Freitag, 28. März 2014

Meinen ersten Tausch...

... habe ich mit Linchen gemacht.


(Hihi, natürlich keine Grissini, das ist quasi nur das Reisemobil!)

Linchen hat einen wunderschönen Blog * klick* und macht echt superschöne Sachen selbst. Ich bin ganz begeistert von ihren Kissen und den vielen kleinen Häkeleien, (seufz) soooo schön.

Aber als ich dann neulich bei ihr einen kleinen weißen gehäkelten Hasen entdeckt habe, da war es um mich geschehen, ich habe mich spontan verliebt und den kleinen Kerl schon überall in meiner Osterdeko herumhüpfen sehen.

Also habe ich einfach mal all meinen Mut zusammen genommen und Linchen eine Mail geschrieben, ob sie vielleicht mit mir tauschen mag. Nun ja, auf meinem Blog kann man ja noch nicht sooo viel selbstgemachtes bewundern, was aber nicht bedeutet, dass es im Hause LeineLiebe nicht viel mehr davon geben würde. Daher habe ich Linchen Fotos gemailt und schon bald hat auch sie einen Wunsch geäußert. Dann habe ich die Nadeln klappern lassen und alsbald konnte alles auf die Reise gehen.

Nur leider war ich so im Tauschfieber, dass ich ganz vergessen habe, Fotos zu machen :-( Egal, beim Auspacken habe ich ganz diszipliniert mitgeknipst!

Das Reisemobil vom kleinen Hasen kennt ihr ja schon. Ganz sorgfältig und liebevoll eingepackt!



Natürlich habe ich erst einmal die Karte gelesen, das gehört sich ja so. Und dann: ein ungläubiger Blick, Äuglein reiben, Schnappatmung und schnell das Seidenpapier aufkruscheln, darin hopste es nämlich auch schon!


Linchen mochte Hasi nicht allein auf die weite Reise schicken! Deswegen hoppelten mir gleich zwei der niedlichen Gesellen entgegen.

Liebes Linchen! Vielen, lieben Dank und einen ganz dicken Drücker an Dich! Ich habe mich ja soooo gefreut! Was für eine Überraschung! Die beiden Kleinen wohnen erst einmal auf dem Couchtisch. Ich werde dann ganz bald mal die Osterdeko aus dem Keller kramen und ihnen den entsprechenden Rahmen verleihen! Ich hoffe, Dir gefällt, was Du Dir ausgesucht hast.

Euch anderen allen ein schönes Wochenende!




Mittwoch, 26. März 2014

Probenähen bei Julias Wunderwelt


Einen sonnigen Morgen Euch allen im Bloggerland. Ach ist das schön: Die Sonne lacht, der Himmel strahlt in blau, es duftet nach Frühling und die Blümchen sprießen... Und was braucht der kleine Hobbygärtner da natürlich? Na klar, eine Gießkanne!!!

Da kam es doch gerade recht, dass Julia auf ihrem Blog * klick* einen Aufruf gestartet hat, in dem sie Probenäherinnen für ihre Gießkanne gesucht hat.
Also habe ich mich schnell beworben und siehe da, es hat geklappt.

Na, dann mal ran an die Arbeit :-)

Die Stoffauswahl ist ja immer das Schwierigste, wenn man ein neues Projekt startet. Geht Euch das auch so? Letzten Endes ist es der blaue Rosalie vom großen Schweden geworden, passt ja auch so schön zum Thema.



Die einzelnen Elemente werden per Maschine zusammengenäht.


Das Wenden der einzelnen Bestandteile hat super gut geklappt, obwohl Volumenvlies aufgebügelt war. Okay, das Wenden der sogenannten "Tülle" ist schon etwas kniffelig und man braucht etwas Geduld und spitze Fingernägel, um den Stoff "durchzuzupfen". Das ist dann aber auch schon die engste Stelle zum Wenden.

Die einzelnen Teile werden dann alle von Hand zusammen genäht. So etwas habe ich schon ganz lange nicht mehr gemacht, daher hatte ich viel Spaß und habe das langsame Entstehen und sorgfältige Arbeiten sehr genossen.

Jetzt will ich Euch aber nicht länger auf die Folter spannen. hier kommt das Ergebnis.



Ich freu mich auf jeden Fall über meine neue Gießkanne, auch wenn sie das Überleben meiner Blümchen nicht sichern wird *giggel*.

Liebe Julia, ich danke Dir, dass ich bei Dir Probenäherin sein durfte!

Vielleicht mögt ihr ja mal bei Julia vorbei schauen, sie hat noch viele andere tolle Anleitungen und Ideen parat!

Ich bin dann mal weg - Blumen gießen :-)







Freitag, 14. März 2014

Letztes Wochenende....

Am letzten Wochenende haben mich die Sonnenstrahlen nach draußen gelockt. Was war das für ein herrliches Wetterchen!
Das scheint ja dieses Wochenende nicht mehr ganz so zu klappen, daher dachte ich, ich schicke noch schnell ein paar kreative Sonnengrüße.

