Gang setzen und "pling" man hat ein Bild vor Augen! Und die Umsetzung will sofort erledigt werden, ohne Aufschub, ab in die Freiheit! Ohne zu zögern. So geschehen mit meinem Sternchen-Loop.

Ich muss gestehen, ich liebe Tücher. In allen Varianten und selbst im Sommer darf ein Tuch als Accessoire nicht fehlen.

Derzeit liebe ich es, mit alten Jeans zu arbeiten. Da entsteht schon mal ein Stifte-Utensilo oder ein Kosmetiktäschchen, immer mit feinen kleinen Applikationen und etwas Schnick und Schnack. Manchmal werde ich glaube ich schon belächelt, weil ich das Auffanglager für alte Jeans bin. Je älter, desto besser :-)

Aber ich schweife ab... Also am Wochenende habe ich bei einer Dame einen echt schönen Loop um den Hals entdeckt. Schlicht dunkelblau mit Jeans-Sternen. Dunkelblau ist nicht immer meine erste Wahl, aber warum nicht dachte ich bei mir und bin gestern in der Mittagspause zum Stoffladen geradelt, um mir dunkelblauen Jersey zu holen. Das war der Plan! Ich schwöre! Großes Indianer-Ehrenwort!

Ihr denkt Euch sicher, was passiert ist, oder (grins)? Also zuerst habe ich den nicht entdeckt und war auf eine Stoffauswahl in staubig-mint gestoßen. Jemand da, der mit der Beschreibung etwas anfangen kann????
Dann zeigte mir die Verkäuferin aber doch glatt Jersey in dunkelblau. Ich hatte mir aber vorgestellt, dass ich eine Seite schlicht mache und die andere Seite mit Streifen. Jetzt gab es das dunkelblau aber nicht mehr im Streifenhörnchen-Design :-( Alternativ mit creme/sand getestet. Ganz okay, aber noch verbesserungsfähig.

Und am Ende kam dann die Farbwahl dabei heraus:


Okay, ich gebe es zu, es ist nicht ganz dunkelblau (lach). Und ich merke, dass ich noch nicht so mit dem Bloggen "vertraut" bin, denn es gibt mal wieder kein Foto von den ersten Schritten.
Als ich gestern nach Hause kam, habe ich ganz diszipliniert ein paar Sachen ausgebessert (wobei ich mir einen Naht-Trenner über den Finger gefeuert habe. Nicht Nachmachen, tut schweine-weh!) und dann hat es mich so gepackt, dass ich gar nicht an Fotos gedacht habe.

Zunächst habe ich ganz dünnes Vlies auf die linke Seite der Jeans gebügelt, damit möchte ich verhindern, dass die Sterne zu sehr ausfransen. Und dann habe ich meine Sterne von der Mitte ausgehend nach rechts und links auf dem schlichten Streifen Jersey verteilt.

Anschließend wurden sie mit der Maschine festgenäht. Gewollt unperfekt und mit braunem Garn.


Hier nun endlich die gesamte Stoffauswahl:


Ausgebremst hat mich meine Ovi, die musste ich erst wieder von dunkel auf hell umfädeln... Dafür waren dann die Seitennähte aber ratzfatz geschlossen :-) Dann wird der Loop zur Hälfte gewendet. Links ist noch immer sichtbar außen, die offenen Kanten liegen aber rechts auf rechts aufeinander. Schnell mit Nadeln fixiert und bis auf eine Wendeöffnung mit der Maschine zugenäht.


Ein Wendefoto gibt es nicht, denn ich war viel zu gespannt auf das Ergebnis...


So sieht er fertig aus, ich bin echt ganz hin und weg und glaube, dass der Loop eines meiner Lieblingsteilchen werden könnte. Der Jersey hat genau die richtige Schwere und Griffigkeit, auch wenn mich die dünne Qualität durch das Einrollen der Schnittkanten fast in den Wahnsinn getrieben hätte!

Und jetzt reihe ich mich ein in die Riege der Stars und Sternchen (ha, welch Wortwitz) und zeige Euch noch ein Selfie :-)


Ich gratuliere jetzt jedem, der diesen Mosterpost bis zum Ende ausgehalten hat und winke Euch einmal fröhlich zu!