Schließlich hat eine liebe Freundin von mir am Montag Geburtstag gehabt. Für ihre Feier morgen wünscht sie sich eigentlich nur einen Kuchen von mir für ihr Buffet, aber eine Kleinigkeit mehr sollte es dann doch sein.

Vor einiger Zeit habe ich auf einem Kunsthandwerkermarkt Schmuck aus Nespressokapseln entdeckt und für gut befunden.

Ein Glück, wenn man jemanden kennt, der freiwillig seinen Müll für einen sammelt. Ehrlich, manchmal kommt man sich ja schon ein wenig wie Oscar aus der Mülltonne vor *lach*.
Ein gaaaaanz dickes Dankeschön an dieser Stelle an die weltallerbeste Freundin.

Hätte ich Dich jetzt hier verlinken sollen? Aber dann wüsste das ganze Bloggerland, dass ihr Clooney-Kaffee trinkt :-)

So, ja, jetzt kommt auch mal ein Bildchen von meinem sonnigen Arbeitsplatz:


Fotos von der Kapsel-Säuberungs-Aktion gibt es übrigens nicht. Das war aber gar nicht so schlimm, wie ich vermutet hatte. Die kleinen Dinger haben da recht wenig Gegenwehr.

Vor lauter Sonnenschein habe ich aber ganz vergessen, mehr Entstehungsbilder zu schießen. Also müsst ihr jetzt mit dem fertigen Ergebnis Vorlieb nehmen:
Das war der Testanhänger. Und hier ist noch das Geschenk:


Ich hoffe, der Anhänger wird gefallen, bin schon sehr gespannt. Und das Gute an so einem frisch geschlüpften Blog ist ja, dass man in Ruhe alle Geschenke posten kann, denn das Geburtstagskind weiß da noch nichts von :-)



Also, habt alle ein feines Wochenende, bis ganz bald!






Donnerstag, 6. März 2014

Denksportaufgabe Wäscheklammerbeutel

Ich habe gedacht, ich nähe mir "mal eben" einen Wäscheklammerbeutel. Wobei einem ja eigentlich die Erfahrung von Jahren sagen sollte, dass Projekte, die die beiläufige Bezeichnung "mal eben" tragen, von vornherein schon zu stundenlangem Gefrickel verurteilt sind :-)

Ja, was soll ich sagen, der Wäscheklammerbeutel bildete da keine Ausnahme!

Obwohl der Start ja noch gut verlief. Kinderkleiderbügel zur Hand genommen und schnell den Schnitt entworfen:


Der zweite Schritt klappte auch noch, wenn auch etwas länger. Die Stoffauswahl nimmt ja immer so seine Zeit in Anspruch - Ihr wisst, was ich meine....


Dann aber nahm das Unheil seinen Lauf. Irgendwie konnte ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie denn Außenstoff und Futter vernäht werden. Man soll innen ja keine Nahtzugabe sehen, sonst wäre das Futter ja total unnütz. Ich will doch aber außen auch keine zusätzliche Naht haben! Und irgendwie muss das doch alles vierlagig???

Mein Kopf stand sich massiv selbst im Weg, aber ich hoffe, dass ich damit nicht alleine hier draußen bin :-(

Dann kam aber glücklicher Weise noch der rettende Gedanke: Jedes Teil für sich nähen und anschließend über den Eingriff in einander bauen.

Also ran an die Maschine....


.... und dann die beiden Teile in einander stecken.


Das ist aber ganz schön fummelig und für das nächste Mal weiß ich auch, wo ich etwas verbessern kann. Ich würde den Außenstoff etwas größer nähen, damit die Nahtzugaben mehr Luft haben.

Zum Abschluss ging das Gefriemel noch mal weiter: Schrägband soll den Eingriff versäubern.


Ich muss ja gestehen, der Bügel passte mit Überzeugungskraft und Geduld auch noch rein :-) Als das Beutelchen fertig vor mir auf dem Tisch lag, fand ich es dann doch ziemlich klein. Aber schnell die Wäscheklammern geholt und ausprobiert:


50 Stück passen rein, ohne dass die obersten Klammern Gefahr laufen, heraus zu purzeln. Den Schnitt werde ich aber glaube ich trotzdem noch etwas nach unten verlängern. Für meine Zwecke im Keller reicht der Beutel aber allemal aus und durch den doppelten Baumwollstoff hat er eine schöne Festigkeit, so dass man nicht einmal mit Vlies arbeiten muss.

Na, dann kann ich mich ja demnächst an einen gewünschten Wäscheklammerbeutel setzen. Der geht dann bestimmt schon viel leichter von der Hand und vermittelt nicht mehr dieses Gefühl von Strafarbeit! Ich werde berichten....

Habt noch einen feinen Tag :-)

Vanessa

Montag, 3. März 2014

Startschuss - Rosenmontag und die Kommode

Hallo liebe Blog-Gemeinde,

tja, nun bin ich auch hier gelandet. Lange bin ich mit der Idee "schwanger" gegangen, habe mich nicht so recht getraut und wusste nicht so ganz. So, nun hat aber das Zweifeln echt ein Ende und der schon vor einiger Zeit eingerichtete Blog wird endlich mit Leben gefüllt... - also, jetzt fiel der Startschuss!

Tja, Montag... Will man denn wirklich an einem Montag beginnen??? Ich meine ein Montagsauto will ja auch so wirklich keiner! Aber hey, es ist Rosenmontag, also, wenn das man kein gutes Zeichen ist. Obwohl, so im hohen Norden juckt das ja eigentlich auch keinen. Egal...

So, dann kommen wir mal zu meinem eigentlichen ersten Post in diesem Blog:

Ich möchte Euch gerne die Geschichte meiner "neuen" Kommode erzählen:
Es war an einem ekelkalten dunklen Januarabend als ich auf dem Heimweg an einem Sperrmüllhaufen vorbeikam und es plötzlich rief: "Hallo, hier, ich bin eine Kommode, ich werde perfekt unter Deinen Fernseher passen, ich mach mich auch ganz klein, damit ich in Dein Wägelchen passe, aber nimm mich mit nach Hause, damit ich endlich aus dieser Sch...kälte komme."

Na, wer kann da schon widerstehen. Aber ehrlich, es war dunkel, ich hatte eigentlich keine große Lust auf eine Inspektion am Straßenrand, also erst mal ab ins Auto, in der Garage kann man immer noch das Potential checken.

Ja und beim näheren Hinsehen hatte die Kommode genau das Potential, was ich vermutet hatte... Das änderte im Großen und Ganzen aber nichts an meiner Unlust, die Überarbeitung anzugehen.
Da gab's nur ein Problem: Solche Anfälle von spontaner "Einsammelritis" habe ich öfter und wenn ich nicht bald auf einen Smart umsteigen möchte, um das Auto noch mit in die Garage zu bekommen, war jetzt Handeln angesagt. Ich bin schließlich kein Schlangenmensch und wollte dann doch mal wieder komfortabel Ein- und Aussteigen. Und das Auto draußen parken kommt schon mal gar nicht in Frage. Der possierliche Marder, der hier sein Unwesen treibt hat schließlich schon drei Satz Zündkabel im Magen auf dem Gewissen.

Okay, nach so viel Text zeige ich Euch jetzt endlich mal ein Bildchen :-)


Na, was sagt ihr, die hat doch Potential, oder???

Ich hatte mich schon vor einiger Zeit mit dem Thema alte Möbel aufarbeiten, weißeln oder wie auch immer ich das nennen soll beschäftigt.

Die liebe Petra von den "kleinen Paulinas" *klick* und die liebe Claudi von "Claudias rosige Zeiten" *klick* hatten von der Annie Sloan Farbe berichtet und standen mir per Mail sehr lieb zur Seite, als ich mich letztes Jahr im Juli *hüstel* nach der Farbe und dem Handling bei den beiden erkundigte. Übrigens für ein anderes Projekt, welches sein Dasein noch immer in der Garage fristet :-)

Ja, Mädels, ich habe mich auch gerade erschrocken, das das schon so lange her ist!

Na, auf jeden Fall habe ich in Hannover ein kleines zauberhaften Lädchen entdeckt, in dem man die Farbe kaufen kann. Also keine Internetbestellung, sondern eine Farbkarte zum anfassen und angucken und noch ein paar kleine Tipps hier und da. "La vie en rose Hannover" heißt meine kleine Fundgrube, also bin ich am Freitag nach der Arbeit los und habe die Kreidefarbe in weiß eingesammelt.

Freitagabend gab es nach einer kleinen Säuberungsaktion auch schon den ersten Anstrich, dann mussten aber noch ein paar kleine Macken repariert werden.

So sieht das Ganze "in progress" aus:


Aber ich muss gestehen, auf so großen Flächen braucht es doch ein bißl Übung. Man muss schauen, wie man nebenbei noch ein wenig mit Wasser agiert, damit die Farbe dann gleichmäßig deckt. Im Großen und Ganzen bin ich schon sehr zufrieden, wenn ich mir das doch einfacher vorgestellt hatte. So von wegen kleine Fee und Zauberstab und schupps ist das Ding dann weiß. so war es dann doch nicht. Ein unschlagbarer Vorteil der Kreidefarbe ist aber erstens, dass man nicht schleifen muss und dadurch nichts durchblutet! Und zweitens trocknet die Farbe ratzefatz, so dass man sehr zügig vorankommt.

Gut ich spanne Euch ja nicht länger auf die Folter!!! Hier ist also das Resultat:



Ich bin echt glücklich und zufrieden, mein Fernseher übrigens auch, obwohl der es gestern bestimmt komisch fand, dass ich nicht ihn, sondern immer nur die Kommode ganz verzückt betrachtet habe :-)
Die Möbelknäufe habe ich übrigens auch im "La vie en Rose" gekauft.

So, wer immer mich hier heute neu gefunden hat, der hat hoffentlich tapfer bis zum Ende durch gehalten. Das war es für heute. Und um zum Ursprung zurück zu kommen verabschiede ich mich heute mit einem fröhlichen Helau und Alaaf :-)